Inhaltsverzeichnis
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Editorial: Der Blick zurückin unruhigen Zeiten!
Dr. Georg Bach, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e.V.
Wir leben in unruhigen Zeiten, keine Frage! Politisch und wirtschaftlich, standespolitisch aus Sicht der Verbände und Fachgesellschaften. Das Gefühl, dass „etwas verrutscht“, zieht sich wie ein roter Faden durch viele Gespräche und Diskussionen der vergangen Tage. Da ist es mitunter hilfreich, ein Resümee zu ziehen, um dann in die Zukunft zu blicken...
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Digitale Präzision und Ästhetik – Sofortimplantation im Frontzahnbereich
Dr. Ila Davarpanah, ZTM Christoph Freihöffer
Die moderne Implantologie vereint heute funktionelle Stabilität mit höchsten ästhetischen Ansprüchen. Gerade im Frontzahnbereich hängt der Behandlungserfolg entscheidend von der präzisen Planung, der gewebeschonenden chirurgischen Umsetzung und einer frühzeitigen prothetischen Integration ab. Im vorliegenden Fall wurde eine Sofortimplantation mit digitaler Planung realisiert, um Ästhetik, Funktion und Patientenkomfort optimal zu verbinden.
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Laut den Deutschen Mundgesundheitsstudien (DMS IV und V) ist in den letzten Jahren ein gesteigertes Bewusstsein breiter Bevölkerungskreise für den Wert gesunder und schöner Zähne festzustellen. Die Daten der DMS V zeigen, dass in der Patientenaltersgruppe der 65- bis 74-Jährigen im Durchschnitt 12,5 Prozent völlig zahnlos sind.1 Die zahnlosen Ober- und Unterkiefer stellen eine typische Indikationfür herausnehmbaren Zahnersatz dar.
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Nachgefragt: Experten zum Thema „Implantologie und Ästhetik“
Katja Scheibe im Gespräch mit Dr. Ila Davarpanah, Dr. Dr. Rainer Fangmann M.Sc., M.A. und Dr. Alexander Müller-Busch
Besonders durch den Einsatz moderner Materialien und digitaler Technologien in der Implantologie können sowohl Funktionalität als auch Ästhetik signifikant verbessert werden. Nachfolgend teilen Experten ihre Erfahrungen und Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Best Practices.
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Neuartiges Zahnimplantat: Innovative Prozesskette für patientenspezifischen Zahnersatz
Sybille Nitsche
Malek Abu-Gharbieh hält zwischen Zeigefinger und Daumen einen etwa einen Zentimeter kleinen anthrazitfarbenen konischen Stift und sagt: „Das ist ein neuartiges wurzelanaloges Zahnimplantat.“ Der Betrachter stutzt, denn es fehlt das äußere Gewinde. Wie soll das Implantat da im Kieferknochen halten?
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Drei Fragen an: Dr. Georg Bach, Präsident der DGZI
Dr. Torsten Hartmann im Gespräch mit Dr. Georg Bach
Lieber Dr. Bach, erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Wiederwahl als Präsident und zu einem erfolgreichen Jahreskongress in Hamburg. Stimmt unsere Einschätzung, dass die DGZI jünger und frischer wirkt, die Kongresse konzeptionell und das Publikum ebenso?
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Am 31. Oktober und 1. November fand das seit 14 Jahren erfolgreich durchgeführte Modul Hart- und Weichgewebsmanagement im ZimVie Institut in Winterthur statt. Die DGZI bietet im Rahmen der Pflichtmodule ein außergewöhnliches Fortbildungserlebnis an. Das gesamte Wochenende steht unter dem Aspekt: Praktische Fortbildung auf höchstem Niveau an Hightech-Phantommodellen.
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Am 13. und 14. November 2026 wird Dresden zum Zentrum der oralen Implantologie! Der 55. Internationale Jahreskongress der DGZI lädt eine junge, dynamische Community und führende Ex- perten ein, um gemeinsam die neuesten Entwicklungen und Zukunftstrends der Implantologie zu entdecken. Im Herzen des historischen Elb-Florenz vereinen sich frische Ideen, modernste Technologien und innovatives Wissen – in einer der faszi- nierendsten Städte Deutschlands...
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Was gutes Factoring ausmacht – Smactoring: Smartes und transparentes Factoring zum All-inclusive-Preis
Wolfgang J. Lihl
Spätestens wenn sich das Praxisjahr dem Ende zuneigt, ist es an der Zeit, das Jahr strukturiert Revue passieren zu lassen und Bilanz zu ziehen: Was ist gut gelaufen, was weniger gut, welche Praxisbereiche haben sich in welchen Quartalen wie entwickelt, in welchen Leistungsbereichen besteht gegebenenfalls Optimierungsbedarf, wo bietet es sich an, Leistungsangebote auszubauen? Die Betrachtung und Einordnung der relevanten Zahlen aus den betriebswirtschaftlichen Auswertungen verschaffen einen detaillierten Überblick über die Kosten- und Umsatzstruktur der Praxis. Die Erkenntnisse der wirtschaftlichen Praxisperformance in Kombination mit Plandaten bilden dann die Basis für die Liquiditäts-, Investitions- und Personalplanung im kommenden Jahr.
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Interview: Biologische Regeneration trifft chirurgische Effizienz
Dr. Aneta Pecanov-Schröder im Gespräch mit Dr. Dr. Eik Schiegnitz
Bei komplexen Augmentationsfällen gewinnen regenerative Konzepte an Bedeutung, die sowohl biologische Effektivität als auch chirurgische Praktikabilität miteinander vereinen. Die Kombination des Knochenmaterials maxgraft® mit Hyaluronsäure (HyA) stellt hierbei einen innovativen Ansatz dar, der osteokonduktive Eigenschaften mit zellstimulierendem Potenzial verbindet. Prof. Dr. Dr. Eik Schiegnitz, Leiter der Abteilung für Implantologie an der Universitätsmedizin Mainz, berichtet in folgendem Interview über die klinischen Erfahrungen, insbesondere hinsichtlich Handhabung, Formstabilität und Regenerationserfolg in unterschiedlichen Defektsituationen.
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Interview: Einfach implantieren. Vielfältig versorgen. Hoher Grad an Verlässlichkeit.
Britt Salewski im Gespräch mit Dr. Christopher Schmid
Make it simple: Seit 30 Jahren steht MIS für die Vereinfachung der Implantologie. Das System wurde entwickelt, um die Effizienz und Zuverlässigkeit von Implantatbehandlungen zu steigern. Dafür bietet MIS eine breite Palette an Zahnimplantaten, präfabrizierten und patientenindividuellen Abutments, Suprakonstruktionen und Lösungen für die computergestützte Chirurgie. Wie Zahnärzte MIS, eine Marke von Dentsply Sirona, in der Praxis erleben, was das eine Implantatsystem vom anderen unterscheidet und welche Perspektiven sich daraus für die Praxis in der Patientenversorgung ergeben, diskutieren ZA Jasen Amiri und ZA Idris Najafi, beide Inhaber der Praxis „Seevedental“ in Hittfeld, sowie Dr. Christopher Schmid, Geschäftsführer des Zahnzentrums „Meine Zahnärzte“ aus Neu-Anspach.
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Weibliches Know-how und agile Schnittstellen zwischen Praxis und Industrie
Katja Kupfer und Marlene Hartinger im Gespräch mit Susanne Grüttner
Susanne Grüttner ist Oralchirurgin und war bis vor zwei Jahren im klassischen Praxisbetrieb tätig. Dann entschied sie sich für einen Perspektivwechsel: Statt ihre fachlichen Kompetenzen weiterhin ausschließlich in der direkten Patientenversorgung einzusetzen, brachte sie ihr erprobtes Know-how bereits in der Produktentwicklung ein und wirkte an der neuen Implantatlinie Semados® Conical Connection von BEGO mit. Dass sich mit Susanne Grüttner eine erfahrene Praktikerin erfolgreich im Entwicklungsteam des Bremer Unternehmens engagiert, unterstreicht einmal mehr, wie sehr die zahnärztliche Implantologie von vielseitigen Kompetenzen, Impulsen beider Geschlechter und agilen Schnittstellen zwischen Praxis und Industrie profitiert. Klar ist auch: Eine Implantologie, deren Systeme Behandlerinnen wie Behandler gleichermaßen überzeugen, ist schlichtweg State of the Art.
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„Remote Anchorage“ statt Knochenaufbau – NORIS Medical und das PATZI-Protokoll
Timo Krause im Gespräch mit Dr. Dan Holtzclaw
NORIS Medical spezialisiert sich auf innovative Zahnimplantatsysteme mit Fokus auf knochenaufbaufreie Lösungen für komplexe Fälle im atrophierten Kiefer. Unter der Leitung erfahrener Ärzte und Ingenieure bietet das Unternehmen ein einzigartiges Portfolio spezialisierter Implantate zur Fernverankerung (Remote Anchorage), einschließlich der Zygoma-, Pterygoid- und TUFF-Serien, sowie fortschrittliche digitale Planungstools. Im folgenden Interview spricht Dr. Dan Holtzclaw über dieses innovative System und wie Fortbildungskonzepte wie der Cologne Cadaver Course die chirurgischen Fähigkeiten von Behandlern weltweit stärken können.
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Gemeinsam mit der Firma Preventis startet Camlog in Deutschland, Österreich und der Schweiz in das Feld der Point-of-Care-Diagnostik mit Tests zu Vitamin D und Ferritin. Gleichzeitig vertieft das Unternehmen die Zusammenarbeit mit dem renommierten ganzheitlichen Gesundheitsanbieter BIOGENA aus Österreich.
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Gerade in der Implantologie ist es nicht leicht, die passende Fortbildung zu finden. Viele Kursangebote decken spezifische Teilbereiche ab oder sind in ihrer praktischen Umsetzung schwer durchzuführen. Das Seminar „Simpl(e)y Perfect“ von Gerade in der Implantologie ist es nicht leicht, die passende Fortbildung zu finden. Viele Kursangebote decken spezifische Teilbereiche ab oder sind in ihrer prakti- schen Umsetzung schwer durchzuführen. Das Seminar „Simpl(e)y Perfect“ von Dr. Alexander Müller-Busch geht hierbei einen anderen Weggeht hierbei einen anderen Weg...
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Fortbildung am Humanpräparat an der Charité Berlin – Implantologische Anatomie in medizinhistorischem Ambiente
Redaktion
Der interdisziplinäre Humanpräparatekurs „Nose, Sinus & Implants“ im Institut für Anatomie der Berliner Charité bot in diesem Jahr eine besondere Veranstaltung, die als kombinierter Kurs mit einem interdisziplinären Ansatz für Spezialisten zum Thema endoskopische Chirurgie der Kieferhöhle konzipiert wurde.