Inhaltsverzeichnis
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Editorial: Implantologie in Zeiten eines Ausgaben-Moratoriums?!
Dr. Georg Bach, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e.V.
Es geht erneut ein Gespenst um in unserem Lande! Das des Ausgaben-Moratoriums, wie man dieses „Super-Budget“ auch beschönigend nennt. Momentan sind wir zwar in der Phase, dass alle Gesundheitspolitiker, die auf dieses Moratorium angesprochen werden, heftig verneinen, dass es kommen wird, aber erstens kommt es ja immer anders und zweitens als man denkt. Zudem ist ja in vielen wichtigen Bundesländern Wahlkampf. Nun können Sie fragen, ob dies ein Thema für ein Editorial der aktuellen Ausgabe einer Zeitschrift einer implantologischen Fachgesellschaft ist...
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XY ungelöst: Probleme mit Attachments für implantatgetragene Deckprothesen
Prof. Dr. Matthias Karl, Eva Jakovleski
Die implantatprothetische Versorgung zahnloser Kiefer mit abnehmbaren Prothesen gilt als einfach und vorhersagbar, mit deutlicher Verbesserung der Lebensqualität der Patienten. In der Praxis erweisen sich aber präfabrizierte Verankerungselemente wie Kugelkopf und Locator oftmals als problematisch.
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Die Sofortimplantation mit sofortiger prothetischer Versorgung stellt heute ein etabliertes und klinisch gut dokumentiertes Behandlungskonzept dar. Therapiekonzepte wie das Chamber-Konzept, das Stable Tissue Concept sowie das Zero Bone Loss-Konzept zeigen bei korrekter Indikationsstellung reproduzierbar stabile Hart- und Weichgewebsverhältnisse. Unabhängig davon bleibt das Risikomanagement ein zentraler Bestandteil jeder implantologischen Therapie, insbesondere bei Sofortimplantationen mit unmittelbarer funktioneller Belastung. Neben patientenbezogenen und chirurgischen Faktoren spielt dabei auch das Implantatdesign eine wesentliche Rolle.
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Update zu bildgebenden Verfahren in der Zahnmedizin (Teil 2): Verfahren, die nicht auf ionisierender Strahlung fußen
Markus Bach, Dr. Georg Bach
Die bildgebende Diagnostik spielt in der modernen Zahnmedizin eine zentrale Rolle. Während Röntgenverfahren lange Zeit den Standard darstellten, wächst das Interesse an alternativen Techniken, die ohne ionisierende Strahlung auskommen. Der vorliegende Beitrag ist der zweite Teil einer zweiteiligen Darstellung. Teil 1 wurde im IJ 1/26 veröffentlicht.
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In der modernen Implantologie definiert sich der langfristige Erfolg nicht mehr allein durch die Osseointegration, sondern durch die dauerhafte Gesundheit und Stabilität des periimplantären Weichgewebes. Periimplantäre Mukositis und Periimplantitis stellen nach wie vor die größten Risiken für den Implantaterhalt dar, oft getrieben durch bakteriellen Biofilm in Kombination mit einer prothetischen Gestaltung, die die Hygiene erschwert.1
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Nachgefragt: Experten zum Thema „Risikomanagement und Periimplantitis“
Katja Scheibe im Gespräch mit Dr. Jochen Tunkel und Prof. Péter Windisch
Ein strukturiertes Risikomanagement gilt als wesentliche Voraussetzung für den Langzeiterfolg implantologischer Therapien. Insbesondere die Periimplantitis stellt eine zentrale klinische Herausforderung dar. Die Identifikation patienten- und therapiebezogener Risikofaktoren, standardisierte Nachsorgeprotokolle sowie evidenzbasierte Präventions- und Therapiekonzepte sind entscheidend für die Prognosesicherung. Im Folgenden teilen Experten ihre Einschätzungen und Erfahrungen.
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Neues und Bewährtes in der oralen Implantologie – Kongresshighlight im November in Dresden
Redaktion
Unter dem Leitthema „Neues und Bewährtes in der oralen Implantologie“ lädt die Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie (DGZI) zum Jahreskongressam 13. und 14. November 2026 nach Dresden ein.
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Mit Straumann iGuide™ stellt Straumann ein statisches Guided-Surgery-System vor, das speziell für die Straumann iEXCEL™ Implantatlinie entwickelt wurde. Es optimiert den gesamten Workflow – von der digitalen Planung bis zur präzisen Implantatinsertion – und überzeugt durch intuitive Anwendung sowie nahtlose digitale Integration...
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HADER REFLEX setzt neue Maßstäbe bei implantatgetragenen Prothesen. Das innovative Kugelkopf-Attachment wurde speziell entwickelt, um typische Schwachstellen her- kömmlicher Attachmentsysteme zu überwinden und gleichzeitig Komfort, Funktionalität und Langlebigkeit deutlich zu verbessern.
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REGENFAST® kombiniert Hyaluronsäure und Polynukleotide in einem Gel, das sich in Verbindung mit Geistlich Biomaterialien optimal für die Hart- und Weichgeweberegeneration eignet. Polynukleotide steigern die Zellaktivität, beschleunigen die Wundheilung, stimulieren die Kollagenbildung und verbessern die Hydratation. Hyaluronsäure besitzt ebenfalls ein hohes regeneratives Potenzial.
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Eine sterile OP-Umgebung bildet das Herzstück erfolgreicher implantologischer Eingriffe. Sie ist mit entscheidend, ob eine Behandlung nur kurzfristig wirkt oder dauerhaft überzeugt. Dieser Ansatz beginnt schon vor dem ersten Handgriff: Der Einsatz steriler Instrumente und angemessene Schutzkleidung sind selbstverständlich...
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Um Anwendern zu ermöglichen, autologe Knochenspäne intraoral sicher und unkompliziert zu gewinnen, erweitert Camlog sein Portfolio um den „Bone Scraper“. Der Clou: Die Drehbarkeit der Klinge um 360 Grad sorgt für eine maximierte Klin- genschärfe. Wird ein Segment stumpf, lässt sich die Klinge mit einem 1,2 mm Sechskantschlüssel drehen, um ein neues, scharfes Klingensegment freizulegen. Dadurch verbessert sich die Schneidleistung und steigert somit das Knochenvolumen, das entnommen werden kann...
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Auch Millimeter machen den Unterschied: NSK hat die bewährten Chirurgie-Winkelstücke für die Implantologie Ti-Max X-SG20L und S-Max SG20 mit Blick auf die Kopfgröße nochmals optimiert. Das Ergebnis ist ein verkleinerter Instrumentenkopf mit einer deutlich verringerten Kopfhöhe...
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Camlog bleibt auf Wachstumskurs. Im Interview erklären Martin Lugert und Markus Stammen, Geschäftsführer der CAMLOG Vertriebs GmbH, welche Faktoren den Erfolg antreiben – von Fertigung „made in Germany“ über konsequenten Service und Teamspirit bis hin zum Mut, etablierte Wege zu hinterfragen.
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Interview: Symbionic Teeth: Die Zahnersatzlösung für langfristige Gewebegesundheit
Katja Scheibe im Gespräch mit Marco Waldner
Natürliche Zähne sind im Weichgewebe von einer Schutzbarriere umgeben. Sie verhindert, dass Plaque und Bakterien in das umliegende Gewebe eindringen. Für die dentale Gesundheit ist sie somit von entscheidender Bedeutung. Mit dem Verlust eines Zahns geht auch dessen Schutzbarriere verloren. Mit Symbionic Teeth ist es erstmals möglich,die Funktion dieser Barriere wiederherzustellen. Im Interview spricht Marco Waldner, Gründer von Patent Medical, über deren mukosale Schutzbarriere, die kürzlich wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte.1–3
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Interview: Innovative Fortbildung für fachlich versierte Frauen: „Ladies Club Implants“ – das Curriculum.
Katja Scheibe spricht mit Prof. Dr. Dr. Florian Stelzle
In unserem exklusiven Interview spricht Prof. Dr. Dr. Florian Stelzle über den „Ladies Club Implants“ und wie die Zahnheilkunde zunehmend weiblicher wird. Gemeinsam mit Katrin Stelzle, Dr. Petra Volz und Alex Volz verfolgt das Team einen einzigartigen Ansatz, der nicht nur fachliche Expertise, sondern auch Teamarbeit und Spaß in der Fortbildungvereint. Ein spannender Blick auf die Zukunft der Implantologie und den Weg, Frauenin der Branche zu stärken.
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Ein besonderes Ereignis bei BEGO: Prof. Dr. Dr. Keyvan Sagheb, Dr. Joscha Werny und Dr. Moataz Bayadse von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz besuchten den BEGO- Hauptsitz in Bremen Ende Januar 2026 unter der fachmännischen Begleitung von Ansger Volke, der für die Universitätsbetreuung bei BEGO in Deutschland zuständig ist.
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Anwender von Implantatsystemen, die von der CleanImplant Foundation für chargenübergreifende und nachhaltig hohe Sauberkeit ausgezeichnet wurden, profitieren künftig doppelt: Sie können nicht nur mit klinisch besseren Ergebnissen rechnen, sondern sich auch selbst von der Stiftung zertifizieren lassen.
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Wer eine Zahnarztpraxis führt, weiß, dass der Tag selten so läuft wie geplant. Ein Not- fall schiebt sich dazwischen, die Aufbereitung hakt, eine Mitarbeiterin fällt krankheitsbedingt aus. Und irgendwo zwischen Behandlung, Abrechnung und Einsatzplanung steht im Kalender „Mitarbeiterunterweisung“. Kein Termin, der spürbare Begeisterung auslöst. Dabei geht es hier nicht um Papier und eine Unterschrift, sondern um gelebten Praxisalltag. Um die Frage, wer was tut, wenn beim Recapping doch einmal die Kanüle durch den Handschuh geht...
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Unsere Wege kreuzten sich erstmals Mitte/Ende der Neunzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts. Wer nun allerdings angesichts der bekannt engen Verbindungen zwischen der OEMUS MEDIA AG und unserer DGZI denkt, dieser Erstkontakt habe einen „implantologischen Hintergrund“ gehabt, der irrt sich gewaltig. Nein, es waren vielmehr die vielfältigen Anwendungen von Dentallasern, die uns beide faszinierten und ins Gespräch brachten...
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2026 feiert Dentaurum ein besonderes Jubiläum: 140 Jahre Dentalgeschichte. Das weltweit älteste, ununterbrochen bestehende Dentalunternehmen bringt seit 1886 umfassende Expertise in der Implantologie, Kieferorthopädie, Zahntechnik und Keramik ein – Know-how, das auch das Jubiläums-Seminarprogramm prägt. Mit Qualität, Innovationskraft und echter Partnerschaft zu Zahnärzten und Zahntechnikern bietet Dentaurum ein Fortbildungsangebot, das die Vielfalt und Stärke des Unternehmens widerspiegelt.