Das Prophylaxe Journal richtet sich an präventionsorientierte und parodontologisch tätige Zahnärzte sowie deren Teams.
Als zielgruppenfokussiertes Fachmedium hat sich das Journal seit mehr als 20 Jahren bei 5.000 regelmäßigen Lesern etabliert und fördert vor dem Hintergrund der zunehmenden Präventionsorientierung der Zahnheilkunde u. a. die Entwicklung der entsprechenden Berufsbilder wie DH, ZMF oder ZMP.
Die spezialisierten Leser erhalten durch praxisorientierte Fachbeiträge, Anwenderberichte, Studien, Marktübersichten, Produktinformationen und News ein regelmäßiges Update aus der Welt der Parodontologie und der Prophylaxe.
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Doctolib GmbH
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Redaktion
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NSK Europe GmbH
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Parodontitis, systemische Entzündung und Omega-3
Heike Wilken
Entzündungen im Mund sind längst nicht mehr nur eine lokale Erkrankung des Zahnhalteapparates. Zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass sie eng mit systemischen Entzündungsprozessen im Körper verbunden sind. Dentalhygieniker/-innen und Prophylaxeteams nehmen daher eine immer wichtigere Rolle in der präventiven und ganzheitlichen Betreuung von Patientinnen und Patienten ein. Neben der klassischen mechanischen Biofilmentfernung und der parodontalen Therapie rücken zunehmend auch systemische Einflussfaktoren in den Fokus – darunter Ernährung, Stoffwechsel und insbesondere die Fettsäurebalance im Körper.
Eine gute Mundgesundheit wirkt sich positivauf das Wohlbefinden aus und leisteteinen wichtigen Beitrag zur Allgemeingesundheit. Die Ergebnisse der6. Deutschen Mundgesundheitsstudie(DMS • 6) zeigen jedoch: ParodontaleErkrankungen sind immer nochweitverbreitet. Rund 95 Prozent deruntersuchten Erwachsenen weisenparodontale Auffälligkeiten auf.1Dies macht deutlich, wie entscheidendeine konsequente und gründlicheMundhygiene im Alltag ist.
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Anwendung von Pulver-Wasser-Strahltechnologie im Biofilmmanagement
Dr. Nadine Strafela-Bastendorf, Dr. Klaus-Dieter Bastendorf
Seit den Arbeiten von Petersilka et al.1, 2 im Jahr 2004 zur subgingivalen Anwendung der Pulver-Wasser-Strahltechnologie (PWS) mit geringabrasiven Pulvern hat diese Technik im Praxisalltageinen sehr großen Stellenwert eingenommen. Die technischen Hilfsmittel (Geräte, Pulver) derPWS haben sich seither kontinuierlich weiterentwickelt (Abb. 1). Die Anzahl der wissenschaftlichen Arbeiten hat ein Ausmaß erreicht, das es schwer macht, den Überblick zu erhalten.
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GC Europe N.V.
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Der Zungenreiniger als Allrounder in der Prophylaxe
Dr. Corinna Jasmin Semmler
Einige kennen ihn, noch weniger Menschen nutzen ihn – den Zungenreiniger. Im Gegensatz zu Zahnbürste, Interdentalsticks und Zahnseide hat der Zungenreiniger nur in vereinzelten Badezimmern Einzug gehalten. Dabei ist er ein richtiger Allrounder in der Prävention von Karies, Halitosis und Gingivitis.
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Patient Journey – Teil 6: So gelingt Verhaltensänderung bei der Mundgesundheit
Fabienne Käser
Verhaltensänderung ist der Schlüssel, wenn es um nachhaltige Mundgesundheit geht. Und trotzdem stellt sich die ehrliche Frage: Warum nimmt dieses zentrale Thema in der Prophylaxesitzung oft so wenig Raum ein? Im Zentrum steht meist die perfekte professionelle Zahnreinigung – obwohl sie im Grunde nur als ein Neustart dient. Ein Startpunkt, um überhaupt die Voraussetzungen für eine echte Verhaltensveränderung zu schaffen. Dieser Beitrag wirft einen Blick auf ein passendes Konzept der Erwachsenenpsychologie und beleuchtet, weshalb Verhalten so schwer veränderbar ist und was wir daraus für die Praxis mitnehmen können.
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HOPE-CP Studie bestätigt Wirksamkeit vonneuer Lichttherapie
Prof. Dr. Werner Birglechner
Die aktuell größte kontrollierte, randomisierte Parodontitis-Studie Europas (HOPE-CP) bestätigt:Eine antibakterielle häuslich durchgeführte Dual-Licht-Therapie verbessert die Behandlungsergebnisse bei Patienten mit Parodontitis signifikant, wenn sie zusätzlich zur Standardtherapie angewendet wird.
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Regeneration und Mikrobiomstabilisierung der Mundschleimhaut – Neue Ansätze in der lokalen Therapie
Dr. med. dent. Esther Hahn
Zahnfleischentzündungen, empfindliche Mundschleimhaut, aphthöse Läsionenoder postoperative Irritationen gehören zum klinischen Alltag in der Zahnmedizin. Neben der kausalen Therapie gewinnt die gezielte lokale Unterstützung der Schleimhaut zunehmend an Bedeutung – insbesondere vor dem Hintergrundneuer Erkenntnisse zur Rolle des oralen Mikrobioms.
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Strahlend, schonend, einfach: Kulzer Vivida
Redaktion
Kulzer bietet mit Kulzer Vivida eine Zahnaufhellungslösung für Home- und ab sofort auch für Office-Use an. Das Kulzer Produktkonzept unterstützt unterschiedliche Patientenbedürfnisse und Praxisphilosophien und schafft die Basis für individuelle, verantwortungsvolle Behandlungsentscheidungen. Im Zentrum: die patentierte, sanft wirksame und zugleich verträgliche HPS-Formel. Sie hebt die Zahnaufhellung auf ein neues Niveau und bietet für Behandler und Patienten ein hohes Maß an Wirksamkeit, Sicherheit und Anwendungskontrolle.
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Prophylaxe scheitert selten am Patienten, sie scheitert an fehlendem Management
ZMP Jennifer Wetendorf
Im ersten Beitrag der neuen Serie „Frag Jenni“geht es um die Frage, warum Prophylaxe invielen Praxen trotz besseren Wissens nochimmer an Strukturen, Abläufen und Prioritätenscheitert und weshalb das Problem oft tieferliegt als beim Patienten allein.
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Produkte
Redaktion
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Hilfestellung in der Dokumentation bei gängigen zahnärztlichen Leistungen
Stefanie Schneider
In vielen Zahnarztpraxen wird das Thema Dokumentation im Alltag ehernebenbei behandelt. Oft fehlt im stressigen Praxisbetrieb die Zeit, alleBehandlungsdetails vollständig festzuhalten. Genau hier liegt jedoch einerhebliches Risiko: Eine unvollständige Dokumentation kann im Streitfallnicht nur zu Honorarverlusten führen, sondern auch rechtliche Konse-quenzen nach sich ziehen. Denn im Ernstfall gilt eine klare Regel:Was nicht dokumentiert ist, gilt rechtlich oft als nicht erbracht(§ 630h Abs. 3 BGB).
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Teambesprechung: Wie kann sie spannendund effektiv werden?
Gudrun Mentel
Teambesprechungen sind meist unbeliebter Bestandteil vieler Praxisalltage.Die Praxisleitung ärgert sich, wenn sie redet und nichts passiert. Mitarbeitende ärgern sich, wenn endlos geredet und nichts konkret vereinbart wird oder sind genervt, weil es immer die gleichen Themen sind. Mit ein paar Tricks kanndas geändert werden, sodass alle Beteiligten Lust auf die Besprechung habenund anschließend effektiv miteinander arbeiten können.
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Vom Behandlungsstuhl zur Bühne: Mein Weg in den BVZP
Tanja Mäurer
Wie entwickelt sich aus fachlicher Neugier eine klare berufliche Vision? Dieser Beitrag möchte zeigen,wie kontinuierliche Weiterbildung, prägende Begegnungen und ein starkes Netzwerk neue Perspektiven eröffnen – und wie daraus die Motivation entsteht, Prävention aktiv mitzugestalten.
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DGPZM-Praktikerpreis 2026 an zwei Projekte verliehen
Redaktion
Im Rahmen des Präventionskongresses der Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin (DGPZM),der am 8. und 9. Mai 2026 in München mit dem Thema „Besondere Patienten – besondere Verantwortung“ stattfand, wurde der DGPZM-Praktikerpreis verliehen.
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Aktualisiert und kostenfrei verfügbar: 17. Ausgabe des Hygieneleitfadens erschienen
Redaktion
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Inklusion im Mittelpunkt des 7. Präventionskongresses
Friederike Heidenreich
Am 8. und 9. Mai war München Schauplatz des 7. Präventionskongresses der Deutschen Gesellschaftfür Präventivzahnmedizin (DGPZM). Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft Zahnmedizin fürMenschen mit Behinderung oder besonderem medizinischen Unterstützungsbedarf (DGZMB) und der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnmedizin (DGKiZ) richtete die DGPZM den Kongress unter dem Leitthema „Besondere Patienten – besondere Verantwortung“ aus.
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Termine / Impressum
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