Inhaltsverzeichnis
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Interview: Sinfonie statt Solo – Was Dentallabore von Orchestern lernen können
Kerstin Oesterreich im Gespräch mit Christian Gansch
INTERVIEW /// Das Fundament für seine Vorträge ist seine ungewöhnliche Biografie: Er war als Dirigent internationaler Spitzenorchester erfolgreich, bevor er 14 Jahre als Produzent in der Musikindustrie arbeitete: Christian Gansch. Mittlerweile referiert er als Keynote Speaker und Coach über den Trend des Orchester-Unternehmen-Transfers. Was genau man sich darunter vorstellen kann und welche Learnings sich daraus für das Dentallabor ableiten lassen, verrät er im Interview.
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PSYCHOLOGIE /// Was wir über andere denken, entscheidet, wie wir führen. Oder anders:Wer führen will, muss Menschen mögen! Ich kann Sie, liebe Leser, schon denken hören: „Ich kann doch nicht jeden sympathisch finden.“ Stimmt. Und darum geht es auch gar nicht. In diesem Artikel möchte ich genau dieses Missverständnis auflösen.
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LABORMANAGEMENT /// Für den Erfolg eines Dentallabors reicht es heute nicht mehr aus, nur technisch und handwerklich auf höchstem Niveau zu arbeiten; vielmehr ist es unerlässlich, einen Fokus auf die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge zu haben. Die Umsatzrendite – also der Gewinn im Verhältnis zum Umsatz – ist dabei ein entscheidender Gradmesser. Doch warum erzielen manche Labore bei ähnlicher Größe und Auslastung eine doppelt so hohe Umsatzrendite wie andere? Und welchen Einfluss hat der Vertrieb auf diesen Wert? Ein Blick hinter die Kulissen zeigt: Es sind nicht nur die Zahlen, sondern vor allem die Qualität der Prozesse und der Kundenbeziehungen, die den Unterschied machen.
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SERIE /// Manchmal sind es die unbequemen Fragen, die uns weiterbringen. Eine aktuelle MIT-Studie bringt eine wichtige Frage auf den Punkt: Wie verändert die intensive KI-Nutzung unser Denken? Während KI uns effizienter macht, zeigen die Forscher auch auf, wie entscheidend der bewusste Umgang mit der Technologie ist. Teil 3 der Serie beleuchtet, wie wir KI als Verstärker unserer Fähigkeiten nutzen können, statt uns von ihr abhängig zu machen.
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WORKFLOW /// Die Zahntechnik befindet sich aktuell in einer Phase des fundamentalen Wandels. Über Jahrzehnte waren handwerkliches Geschick, ein hohes, präzises Augenmaß und die Fertigkeit mit damals gängigen Materialien die Kernkompetenzen unseres Berufs. Mit der fortschreitenden Digitalisierung ergeben sich nun völlig neue Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen. Als junger Zahntechniker habe ich diesen Wandel nicht nur miterlebt, sondern auch entschieden, ihn aktiv mitzugestalten – neugierig darauf, welche Potenziale sich eröffnen, aber auch voller Respekt vor den Hürden, die auf dem Weg liegen.
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3D-Druck /// Der 3D-Druck von Interimsprothesen gewinnt im Dentallabor zunehmend an Bedeutung. Entscheidend dabei ist die Materialwahl. Der Autor arbeitet seit einiger Zeit mit dem biokompatiblen 3D-Druckharz optiprint interim (dentona AG). Besonderheit des Werkstoffs: Die hohe Bruch- und Biegefestigkeit bei gleichzeitig guter Verarbeitbarkeit ermöglicht einen effizienten und sicheren Workflow.
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WORKFLOW /// Der digitale Workflow wird häufig als ein gradlinig durchlaufender Prozess zwischen Zahnarzt und Labor dargestellt. Dies ist in manchen Fällen auch gegeben. Häufig allerdings müssen auch digitale Arbeitsschritte unterbrochen oder ergänzt werden, um Anpassungen, Überprüfungen oder Korrekturen durchzuführen. Diese Eventualitäten müssen auch im digitalen Workflow abgebildet werden. Stand-alone-Softwaretools können hierbei eine sinnvolle Ergänzung zu den großen CAD-Programmen sein.
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SOFTWARE /// Für funktionelle Aspekte gibt es verschiedene Befundbögen. Doch schon bei der Erfassung von ästhetischen Parametern sieht das anders aus. Damit stellt sich die Frage, warum gibt es kein Screening, bei dem funktionelle und ästhetische Parameter in einer Anwendung erfasst werden, inklusive eines standardisierten Fotostatus? Aus diesem Grund hat das Chemnitzer Unternehmen theratecc die Softwarelösung screen-it® entwickelt.
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EVENT /// Unter dem Titel „Zahnmedizin und Zahntechnik im Spannungsfeld zwischen Tradition und Algorithmen“ fand vom 19. bis 21. Juni 2025 die mittlerweile 53. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Dentale Technologie e.V. (ADT) statt. Weit mehr als 1.100 Akteure – Zahntechniker, Zahnärzte, Wissenschaftler und Vertreter der Industrie – trugen erneut zum Erfolg des beliebten Formats bei.
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Interview: „KI spart nicht nur Zeit – sie verändert den zahntechnischen Alltag grundlegend“
Jessica Babik im Gespräch mit ZTM und Geschäftsführer Stephan Kreimer
INTERVIEW /// Das seit über 30 Jahren bestehende Familienunternehmen Kreimer Dentallabor GmbH & Co. KG im Münsterland hat sich in den letzten Jahren konsequent auf digitale Zahntechnik spezialisiert. Neben seiner Tätigkeit im Labor begleitet ZTM und Geschäftsführer Stephan Kreimer – in enger Zusammenarbeit mit führenden Dentalunternehmen – als Referent und Berater Labore und Praxen aktiv auf dem Weg in die digitale Zukunft. Im Interview erläutert er, wie digitale Tools und künstliche Intelligenz seinen Arbeitsalltag zunehmend verändern.
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Zirkonoxid³: Die Antwort aus Ostwestfalen – Eine Reise zwischen Tüftlergeist, Wissenschaft und Laboralltag
Annett Kieschnick
UNTERNEHMENSSERIE /// Was passiert, wenn sich Werkstoffentwicklung konsequent an den Bedürfnissen der Zahntechnik orientiert? Am Beispiel des neuen Zirkonoxids DD cubeY® HL von Dental Direkt lässt sich nachvollziehen, wie aus einer wiederkehrenden Anwenderfrage ein interdisziplinäres Entwicklungsprojekt wurde. Fünf Fachleute berichten von einem Prozess, der nicht nur zu einem neuen Material führte, sondern den Wandel vom Händler zum Werkstoffentwickler sichtbar macht. Und sie zeigen, warum in der Formel Zirkonoxid³ = Werkstoff x Werkzeug x Mensch mehr steckt als ein Slogan – nämlich ein erlebbares Konzept.
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Interview: Ein Spagat für qualitätsorientierte Dentallabore (Teil 1)
Annett Kieschnick im Gespräch mit Sven Bolscho (Leiter eines Fräszentrums) und Garlef Roth (Inhaber eines Dentallabors)
INTERVIEW /// Wie kann man sich in einer Welt zurechtfinden, in der die Digitalisierung ständig neue Maßstäbe setzt? Auf der Suche nach Antworten stößt man in der Zahnmedizin auf ein interessantes Phänomen: die zunehmende Präsenz von Intraoralscannern (IOS). Sie stellt Dentallabore vor eine echte Gratwanderung. Während immer mehr Aufträge in Form von Datensätzen im Labor eintreffen, bleibt das klassische Gipsmodell für viele unangefochtener Goldstandard. Und so vollzieht sich im Schatten des lauten IOS-Hypes eine leise, aber bemerkenswerte Entwicklung. Moderne, bis ins Detail ausgefeilte Modellscanner punkten selbstbewusst mit interessanten Features. Mittendrin in diesem Szenario diskutieren Sven Bolscho (Leiter eines Fräszentrums) und Garlef Roth (Inhaber eines Dentallabors) über die Aadva-Modellscanner (GC), die mit durchdachten Details beeindrucken.
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UNTERNEHMENSPORTFOLIO /// Unter dem Label Magic möchte das Unternehmen Baumann Dental mit seinen Produkten Zahntechnikern und Zahnärzten nicht nur in der analogen, sondern auch der digitalen Modellherstellung ein zuverlässiger Partner sein. Dabei stehen passgenaue Lösungen im dentalen Bereich für die Modellvorbereitung sowie -herstellung im Fokus.
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Interview: exocad Credits für die neuen DentalCAD KI-gestützten Services
Eva-Maria Hübner im Gespräch mit Friedemann Stang und Raphael Remmert
INTERVIEW /// Seit dem Feature Release für DentalCAD 3.2 Elefsina (Build 9036 oder höher) stellt exocad den Usern monatlich eine festgelegte Anzahl kostenloser exocad Credits zur Verfügung. Damit können Anwender die neuen KI-gestützten Services TruSmile Video™, TruSmile Photo™ und AI Design flexibel nutzen. Im Interview liefern Friedemann Stang, Supervisor Global Customer Support bei exocad, und Raphael Remmert, Application Specialist bei exocad, praktische Tipps, wie User sofort mit den exocad Credits starten können, um zum Beispiel eine KI-gestützte Krone zu generieren.
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SOFTWARE /// In der Intraoralscanner-Demo wird suggeriert, wie einfach es geht: „Bitte einmal kurz zusammenbeißen – klick – und der Biss ist perfekt erfasst.“ In der Realität sieht das anders aus. Zwischen ungünstiger Patientenlage, Nervosität am Stuhl und Unsicherheit, ob wirklich die korrekte Okklusion erfasst wurde, kommt es immer wieder zu Fehlern. Besonders bei Lateralscans führen kleinste Ungenauigkeiten häufig zu groben Abweichungen – von Non-Okklusion bis zu stark überzeichneten Kontaktpunkten.