Inhaltsverzeichnis
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Die zahnärztliche Prophylaxe ist ein lebenslanger Prozess, der darauf abzielt, Zahnerkrankungen wie Karies und Parodontitis zu verhindern und die Mundgesundheit zu erhalten. Sie umfasst verschiedene Maßnahmen, die auf die individuellen Bedürfnisse jedes Lebensalters abgestimmt sind, von der Säuglingszeit bis ins hohe Alter. Ein aktueller Überblick.
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In der Menopause stehen häufig Beschwerden wie Mundtrockenheit im Fokus der Dentalhygienesitzung.Doch ein weiteres, oft unterschätztes Thema ist der Vitamin-D-Wert, der entscheidenden Einfluss auf die orale Gesundheit, den Knochenstoffwechsel und das Immunsystem hat. Während Mundtrockenheit direkt spürbar ist, bleiben Veränderungen durch Vitamin-D-Mangel häufig zunächst unbemerkt. Dieser Beitrag ergänzt daher das Thema Mundtrockenheit und zeigt praxisnahe Strategien auf, Vitamin D in die tägliche Praxis zu integrieren: von der gezielten Anamnese und Testung über die individuelle Beratung bis hin zur begleitenden Supplementierung. So können Patientinnen umfassend betreut und ihre Mundgesundheit nachhaltig gestärkt werden.
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Prophylaxe – mehr als eine Zahnreinigung: Individuelle Betreuung und Prävention über alle Lebensphasen
Sandra Schmee
Entlang aller Lebensphasen – vom ersten Milchzahn bis zum Zahnersatz – begleitet Prophylaxe Patienten dabei, ihre Mundgesundheit nachhaltig zu fördern. Gesund beginnt im Mund!Dieser Artikel gibt Einblick in meine tägliche Arbeit, meine Haltung und die Bedeutung einer ganzheitlichen Prophylaxe, die Körper, Geist und Alltag der Patienten gleichermaßen einbezieht.
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Patient Journey – Teil 3: „Kieferorthopädische Behandlung als Chance für Prävention und Gesundheitsförderung“
Redaktion
Im dritten Teil unserer Serie „Patient Journey – Kinder- und Erwachsenenzahnheilkunde“ rücken wir eine besonders prägende Lebensphase in den Fokus: Das Jugendalter. Die Jahre zwischen Kindheit und Erwachsensein sind nicht nur körperlich, sondern auch psychisch eine Zeit des Wandels – mit großen Herausforderungen, auch aus zahnmedizinischer Sicht. Ob Zahnspange, Weisheitszahnentfernung oder begleitende präventive Maßnahmen: Gerade in dieser Phase ist ein sensibles, interdisziplinäres Vorgehen gefragt.
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Gezielte Zahnfleischpflege und das orale Mikrobiom – Neuer Ansatz mit selektiver Mikrobiommodulation
Dr. Mirko Buchholz
Die Bedeutung des oralen Mikrobioms war in der Vergangenheit bereits Thema im Prophylaxe Journal. Auch die Frage, was Zahnpasta mit diesem Mikrobiom anstellen kann sowie Versuche der Entwicklung neuartiger Ansätze, die in Zahnpflegeprodukten das gesunde Mikrobiom unterstützen und bösartige Bakterien in Schach halten, wurden diskutiert.1 Anfang Oktober konnten wir – PerioTrap Pharmaceuticals GmbH – die Ergebnisse zweier Studien vorstellen, die einen komplett neuartigen Ansatz zur Modulation des Mikrobioms beschreiben.
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Glatt, dicht und natürlich glänzend – so sollte Zahnschmelz im Idealfall beschaffen sein. Doch tägliche Belastungen durch Säuren, Abrasion und Mikrotraumen führen häufig zu mikroskopischen Defekten, erhöhter Rauigkeit und Sensibilitäten. Hier setzt das bioaktive Konzept von ApaCare an: die funktionelle Regeneration des Zahnschmelzes auf Basis von flüssigem Zahnschmelz – einer oberflächenaktiven Form von medizinischem Hydroxylapatit in submikrokristalliner Struktur, kombiniert mit natürlichem Fluorid zur Unterstützung der physiologischen Remineralisation.
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Die Bedürfnissevon Patienten im Sinn – Fluorid der nächsten Generation gestaltet Behandlung angenehmer
Olivia Besten
Ein strahlendes Lächeln, ein gepflegtes Erscheinungsbild, ein angenehm glattes Gefühl auf den Zähnen: Viele Menschen assoziieren all das mit einer professionellen Zahnreinigung. Unschön, wenn dieser positive Eindruck davon getrübt wird, dass die Zähne gleich nach der Behandlung mit einem klebrigen, gelblich schimmernden Fluoridlack auf Harzbasis überzogen sind – und das für bis zu 24 Stunden. Der komfortable Ausweg: Ein wasserbasiertes Fluoridgel, das einen praktisch unsichtbaren Film auf den behandelten Oberflächen und ein frisches, glattes Mundgefühl hinterlässt.
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Anfang der 1960er-Jahre fanden die ersten Absauganlagen den Weg in deutsche Behandlungszimmer. Schnell wurde klar, dass das in sich geschlossene System große Vorteile bietet, aber auch ein hohes Infektionsrisiko bei unzureichender Hygiene mit sich bringt. Grund genug für den heutigen Systemhersteller Dürr Dental, nicht nur Absauganlagen, sondern auch die dafür erforderlichen Reinigungs- und Desinfektionsmittel zu entwickeln. Alles aus einer Hand: Damals wie heute ein echter Mehrwert und Wegbereiter für den kontinuierlichen Produkterfolg von Orotol – heute Orotol plus, der sich in diesem Jahr zum 60. Mal jährt.
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Zahnpflege-Joker: Täglich Kaugummikauen – Aktualisierte S3-Leitlinie und Praxisumfrage unterstreichen Relevanz zusätzlicher präventiver Maßnahmen
Redaktion
Die Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) hat ihre seit 2016 geltende medizinische Leitlinie zur Kariesprävention aktualisiert und in den S3-Status gehoben – die höchste Qualitätsstufe für klinische Leitlinien.1 Auf Basis aktueller wissenschaftlicher Evidenz definiert die überarbeitete Leitlinie einen praxisorientierten Sieben-Punkte-Plan zur wirksamen Kariesprävention.
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Die amtierende 1. Vorstandsvorsitzende Birgit Hühn wurde am 10. Oktober 2025 mit deutlichem Abstand im Amt bestätigt. Zur Wahl waren elf Kandidaten angetreten, darunter auch frischgebackene VDDH-Mitglieder. Das große Interesse an den Vorstandsposten interpretierten Anwesende auch mit der guten Arbeit und dem Start wichtiger Projekte des VDDH in der letzten Amtsperiode.
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Wrigley Prophylaxe Preis 2025 – Die ganze Bandbreite zahnmedizinischer Prävention
Dr. Barbara Bethcke, kommed
Zum 31. Mal wurde Ende Oktober der Wrigley Prophylaxe Preis verliehen – zweimal in der Kategorie „Wissenschaft“, zweimal in der Kategorie „Praxis & Gesellschaft“. Ein weiteres Projekt wurde gesondert geehrt. Insgesamt wurden vier gleichdotierte Preise verliehen.
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Führungskräfte sind immer wieder in dieser Situation: eine Fachkraft hat etwas gemacht, was sie nicht sollte, oder sie hat es nicht richtig gemacht. Man hat ein gemeinsames Gespräch geführt, aber das Ergebnis war ernüchternd. Denn man ist sehr wütend in das Gespräch gegangen, fühlte sich im Recht, aber sie hat den Vorwurf abgestritten oder einer anderen Person die Schuld gegeben. Nun steht man da, gänzlich unzufrieden mit dem Gespräch. Wie geht es besser?
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„Zahnfleisch muss und darf berührt werden“ – DGDH-Praktikerpreis für ganzheitliche Betreuung in der Prophylaxe
Friederike Heidenreich
Wie gelingt es, eine Patientin mit Angst vor Zahnfleischkontakt zu einer konsequenten Mundhygiene zu motivieren? Mit Engagement, Fachwissen und Empathie fand Dentalhygienikerin Yvonne Crabtree-Laudenbach eine erfolgreiche Lösung. Für ihre besonders einfühlsame und strukturierte Betreuung einer Patientin mit systemischer Grunderkrankung hat sie den diesjährigen Praktikerpreis der Deutschen Gesellschaft für Dentalhygieniker/Innen e.V. (DGDH) gewonnen. Im Interview berichtet die Dentalhygienikerin über den ausgewählten Patientenfall und wie sie Vertrauen auf- und Ängste abbaute, um eine nachhaltige Verhaltensänderung zu erzielen.
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Die rechtlichen Themen in Zahnarztpraxen sind vielfältig. Eines davon kehrt immer wieder: die Verwendung von Social-Media-Kanälen. Hierbei reichen die Herausforderungen von Musiklizenzen auf dem Praxis-Instagram-Account über die Veröffentlichung von Vorher-Nachher-Bildern zu Werbezwecken bis hin zum unerlaubten Filmen von Patient/-innen und Kolleg/-innen.