ZWP spezial

Jede Ausgabe der ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis enthält ein monothematisches Supplement, das die aktuellen Trends der Zahnheilkunde umfassend aufarbeitet und dem Inserenten ein ideales redaktionelles Umfeld für die Platzierung themenspezifischer Werbebotschaften bietet. Im Zuge des Relaunches der ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis erhielt das Supplement Anfang des Jahres einen neuen Anstrich.

Themen der aktuellen Ausgabe 06 Praxishygiene/2010

1
Titel
Redaktion
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3
Editorial: Aufregung landauf, landab
Julia Hinrichs, Marktmanagement Dental, Schülke & Mayr GmbH
Nein, damit ist nicht die massenhaft Adrenalin frei-setzende WM gemeint – was derzeit nahe läge –, die zweifellos ganze Nationen in einen positiven Ausnahmezustand versetzt. Gemeint ist ein globales Thema, das Gesundheitsämtern, Ärzten und forschenden Unternehmen gleichermaßen an die Nieren geht: die weltweite Verbreitung von Krankheitserregern, die sich so rasant verbreiten wie das gegenwärtig grassierende Fußballfieber.
4
Personalhygiene & Flächendesinfektion: Die RKI-Richtlinien bieten fachliche und rechtliche Sicherheit
Dr. Bernhard Drüen
Was versteht man unter Praxishygiene – die (ungewaschenen) Hände der Mitarbeiter, die eine Fülle von Keimen bieten (Abb.1)? Nein, die Praxishygiene umfasst viel mehr, so z.B. die Personalhygiene, Flächendesinfektion und Medizinprodukte. Folgender Beitrag beschränkt sich hierbei, aufgrund der umfassenden Thematik, auf die beiden ersten Gebiete; wobei die hier praktizierte Hygiene nicht allein dem Schutz der Patienten dient, sondern auch des Praxisteams.
8
Rechtiche Grundlagen: Hygiene in der Zahnarztpraxis – Was muss der Zahnarzt wissen?
Dr. Hendrik Schlegel
Die Hygiene in Zahnarztpraxen (aber auch in Arztpraxen und Krankenhäusern) steht im öffentlichen Fokus. Forderungen nach einem hohen Schutzniveau für Patienten sind angesichts des Rechtsgutes Gesundheit verständlich und nachvollziehbar. Absolute Sicherheit oder absoluter Schutz vor Infektionen ist aber weder erreichbar, noch bezahlbar. Hier darf das Wünschenswerte nicht mit dem Machbaren verwechselt werden.
14
Verpackungsprozess: Instrumente sicher verpacken
Christian Wolf
Im ?Annual epidemiological report on communicable diseases 2009? des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) wird wiederholt auf den Trend zunehmender nosokomialer Infektionen ? also Infektionen, die erst im Zuge der Behandlungen verursacht werden ? hingewiesen. Eine mögliche Ursache hierfür ist der Verzicht oder eine mangelhafte Verpackung von Sterilgut.
18
Instrumentenorganisation: Arbeitsabläufe rationalisieren und Zeit sparen
Dr. Rainer Uhl
Täglich wird in den Praxen sehr viel Zeit für den Umgang mit Instrumenten investiert, nichtproduktive Zeit, verbunden mit hohen Personalkosten. PractiPal Tray von Directa reduziert die Handhabungszeit und erhöht die Infektionskontrolle. Daher verwende ich seit einem Jahr in meiner Praxis das PractiPal Tray als Mittel zur Instrumentenorganisation.
20
Dokumentationssoftware: Digitale Instrumentenaufbereitung hilft bei QM-Einführung
Manfred Korn
Viele Zahnarztpraxen, die ihr Qualitätsmanagement-System eingeführt haben oder noch dabei sind, werden festgestellt haben, dass der Zeitfaktor eine wesentliche Schlüsselrolle spielt. Nicht nur, dass der Termin der QM-Einführung 31.12.2010 immer näher rückt, auch der Praxisalltag ist ein Zeitfresser, der die Umsetzung nicht gerade vereinfacht.
22
Kassetteneinsatz: Effiziente Aufbereitung auch größerer Mengen Dental-Instrumentarium
Redaktion
Miele bringt in Kürze einen modularen Kassetteneinsatz für Dental-Instrumentarium auf den Markt, mit dem erstmals eine effiziente Aufbereitung auch größerer Mengen komplex aufgebauter Instrumente wie Turbinen sowie Hand- und Winkelstücken möglich ist. Die Kassetteneinsätze können in unterschiedlicher Zahl mit Beladungswagen verschieden großer Reinigungs- und Desinfektionsautomaten kombiniert werden und erlauben so einen flexiblen Einsatz bei der Aufbereitung. Die Universitätsklinik Köln hat das neue System bereits erfolgreich getestet. Ein erster Praxisbericht.
24
Instrumentenaufbereitung: Der Thermodesinfektor für die Zahnarztpraxis
Christoph Sandow
Die sich aus der Medizinprodukte-Betreiberverordnung, den RKI-Empfehlungen und den europäischen Richtlinien ergebenden Forderungen für die Qualitätssicherung der Instrumentenaufbereitung bedeuten einen erheblichen zeitlichen Mehraufwand für die niedergelassene Praxis. Ein Hygienekonzept, das anstelle der manuellen und damit zeit- und kostenintensiven Aufbereitung die maschinelle Aufbereitung mit einem Reinigungs- und Desinfektions-Gerät (RDG) nach EN 15883, umgangssprachlich auch Thermodesinfektor genannt, vorsieht, sichert die Qualität und spart Zeit und damit Geld.
26
Händedesinfektion: Pflegend desinfizieren
Dr. Christian Ehrensberger
Sorgfältigste Hygiene in allen Bereichen versteht sich in einer Zahnarztpraxis von selbst. Dies gilt für Instrumente, Flächen und Spezialbereiche, wie das Saugsystem, genauso wie für die Hände. Während beispielsweise Flächen und Instrumente mit Alkoholen und anderen fettlösenden Wirkstoffen desinfiziert werden können, ist dies bei Händen nicht uneingeschränkt möglich; die Haut reagiert leicht gereizt auf bestimmte Stoffe, und bei häufiger Anwendung kann sich – je nach individueller Veranlagung – unter Umständen eine Allergie daraus entwickeln. Es ist klar, dass dies nicht nur unangenehm ist, sondern ein ernsthaftes Handicap für die Arbeit bedeutet. Vorbeugung und Abhilfe bietet die Wahl des richtigen Desinfektionsmittels.
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Praxisorganisation: Erster Schritt zum Qualitätsmana-gement: Profis fragen!
Tanja Kurz
Deutschlands Zahnärzten und Kieferorthopäden steht im zweiten Halbjahr 2010 noch eine wichtige Aufgabe ins Haus: Qualitäts-management muss in der Praxis realisiert werden. So will es der Gesetzgeber. Ab Januar 2011 gelten die neuen Richtlinien.
30
Desinfektionsmittel: Desinfektion - Sprühen vs. Schäumen
Lars Pastoor
Noch immer wird in vielen deutschen Zahnarztpraxen die Schnelldesinfektion der Behandlungseinheit und der patientennahen Flächen zwischen zwei Patienten mit einer Sprühdesinfektion durchgeführt. Desinfektionsmittel mit einer kurzen Einwirkdauer basieren meist auf einer Alkoholmischung und weisen zusätzliche Wirkstoffe auf, um eine Remanenz-Wirkung zu erzielen.
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Serviettenketten: Risiko einer Kreuzkontamination
Drs. J.P. Deenen
Aus Umfragen ist ersichtlich, dass Ketten und Halter von Zahnarztservietten als mögliche Kontaminationsquellen bereits vielerorts ins Visier genommen werden. Denn eine Serviettenkette kann sich im Haar verfangen, in den Ritzen und anderen unzugänglichen Stellen des Halters sammeln sich Schweiß, Make-up, Haarpflegemittel sowie Hautreste von Patienten mit Akne oder Dermatitis an. Doch nur in wenigen Zahnarztpraxen wurden bislang Schritte unternommen, um Patienten diesen Ekelfaktor zu ersparen.
34
Abfallverordnung: Kontrollen bei Müllentsorgung
Kristin Jahn
Seit nunmehr fünf Jahren dürfen mit den Änderungen in der Deponien- und Abfall-Ablagerungsverordnung keine unbehandelten Abfälle mit dem Hausmüll entsorgt werden. Für den Zahnarzt bedeutet das konkret, dass z.B. scharfe und spitze Gegenstände, Tupfer, Mullbinden und Einweghandschuhe einer gesonderten Entsorgung zugeführt werden müssen.
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Hygienemängel: Praxishygiene – der Blick in die Praxis
Harald Kretschmann
Für viele Kollegen ist Praxishygiene ist ein leidiges Thema. Dennoch steht sie immer mehr im Fokus der überwachenden Behörden. Die Firma Stericop GmbH & Co. KG mit Sitz in Wölfersheim bietet schon seit vielen Jahren neben Kontrollsystemen für die Reinigung und Sterilisation von Medizinprodukten Fortbildungsseminare und Vor-Ort-Schulungen für die Bereiche Praxishygiene und Qualitätsmanagement an. Im Rahmen der Vor-Ort-Schulungen (z.B. Mitarbeiterunterweisung Hygiene nach BGV A1) baten uns viele Zahnärzte, zusätzlich ihre Praxis einmal aus hygienischer Sicht unter die Lupe zu nehmen. Hierbei sind uns immer wieder Unzulänglichkeiten aufgefallen. Nachfolgend möchte ich einige dieser Mängel aufzeigen, um Ihnen eine Hilfestellung zu geben, diese Mängel in Zukunft zu umgehen.
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