ZWL Zahntechnik Wirtschaft Labor

Mit der ersten Ausgabe 2006 erschien die erfolgreiche Schwesterzeitschrift der ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis, die ZWL Zahntechnik Wirtschaft Labor in einem komplett überarbeiteten Layout und wurde dadurch noch moderner und leserfreundlicher. Die beliebte Zeitschrift ist seit 22 Jahren die bevorzugte Informationsquelle des zahntechnischen Laborinhabers und Ratgeber für Praxislabore zu allen fachlichen und wirtschaftlichen Aspekten der modernen Laborführung. In Leserumfragen steht die ZWL Zahntechnik Wirtschaft Labor durch ihre praxisnahen Fallberichte und zeitgemäßen Laborkonzepte vor zahlreichen „Schöngeistern“ der Branche, die den goldenen Zeiten nachtrauern. Nicht jammern, sondern handeln ist die Devise, und so greift die Redaktion nüchterne Unternehmerthemen auf und bietet praktikable Lösungen – von Kollege zu Kollege. Optisches Freshup Blau als Gestaltungsfarbe rückt noch stärker in den Fokus. Gleichzeitig wurde das Magazin farblich zurückgenommen, die Seiten sind klar und übersichtlich. Dabei steht Blau für Harmonie, Kraft, Leidenschaft, Tatendrang – Kernwerte und Antrieb für unsere Arbeit in 22 Jahren ZWL Zahntechnik Wirtschaft Labor. Angefangen bei der neuen Wort-Bild-Marke, welche Klarheit und Stringenz, Stabilität und Modernität symbolisiert, wird das neue reduzierte Farbkonzept neben dem Cover auch im Innenteil des Heftes fortgeführt. Die neue Gestaltung, insbesondere auch die Auswahl der Schriften, unterstreichen den modernen Charakter und erhöhen zugleich die Lesbarkeit bei gleichbleibender Textmenge. Offenes und modernes Design, der bewusste Verzicht auf ablenkende Gestaltungselemente und die vereinfachte Darstellung geben dem Inhalt der ZWL mehr „Raum zum Atmen“ und vermitteln Information und Bild in einem hohen ästhetischen Maß. Was vor Jahren als Supplement begann, hat sich heute mit sechs Ausgaben jährlich zu einer starken Marke in der zahntechnischen Medienlandschaft entwickelt. Wie alle Printprodukte der OEMUS MEDIA AG ist auch die ZWL Zahntechnik Wirtschaft Labor komplex online vernetzt und komfortabel als ePaper über PC, Tablet-Computer oder Smartphones kostenfrei abrufbar.

Themen der aktuellen Ausgabe 06/2008

1
Titel
Redaktion
3
Editorial: Prävention als Schlüssel für schöne Zähne
Prof. Dr. Klaus M. Lehmann, Wissenschaftlicher Leiter des Kuratorium perfekter Zahnersatz
4
Inhalt/Impressum
Redaktion
6
Fokus: Wirtschaft
Redaktion
8
Wenn es mal wieder stressig wird
Dr. Dr. Cay von Fournier
Unser Leben funktioniert heute schneller denn je, wobei “funktionieren” den Ablauf von unterschiedlichen Tätigkeiten unseres Alltags meint. Wir reisen schneller, kommunizieren mit der Welt mobil per Handy, SMS oder E-Mail innerhalb von Sekunden, kaufen in wenigen Minuten übers Internet ein und bekommen die Ware oft noch am selben, spätestens am nächsten Tag geliefert. Alles muss “just in time” laufen.
12
Berufsalltag - Der Terror der kleinen Dinge
Reinhard Bröker
Die Achse des Bösen verläuft über meinen Arbeitsplatz. Ja, ich weiß, das ist total übertrieben, aber manchmal denke ich es trotzdem. Wie kommt es, frage ich mich, dass aus diesen kleinen Dingen, die man doch eigentlich ruhig ein wenig “schieben” können müsste, so große Monster werden, die mich terrorisieren, die mich zum Wahnsinn treiben, die mir die Lust nehmen, weiterzuarbeiten und meine wartenden Kunden verärgern?
14
Digitalfotografie im Dentallabor
ZT Iris Burgard
Digitale Fotografie wird in der Zukunft einen immer festeren Platz im Dentallabor einnehmen - sei es, um schnell eine Arbeit zu dokumentieren oder auch um dem Kunden oder dem Patienten bestimmte Arbeiten oder Arbeitsschritte zeigen zu können. Im Gegensatz zur analogen Fototechnik können die Arbeitsschritte einer Zahnersatzarbeit heute einfacher, schneller und kostengünstiger fotografisch festgehalten und dokumentiert werden. Dies erfordert allerdings einen präzisen und reproduzierbaren fototechnischen Arbeitsablauf, damit die Zähne in jedem Ausgabegerät auch tatsächlich in Maßstab und Farbe korrekt abgebildet werden.
18
Hautschutz im Dentallabor (Teil I)
Rafael J. de la Roza
Zwischen 2000 und 2005 wurden bei Zahntechnikern von der zuständigen Berufsgenossenschaft der Feinmechanik und Elektrotechnik (BGFE) 526 Berufskrankheitenfälle anerkannt; 481 davon - also gut 91% - waren Hauterkrankungen. Hält sich diese Krankheitsgruppe branchenübergreifend seit Jahren hartnäckig an der Spitze der arbeitsbedingten Erkrankungen, so sind Zahntechniker davon besonders betroffen, denn der Umgang mit hautgefährdenden Stoffen gehört für sie zum Tagesgeschäft. Dieser Beitrag zeigt, auf welche Gefährdungen besonders geachtet werden sollte.
20
Diskriminierung bei der Kündigung
RA Wolf Constantin Bartha
Ob schön oder nicht, Rechtsfragen zum Thema Kündigung treten als d a s arbeitsrechtliche Hauptproblem früher oder später in fast jedem Laborbetrieb auf. Wie trennt man sich von Mitarbeitern, wenn es miteinander “nicht mehr geht”? Tröstlich erscheint in diesem Zusammenhang bei kleineren Betrieben dann zumeist nur, dass das Kündigungsschutzgesetz häufig keine Anwendung findet.
22
“Bringen Sie sich in eine positive Grundstimmung”
Interview mit Zahnarzt Dr. Dennis Schmidt
Das Gespräch mit dem Zahnarzt, die Teambesprechung, der Vortrag vor Patienten oder Kollegen - um diese Situationen erfolgreich zu meistern, ist eine professionelle Kommunikation gefragt. Wie Zahntechniker ihre fachliche Kompetenz mit einer positiven kommunikativen Außenwirkung unterstreichen können, das weiß der Zahnarzt Dr. Dennis Schmidt. Er ist Kommunikationstrainer in der Medizin und Zahnmedizin. In diesem Interview verrät er, warum das professionelle Präsentieren für den Erfolg eines Labors so wichtig ist und welche Aspekte eine gute Präsentation ausmachen.
24
Teamarbeit statt Abhängigkeit
Dr. med. dent. Achim Sieper MSc
Der Ruf der Zahntechniker nach mehr Freiheit, mehr Gerechtigkeit und mehr Eigenverantwortung für das deutsche Zahntechnikerhandwerk wird zunehmend lauter und erscheint gerechtfertigt. Im Schatten des Health-Care-Booms gerät ein ganzer Berufsstand unter Druck. Immer mehr Zahntechniker fühlen sich von Zahnärzten angesicht der Fernost- und Osteuropakonkurrenz ausgenutzt. Der Preiskampf ist für Zahntechniker längst Realität und mit der zunehmenden Globalisierung wächst die Notwendigkeit sich zu positionieren, Alleinstellungsmerkmale herauszuarbeiten und Netzwerke sowie Kooperationen zu schließen. Letztendlich geht es in Anbetracht der weltweit transparenten Märkte darum, mindestens so viel besser zu sein wie wir auch teurer sind. Dies gelingt uns nur durch Performance unserer gemeinsamen Leistung in Kommunikation, Service und Inszenierung. Viele Zahntechniker fühlten sich in der Vergangenheit als Lakaien des Arztes. Es bestand eine starke Abhängigkeit und extremer Konkurrenzdruck, der oft zu teuren Geschenken oder anderen Vergünstigungen führte, um an Aufträge zu kommen. Die fehlende Beziehung zum Endkunden Patient wurde von den Zahntechnikern zu Recht als enormes Manko empfunden.
32
Outsourcing durch Fräszentren - modern, einfach und sicher
Thomas Dürr
Computergesteuerte Zahnersatz-Fertigung bietet Dentallaboren gute Voraussetzungen für unternehmerischen Erfolg. Wer aber die kostspielige Technologie nicht selbst anschaffen will, kann seine Gerüste in spezialisierten Fräszentren fertigen lassen. Ohne Investitionsrisiko und hohe Folgekosten ebnen sie den Zugang zu modernem Zahnersatz.
34
Markt- und Produktübersicht: Firmengestützte/Zentrale Fräszentren
Redaktion
38
Schöne Zähne durch Glanzbrand und Silber puder
ZTM S.-Jan Strahinovic, Dr. Jörg Siever
Der Wunsch des Patienten nach einem schönen Lächeln stellt den Zahnarzt und den Techniker vor neue Herausforderungen. Ging es früher noch um die Beseitigung von Schmerzen, Fül len von Zähnen und Wiederherstellung der Kaufunktion, haben sich das ästhetische Bewusstsein und der Anspruch der Patienten verändert. Schöne weiße Zähne und ein attraktives Lächeln spiegeln den Wunsch des Patienten nach einem jugendlichen und vitalen Aussehen wider.
42
Die richtige Zahnfarbe
Redaktion
Wenn es notwendig wird, wünscht sich jeder Patient möglichst ästhetischen und funktionalen Zahnersatz - hängt doch das Selbstwertgefühl stark vom Erscheinungsbild der eigenen Zähne oder der Restaurationen ab. Für das Empfinden des Patienten stellt die Farbe sogar die entscheidende Zielgröße bei der Bewertung einer Restauration dar, insbesondere bei Einzelkronen im Frontzahnbereich. Ob die Farbe stimmt, sieht er sofort, während er andere Parameter - wie beispielsweise die Passung - nicht fachlich beurteilen kann. Insofern ist die richtige Farbwahl einer Restauration ausschlaggebend für das gesamte Marketing des zahntechnischen Labors und der Zahnarztpraxis. Drei Zahntechniker berichten von ihren Erfahrungen.
44
Symbiose aus Form, Ästhetik und Funktion
ZTM Ingo Scholten
In einem modernen Dentallabor wird heute eine Vielzahl an Materialien verwendet. Neben Keramiken, Kompositsystemen und Kunststoffen müssen die Entscheider im Labor auch Zähne für prothetische Versorgungen bevorraten und verarbeiten. Es ist eine Herausforderung, aus dem umfangreichen Angebot hier die richtige Wahl zu treffen, denn neben den anatomischen und farblichen Kriterien haben in der aktuellen wirtschaftlichen Lage natürlich auch die ratio nelle und zeitsparende Anwendung sowie der werkstoffspezifische Aspekt eine große Bedeutung.
46
CAD/CAM ohne Nacharbeiten
ZTM Achim Müller
Die aufwendige Entwicklungs- und Testphase des neuen CAD/CAM-Systems “cara” aus dem Hause Heraeus bestätigt sich vor allem in der Qualität der Ergebnisse. Nach den Bewertungen der Testteilnehmer zeichnen sich die mit cara gefrästen Zirkongerüste durch eine sehr gute Passung, Oberflächenqualität und einen exakten Randschluss aus. Das bestätigt auch ZTM Achim Müller aus Ettlingen.
48
Richtig unter Druck gesetzt HeadlineHeadline
Uwe Greitens
So könnte der Slogan bei der Herstellung von Zirkondioxidrohlingen für die CAD/CAM-Technik lauten. Die Anbieter preisen die Vorteile der industriell vorgefertigten Blöcke an und sind sich einig: Ein sehr gutes Materialgefüge ist das A und O für die Biegefestigkeit und die klinische Langzeithaltbarkeit. Aber welche Faktoren sind ausschlaggebend für eine optimale Qualität und mit welchem Pressverfahren werden die Rohlinge “richtig unter Druck gesetzt”?Einleitung
51
Fokus: Event
Redaktion
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Mit Funken zum Erfolg
Thomas Dürr
Mit mehr als 100 Mitarbeitern zählt das Bremerhavener Labor Rübeling zu den größten Dental-Laboren in Deutschland. Bekannt aber wurde es vor allem durch die von Inhaber ZTM Günter Rübeling vorangetriebene Entwicklung des Funkenerosionsverfahrens für dentale Anwendungen. Zu seinem 50. Betriebsjubiläum trafen sich zahlreiche Gäste aus dem europäischen In- und Ausland.
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Minimalinvasiv, brillant, hochwertig
Redaktion
Die Tanaka Dental GmbH steht nicht nur für den Big Brush, sondern auch für innovative Konzepte im Bereich der ästhetischen Zahnheilkunde. In Workshops vermittelt das Unternehmen fundierte Theorie- und Praxiskenntnisse für eine erfolgreiche Umsetzung modernster Veneer-Kronen-Konzepte. Unternehmensgründer Prof. Dr. Asami Tanaka und Prof. Dr. Nasser Barghi, die Referenten des Workshops, legen dabei vor allem auf eines Wert - die Bedürfnisse ihrer Patienten.
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Event: “Majesthetik in Rock”
Redaktion
Hochkarätige Referenten und fetzige Livemusik bilden den “rockigen” Rahmen für die Verleihung des “Majesthetischen Zertifikates” 2008 und so verwandelt sich alle drei Jahre die eher beschauliche Schützenhalle von Meckenheim in ein Kongresszentrum mit Rockbühne.
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CMD-Behandlung mit System und Diagnose
ZTM Oskar Menner
Am 12. und 13. September 2008 trafen sich Interessierte zum dritten Mal in den Seminar räumen von ZTM Herbert Thiel in Amtzell, um das Thema Craniomandibuläre Dysfunktion zu diskutieren. Die Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker ist hierbei besonders wichtig.
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Produkte
Redaktion
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2009 wird alles anders - Gute Vorsätze fürs neue Jahr
Redaktion
Das neue Jahr steht vor der Tür - ein beliebter Zeitpunkt für viele Menschen, über Veränderungen nachzudenken. Bei den meisten stehen gute Vorsätze wie berufliches Vorankommen, Abnehmen, mit dem Rauchen aufhören und mehr Sport treiben ganz oben auf der Liste. Doch umso größer die Vorsätze, desto seltener gehen sie in Erfüllung. Eher sollte man versuchen, in kleinen Schritten etwas zu verändern und sich ein Ziel in Reichweite zu setzen, denn laut Studien scheitern 80 Prozent aller Vorsätze schon innerhalb der ersten Woche. Das klingt nicht sehr Erfolg versprechend.

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