ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis

Seit 26 Jahren ist die „ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis“ das führende Wirtschaftsmagazin für den Zahnarzt. Als General-Interest-Titel deckt sie das gesamte Spektrum der Praxisführung ab. Mit der ersten Ausgabe 2016 erschien die „ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis“ und das Supplement „ZWP spezial“ in einem komplett neuen Layout und wurde dadurch noch moderner und noch besser. Die erste Ausgabe der ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis erschien 1995 unter dem Namen „COLLEGmagazin“ begleitend zum Fortbildungsangebot der Wirtschaftsakademie für zahnärztliche Unternehmensführung (WZU WirtschaftsColleg). Das Magazin fungierte dabei als Bindeglied zwischen Fortbildung und wirtschaftlicher Information. Der konzeptionelle Ansatz, den „Zahnarzt als Unternehmer“ zu betrachten, ist bis heute erhalten geblieben. Diese Grundidee untermauerte das COLLEGmagazin ab 1997 zunächst mit dem Untertitel „Zahnarzt-Wirtschaft-Praxis“, der später zur Headline und damit zu der heute erfolgreichen übergreifenden Marke wurde. Das Wirtschaftsmagazin ist seit über 26 Jahren am Markt und zählt mit seinen 12 Ausgaben im Jahr und einer Auflage von 40.800 Exemplaren zu den frequenz- und auflagenstärksten Titeln im deutschen Dentalmarkt. Die ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis unterstützt auch heute Zahnärzte bei der Führung des „Unternehmens Zahnarztpraxis“ und bietet aktuelle betriebswirtschaftliche und rechtliche Themen an. Die Palette reicht von der zahnärztlichen Praxisführung und Praxisorganisation über Abrechnungsoptimierung bis hin zur Patientenkommunikation. Neben den wirtschaftlichen Inhalten widmet sich die ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis auch monatlich unterschiedlichen zahnmedizinischen Schwerpunkthemen. Die hohe Bekanntheit und überdurchschnittliche Nutzungshäufigkeit der ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis übertragen sich gleichermaßen auch auf die themenspezifischen Supplemente ZWP spezial und ZWP extra. Besonders der jährlich von der ZWP ausgeschriebene Designpreis erfreut sich seit 2002 größter Beliebtheit. Jedes Jahr kürt die ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis „Deutschlands schönste Zahnarztpraxis“.

Themen der aktuellen Ausgabe 11/2014

1
Titel
Redaktion
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3
Editorial: Wird die Arbeit durch die Entwicklung neuer Diagnostika erleichtert?
Dr. Philipp Sahrmann
Während meines allerersten Berufsjahres durfte ich auf einem Zahnärztestammtisch eine angeregte Diskussion älterer Praxisinhaber über die Anschaffung eines eigenen OPTs mitverfolgen: Die offensichtlichen Vorteile wurden gegen die Sorge aufgewogen, mit dem neuen Gerät Zufallsbefunde zu generieren, die man nicht richtig deuten könne und für die man – wenn gefährlich – später verantwortlich gemacht werde … Naja, und letztlich habe es doch all die Jahre hervorragendmit der guten, altbewährten Röntgenröhre geklappt!
4
Inhalt
Redaktion
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6
Statement: Nicht nur am Anfang steht die (zahn)ärztliche Diagnose
Sanitätsrat Dr. Hans Joachim Lellig
Die technischen Möglichkeiten der Diagnostik ? insbesondere im röntgenologischen Bereich ? verbessern sich ständig, bis hin zur dentalen Volumentomografie. Dass diese Ent-wicklung auch erhöhte Anforderungen an die Erkennung von Nebenbefunden stellt, muss besondere Beachtung finden. Die Fortschrittsgrenzen sind im digitalen Zeitalter sicher noch lange nicht aufgezeigt...
8
Fokus: WIrtschaft
Redaktion
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14
Praxismanagement: Die drei Schlüssel zur Gelassenheit
Christian Bremer
Stress, Burn-out und Resilienz sind als Themen in der Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Zwar wünschen sich viele Menschen weniger Stress, jedoch ist das im Alltag gar nicht so einfach. Der folgende Beitrag umfasst daher konkrete, praktische Ansätze, um mehr Gelas-senheit und weniger Stress zu erleben und zeigt, wie es gelassene Menschen schaffen, auch in stressigen Situationen ruhig, aktiv und kontrolliert zu bleiben
16
Praxismanagement: Wie wichtig ist Marketing-Controlling?
Prof. Dr. Thomas Sander
Die meisten Zahnärzte halten bewusstes Praxismarketing für wichtig und verhalten sich entsprechend. Mittlerweile sind große Praxisschilder und Plakate, Anzeigen in Zeitungen, mit Praxisbildern beklebte Busse und Bahnen sowie Radiowerbun-gen und vieles mehr alltäglich. Doch macht das alles Sinn? Grundsätzlich muss man nach der Effizienz dieser Maßnahmen fragen. Das bewusste Analysieren und Hinterfragen der Werbe-aktivitäten wird als Marketing-Controlling bezeichnet.
20
ZWP Designpreis - Von der Vision zum Wettbewerb
Katja Mannteufel
Zögern Sie noch oder planen Sie schon ? den Neubau Ihrer Zahn-arztpraxis, den Erweiterungsbau oder Umbau? Manchmal gehören eben Vorstellungsvermögen und Wagemut dazu, um Visionen wahr werden zu lassen. Wir lassen uns gern von Ihnen begeistern ? ge-meinsam mit der ZWP Designpreis-Jury!
22
So gelingt ein Softwarewechsel (Teil 1)
Claudia Hytrek
Routine bietet Sicherheit – das gilt auch in Bezug auf die zahnärztliche Praxismanagement-Software. Warum also ein bestehendes und eingespieltes System wechseln? Wir haben Andrea Fischbach, Seniorberaterin Software bei der solutio GmbH, gefragt, warum sich ein Software-wechsel dennoch lohnt und wie eine reibungslose Umstellung aussehen kann.
24
Praxis-Fanpage bei Facebook: Soziale Netzwerke als Marketinginstrument für Zahnärzte
Christian Henrici
Rockbands haben Fans, Zahnärzte ebenfalls – allerdings im sozialen Netzwerk Facebook. Die virtuelle Plattform zum Austausch von Meinungen und Neuigkeiten, die als Kommunikationsmittel für private Nutzer startete, hat längst auch eine große Bedeutung als Marketingtool in den unterschiedlichsten Branchen. Spätestens seit den Lockerungen im rechtlichen Bereich für die Außendarstellung von Heilberuflern haben auch die Betreiber von Zahnarztpraxen diese Option für sich entdeckt. Eine Fanpage, also die Präsenz einer Zahnarztpraxis bei Facebook, bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, von denen Zahnärzte profitieren können. Denn wer sich als „Fan“ registriert, bleibt über wichtige Fakten und individuelle Informationen rund um „seine“ Zahnarztpraxis informiert.
26
Patientenbewertung im Internet: Bessere Google-Position durch Arztbewertungen (Teil 26)
Jens I. Wagner
Jahr für Jahr ändert Google die Anforderungen an Unternehmen, die ihren Suchergebnis-Rang in der Suchmaschine verbessern möchten. In eben diesem Rhythmus erscheint eine der umfassendsten Expertenumfragen mit dem Ziel, die wichtigsten Ranking-Faktoren zu identifizieren und zu ihrerseits zu gewichten. Schon im vergangenen Jahr wurde der starke Einfluss von Arztbewertungen unter den Ranking-Faktoren thematisiert. Im Jahr 2014 ergeben sich einige wesentliche Änderungen.
30
Recht: Bewertungsportale – Fluch und Segen
Guido Kraus
Im Internet kann jeder alles bewerten. Sei es der im Onlineshop gekaufte Fernseher oder die Pizza vom Lieferservice. Aufgrund der Anonymität von Bewertungen ist der Ton solcher Bewertungen oftmals rauer, als dies in einem direkten Gespräch wäre. Wie sieht das nun für die Zahnarztpraxis aus?
32
Fragen und Antworten: Zuverlässige Zahnpflege für anhaltende Ästhetik
Dr. Lea Höfel
An dieser Stelle können unsere Leser der langjährigen ZWP-Autorin Dr. Lea Höfel Fragen im Bereich Psychologie stellen ? in Bezug auf Patienten, das Team und sich selbst. Die Fragen und Antworten finden Sie hier redaktionell aufbereitet wieder. In dieser Ausgabe der ZWP wird auf Mechanismen eingegangen, die Patienten dazu bewegen können, zuver-lässig und regelmäßig ihre Zähne zu pflegen.
34
Praxiswert-Tipp: Den Praxiswert mediativ ermitteln
Prof. Dr. Thomas Sander
In den vorangegangenen Tipps haben wir gesehen, dass es grundsätzlich ganz einfach ist, den „Wert“ der Praxis zu ermitteln. Wenn man dann aber konkret werden will, sieht es schon etwas anders aus: Es steckt doch sehr viel Bewertungstheorie und Praxiserfahrung dahinter. Entscheidend ist es, zunächst genau zu definieren, warum eigentlich die Bewertung erfolgen soll.
35
Steuer-Tipp: Betriebliche Schuldzinsen und Überentnahmen
Torsten Nowak
Zinsen für betrieblich veranlasste Darlehen mindern grundsätzlich als Betriebsausgaben den Gewinn und damit das steuerpflichtige Einkommen. Hierzu gehören neben den Zinsen für Darlehen zur Finanzierung von Anlagegütern, also z.B. für das Inventar der Praxis, auch Kontokorrentzinsen. Überraschenderweise kennen aber viele Ärzte nicht die Einschränkungen des §4 Abs.4a EStG, welcher bereits seit 1999 regelt, dass auch dieser Schuldzinsabzug beschränkt ist, sobald sogenannte Überentnahmen getätigt wurden. Besonders problematisch wird diese gesetzliche Regelung im Einzelfall dadurch, dass diese Überentnahmen periodenübergreifend, also über mehrere Wirtschaftsjahre hin-weg zu ermitteln sind.
36
Abrechnungs-Tipp: Korrekte Abrechnung der Kariesdiagnostik
Judith Kressebuch
Im Rahmen der Kontrolluntersuchungen in der Zahnarztpraxis gehört die Inspektion der gesamten Mundhöhle, der Schleimhäute, der Zähne und der Zunge zum Leistungsinhalt der GOZ-Ziffer 0010. Klinische Veränderungen und Erkrankungen werden beurteilt und die Behandlungsbedürftigkeit festgestellt.
38
Abrechnungs-Tipp: Erweiterte Kariesdiagnostikverfahren in GKV und PKV
Dr. Dr. Alexander Raff
Karies wird gemeinhin durch die klinische Inspektion visuell und mittels Sonde sowie radiologisch diagnostiziert. Das Darstellen und Entfernen der kariösen Zahnhartsubstanz erfolgt bei der klassischen Kavitätenpräparation mittels Rosenbohrern und unter regelmäßiger visueller und taktiler Kontrolle mittels einer eher stumpfen Dentalsonde.
40
Abrechnungs-Tipp: Auffällig oder zufällig?
Gabi Schäfer
Bei einer Wirtschaftlichkeitsprüfung sind grundsätzlich zwei verschiedene Ansätze möglich: ï Die Auffälligkeitsprüfung ï Die ZufälligkeitsprüfungFalls man eine ?Einladung? bekommt, sollte man sich gleich das Aktenzeichen anschauen: Ein ?A? im Aktenzeichen deutet auf eine Auffällig-keitsprüfung hin, ein ?Z? hingegen auf eine Zufälligkeitsprüfung. Eine ?Auffälligkeitsprüfung? wird angeordnet, wenn man ?auffällig? gewor-den ist.
42
QM-Tipp: Rechtssichere Datenspeicherung von Sterilisationsvorgängen
Christoph Jäger
In zahlreichen hygienischen Praxisbegehungen wurde vom Autor dieses Fachartikels die korrekte und rechtssichere elektronische Übernahme der Prozessparameter aus einem Autoklaven in ein Chargenverwaltungsprogramm, meist integriert in einem Abrechnungsprogramm, überprüft. Hier wurden in den meisten Fällen Unstimmigkeiten festgestellt, auf die wir näher eingehen wollen...
44
Finanz-Tipp: Nichts ist so falsch wie eine Prognose
Wolfgang Spang
Wenn es nach den meisten Prognosen vom Jahresanfang gegangen wäre, dann hätte in diesem Jahr der DAX, die Zinsen und das Wirtschaftswachstum steigen müssen. Aber einmal mehr hat sich gezeigt, dass nichts so falsch ist wie Prognosen...
46
Fokus: Zahnmedizin
Redaktion
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48
Erfolgreiche Patientenbindung: Umfangreiche Diagnostikmethoden im Überblick
Olaf Oberhofer, M.Sc.
In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die Arbeitsgrundlage für zahnärztliche Praxen grund-legend geändert. Wissenschaftlich wurden große Fortschritte in erfolgreiche nachhaltige Prävention und Restauration erzielt. Die dafür zu erbringenden Leistungen finden sich doch immer häufiger (zunehmend mit zahnmedizinischer Weiterentwicklung) nicht mehr in den entsprechenden Gebührenordnungen oder Leistungskatalogen wieder. Was aus zahnärztlicher Sicht weniger zahnmedizinische Probleme mit sich bringt als vielmehr Probleme im Patienten-Behandler-Verhältnis (? das zahlt meine Versicherung nicht ?). Trotzdem ist es für uns Zahnärzte und Praxisinhaber wichtig, sich auf unser eigentliches Berufsbild zurückzu- besinnen, zahnmedizinisch für die Patienten tätig zu sein und uns nicht auf die versiche-rungsvertraglichen Therapiemöglichkeiten zu beschränken.
54
Fluoreszenzunterstützte Prophylaxe: Besser sehen, schneller behandeln
Marie Gaspar, Annika Willinger
Mit bloßem Auge sind Pathologien am Zahn und dem umliegenden Gewebe nicht immer sofort zu erkennen. Für eine erleichterte Diagnose und bessere Dokumentation des Behandlungserfolgs lässt sich auf fluoreszierendes Licht zurückgreifen, das erkrankte Bereiche sichtbar macht und damit Prophylaxemaßnahmen und Therapieplanung unterstützt.
58
Endodontie: Schärfer sehen, zeitnah kontrollieren, weniger Feilen
Dr. Christian Ehrensberger
Es gibt erfahrene Endodontie-Spezialisten, die zu 90 Prozent Revisionen vornehmen.1 Dennoch: Diese Therapieform hat gerade über die letzten Jahre eine wesentliche Verbesserung der Erfolgsaussichten erfahren. Wie sich die Behandlung unter Ausschöpfung der heutigen diagnostischen Hilfsmittel auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft durchführen lässt, wird im Folgenden dargestellt.
62
Digitale Kariesdiagnostik: Approximalkaries schonend und frühzeitig erkennen
Dr. Aneta Pecanov-Schröder
Intraoralkameras haben sich im zahnmedizinischen Alltag längst etabliert. Denn sie fördern das Patientenverständnis für notwendige zahnmedizinische Therapien und unterstützen die zahnärztliche Diagnose. Die neue VistaCam iX erweitert das Anwendungsspektrum und macht Approximalkaries dank Infrarottechnologie sichtbar.
66
Produkte
Redaktion
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76
Legionellen und Pseudomonaden: Unterschätzte Hygienegefahr für Praxen und Kliniken
Jan Papenbrock
Das Ebola-Virus dominiert seit einigen Monaten die Medien. Was momentan in den hochentwickelten Industrieländern als kontrollierbar erscheint, kostete in Westafrika bereits zahlreichen Menschen das Leben. Doch die Tropenkrankheit ist bei Weitem nicht die einzige reelle Gefahr. Noch viel präsenter sind in Deutschland momentan Erkrankungen durch einen anderen Erreger: Obwohl nur wenig mediales Interesse besteht, ist die Gefahr einer schwerwiegenden Legionellen-Infektion immer noch hochbrisant. Erst kürzlich gab es eine Erkrankungswelle, von der mehrere Personen betroffen waren.
78
DGR2Z-GC-Publikationspreis: Glasfaserstiftbefestigung mit One-Step-Adhäsiven
Dr. Ulrike Oßwald-Dame
„Der Natur auf der Spur – Wissenschaft und Praxis der Zahnerhaltung“ – so lautete das Motto der diesjährigen Gemeinschaftstagung von DGZ, DGÄZ, DGCZ, DGR2Z, DGPZM und AG Keramik, die am 5. und 6. September in Hamburg stattfand. Mit dabei auch das Traditionsunternehmen GC, das zusammen mit der DGR2Z (Deutsche Gesellschaft für Restaurative und Regenerative Zahnerhaltung e.V.) zwei neue Förderpreise im Bereich der regenerativen Zahnerhaltung auslobte, um damit aktiv die Forschung zur Verbesserung der Mundgesundheit zu unterstützen. Wir hatten Gelegenheit mit dem Preisträger des DGR2Z-GC-Publikationspreises, Herrn Dr. Yuriy Malyk, zu sprechen.
82
Formst du noch ab oder scannst du schon?
Georg Isbaner
Digitale Technologien sind vielerorts kaum noch aus den Zahnarztpraxen wegzudenken. Sie lassen die zahnmedizinischen Disziplinen effektiver werden und können vereinfachend auf den gesamten Workflow wirken. Dennoch sind die ?Digitalisierungsgrade? in den einzelnen Praxen unterschiedlich ausgeprägt.
86
Save the date: Weiterbildung, Wissenschaft und Wintersport in Oberhof
Katja Mannteufel
Vom 12. bis 13. Dezember 2014 lädt Jiaoshou (Prof. Shandong University, China) Dr. Frank Liebaug zum Dentalen Wintersymposium nach Oberhof ein. Als wissenschaftlicher Leiter des Symposiums, international renommierter Zahnmediziner und nicht zuletzt waschechter Thüringer hat er eine Weiterbildung der besonderen Art zusammengestellt.
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DVT-Systeme eröffnen neue Möglichkeiten
Daniel Burghardt
Seit der Einführung der ersten DVT-Systeme 1997 vorwiegend in der Zahnmedizin eingesetzt,1 kommt die Technik mittlerweile in vielen medizinischen Fachgebieten zum Einsatz ? unter anderem bei diagnostischen Aufgabenstellungen im Mund-, Kiefer-, Gesichts- und Schädelbereich. Konkret bedeutet dies die präzise prä- und postoperative Darstellung feinster anatomischer Strukturen im Hals- und Kopfbereich wie Schläfenbein, Nebenhöhlen, Augenhöhlen, Kiefer und Schädelbasis. Gerade bei Frakturen im Gesichtsschädel ist es hilfreich, diesen drei-dimensional zu erfassen, um detailreiche Aufnahmen der Frakturverläufe zu erhalten.
90
Eine Lampe, zahlreiche Möglichkeiten
Jenny Hoffmann, Christin Bunn
?Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?? Nicht immer ist es notwendig, für jeden Anwendungsbereich in der Zahnarztpraxis ein einzelnes Gerät anzuschaffen. Auf dem Markt gibt es bereits echte Alleskönner, die durch ihr umfassendes Zubehör zahlreiche Indikationsfelder abdecken. Wer seine Kaufentscheidung überlegt trifft, kann mithilfe cleverer Instrumente kosten-, zeit- und platzeffizient arbeiten.
94
Flexible Prothetik – bioverträglich und ästhetisch
Susan Oehler
Mit der Zunahme von Überempfindlichkeiten und Allergien in der Bevölkerung geht in der dentalen Prothetik ein erhöhter Bedarf an alternativen, bioverträglichen Materialien einher. Sehr gut geeignet für Allergiker sind Nylon-Prothesen, die ohne metallische Elemente auskommen und bei deren Herstellungsprozess keine potenziell allergenen Nebenprodukte entstehen.
96
?Sauber? und ?Grün? perfekt vereint: Kompostierbare Einwegkanülen
Redaktion
In Europa und Nordamerika empfehlen die einschlägigen Gesundheitsorganisationen den Einsatz von zahnärztlichen Einwegprodukten – einschließlich Luft-/Wasser-Kanülen, die am schwierigsten effektiv sterilisierbar sind. Allerdings werden Einweginstrumente aus Kunststoffen hergestellt, die als Erdölprodukte bei der Entsorgung und auch bei der Verbrennung giftige Substanzen freisetzen. Aus Gründen des Umweltschutzes widerstrebt vielen Zahnärzten deshalb der Wechsel zur Verwendung von Einweg-Luft/Wasser-Kanülen.
98
Funktionsdiagnostik – präzise und individuell
Kristina Lachotta
Funktionsdiagnostik ermöglicht ein Höchstmaß an Präzision und Passgenauigkeit. Systemorientiertes Arbeiten liefert die Voraussetzung für die Modellherstellung in höchster Quali-tät, für die ein konventioneller Gesichtsbogen als unverzichtbares Gerät in der Dentaltechnik wichtige Daten ermittelt. Diese Daten dienen als Grundvoraussetzung für die schädelbezügliche Montage der Modelle im Artikulator, und ihre Zahnreihen finden sich in der gleichen räumlichen Position zur Scharnierachse im Artikulator wieder, wie die Zähne des Patienten zur zentrischen Scharnierachse der Kiefergelenke.
100
Komet-Tipp: Schallspitzen in der Endodontie
Redaktion
Schall sorgt für eine besonders schonende und kontrollierte Aufbereitungsqualität in der Endodontie. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten. Das Auffinden von Wurzelkanälen wird erleichtert. Obliterierte Kanäle können erweitert und geradlinige Zugänge zu den Kanälen präpariert werden. Zudem werden die schnelle Aufbereitung und die Entfernung alter, harter Wurzelfüllungen, Zemente oder Stifte unterstützt. Bei allen Schritten besteht beste Sicht am Arbeitsteil vorbei ? noch besser unter Einsatz eines OP-Mikroskops oder der Lupenbrille.
102
Fokus: Dentalwelt
Redaktion
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104
Schulterschluss von Tradition und Moderne
Lutz Hiller
Das mittelständische Dentaldepot dental bauer wird seit dem 1. Juli 2014 von einer neu strukturierten Geschäftsführung geleitet. Neben Jochen G. Linneweh und Heiko Wichmann zeichnet seitdem auch Jörg Linneweh, bisher bereits Mitgesellschafter, für die Belange des Traditionsunternehmens verantwortlich. Im Interview mit Lutz Hiller, Vorstandsmitglied der OEMUS MEDIA AG, sprachen die drei Geschäftsführer über die Herausforderung, den traditionellen Familienbetrieb in eine moderne Zukunft zu führen.
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Elektrische Zahnbürsten: In drei Schritten zum Zusatznutzen für den Patienten
Alexander Hilscher
Eine elektrische Zahnbürste muss viele Ansprüche erfüllen. Natürlich soll sie das Potenzial zu einer effektiven und schonenden Plaqueentfernung besitzen, darüber hinaus ein patienten- motivierendes Design aufweisen. Auch soll der Nutzen sowohl spezieller Produktmerkmale als auch des Gesamtsystems klinisch nachgewiesen sein. Wie sich dabei eine systematische Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Sinne der evidenzbasierten Zahnheilkunde auszahlt, zeigen die folgenden Ausführungen.
110
Weil Qualität im Kopf beginnt
Jochen Fiehler
Geht es um die Neuausstattung einer Praxis, soll diese nicht nur funktionell sein, sondern vor allem auch wirtschaftlich. Das beides nicht übereingehen muss, kann ein Blick auf den dentalen Markt verdeutlichen, mit seiner Vielzahl an Neuprodukten, die kontinuierlich hinzukommen. Diesem Trend begegnet das mittelständische Unternehmen rdv Dental mit robusten Einheiten und solidem Standard. ?Gebraucht? ist das neue ?Neu? ? denn das Second Life dentaler Einheiten beginnt in Pulheim.
112
Interview: Mehr Zeit für das Wesentliche
Majang Hartwig-Kramer mit Anja Kotsch im Gespräch
Externe Dienstleister können Praxisinhaber in ihrer alltäglichen Arbeit weitreichend entlasten, sei es bei Neugründung, Übernahme oder Umstrukturierung einer Zahnarztpraxis oder bei der profes-sionellen Abrechnung. Betriebswirtin Anja Kotsch, Gründerin und Geschäftsführerin der dentisratio GmbH, spricht über erfolgreiches und effizientes Praxismanagement.
114
Inserentenverzeichnis/ Impressum
Redaktion
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Ältere Ausgaben - ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis

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