KN Kieferorthopädie Nachrichten

Die KN Kieferorthopädie Nachrichten erscheinen in insgesamt zehn Ausgaben pro Jahr und richten sich an Fachzahnärzte für Kieferorthopädie. Im Vordergrund der Berichterstattung steht dabei die permanente fachliche Fortbildung auf hohem internationalem Niveau. Kieferorthopäden aus aller Welt schreiben für ihre Kollegen, wobei diesen in leicht lesbarer Form ein schneller Überblick über jüngste Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung, aktuelle Produktentwicklungen sowie Trends aus der kieferorthopädischen Praxis vermittelt wird. Nach dem Motto „vom Spezialisten für den Spezialisten“ bereichern die KN Kieferorthopädie Nachrichten die Fachberichterstattung und tragen damit zur Erfolgssicherung der gesamten Branche maßgeblich bei.

Themen der aktuellen Ausgabe KN-Kompendium Minischrauben/2008

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Titel
Redaktion
3
Inhalt
Redaktion
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Editorial: Alle Jahre wieder ...
Dr. Björn Ludwig, Dr. Bettina Glasl, Dr. Thomas Lietz, Prof. Dr. Jörg A. Lisson und Cornelia Pasold
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Minischrauben in der Praxis (Teil I): Skelettale Verankerung und Minischrauben
Dr. Björn Ludwig, Dr. Bettina Glasl, Dr. Thomas Lietz und Prof. Dr. Jörg A. Lisson
Betrachtet man die Fülle an Publikationen, Kursen und Werbung zum Thema, scheinen diese Schräubchen allgegenwärtig zu sein. Ehrlich hinterfragt und geantwortet, sieht die Realität in Deutschland anders aus. Es hat sicherlich verschiedene Ursachen, dass Minischrauben noch nicht Standard im Alltag vieler Praxen sind. Mit dieser Serie wollen die Autoren durch ein Kompendium an Erfahrungen und neuen Erkenntnissen dem (unentschlossenen) Praktiker Mut für den routinemäßigen Einsatz von Minischrauben machen.
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Minischrauben in der Praxis (Teil II): Hinweise zur Insertion von Minischrauben
Dr. Björn Ludwig, Dr. Bettina Glasl, Dr. Thomas Lietz und Prof. Dr. Jörg A. Lisson
Die Insertion einer Minischraube ist eine sehr einfache und schnelle therapeutische Maßnahme. Für die erfolgreiche Insertion müssen nur wenige - aber wichtige - Grundsätze beachtet werden. Es gibt mit Sicherheit mehrere Vorgehensweisen, die gute Ergebnisse liefern. Im Folgenden werden insbesondere diejenigen Insertionsschritte beschrieben, die ein hohes Maß an Sicherheit für Patient und Behandler bieten (Checkliste Insertion). Diese allgemeinen Darstellungen sind natürlich den individuellen Gegebenheiten anzupassen...
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Minischrauben in der Praxis: Teil III: Fallbeispiele (1)
Dr. Björn Ludwig, Dr. Bettina Glasl, Dr. Thomas Lietz und Prof. Dr. Jörg A. Lisson
Horizontale Zahnbewegung - Platzmangel ist eine der wichtigsten Ursachen für Fehlstellungen von Zähnen. Die Lösung des Problems kann darin bestehen, den notwendigen Platz zu schaffen. Im Gegensatz dazu können in Folge von vorzeitigen Zahnverlusten oder anatomischen Besonderheiten Lücken vorhanden sein, die aus unterschiedlichen Gründen einer Korrektur bedürfen. Für diese Zahnbewegung in der Horizontalen können Minischrauben für eine Behandlung ohne reaktive Nebenwirkungen eingesetzt werden.
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Minischrauben in der Praxis (Teil IV): Fallbeispiele (2)
Dr. Björn Ludwig, Dr. Bettina Glasl, Dr. Thomas Lietz und Prof. Dr. Jörg A. Lisson
Bewegung einzelner Zähne - Aufrichten von Molaren:Nach mesial gekippte (zweite) Molaren in einem voll bezahnten Kiefer aufzurichten, stellt eine therapeutische Herausforderung dar. Erschwert wird die Behandlung, wenn der Zahn nicht nur gekippt, sondern auch noch teilweise impaktiert ist. Ein im Keim vorhandener dritter Molar vereinfacht die Sache auch nicht gerade (Abb. 4.1a). Die Planung der Apparatur richtet sich danach, ob es z.B. notwendig ist, den gesamten Zahnbogen auszuformen (Abb. 4.1), oder ob lediglich der gekippte Zahn aufzurichten ist. Setzt man Minischrauben mit einem Kreuzslot ein, lässt sich eine spezielle NiTi-Aufrichtefeder verwenden (Memory Titanol¨- Feder von FORESTADENT oder tomas¨-uprighting spring von DENTAURUM).
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Minischrauben in der Praxis (Teil V): Das Zubehör für die Behandlung
Dr. Björn Ludwig, Dr. Bettina Glasl, Dr. Thomas Lietz und Prof. Dr. Jörg A. Lisson
Die Anzahl an Dentalfirmen, die Minischrauben anbieten, wächst beständig. Derzeit sind es vermutlich mehr als 45 weltweit (Stand 9/2008). Betrachtet man sich die Lieferprogramme, sind zwei Tendenzen erkennbar. So gibt es Firmen, die nur die Minischrauben selbst sowie die notwendigen Insertionsinstrumente anbieten. Zur Realisierung einer skelettalen Verankerung sind die Minischrauben an sich jedoch nur das Mittel zum Zweck. Eine Tatsache, die häufig zu sehr im Hintergrund steht. Denn damit das gewünschte Therapieziel erreicht werden kann, sind in jedem Fall entsprechende Hilfsmittel (z.B. Federn, Gummiketten, Drahtelemente) notwendig. Für die eigentliche Therapie ist man in diesem Fall gezwungen, sich alle erforderlichen Teile bei anderen Anbietern zu suchen. Unter Umständen entstehen in solchen Fällen Probleme hinsichtlich der Kompatibilität zwischen der Minischraube und den Hilfsteilen...
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Minischrauben in der Praxis (Teil VI): Erfolge und Misserfolge
Dr. Björn Ludwig, Dr. Bettina Glasl, Dr. Thomas Lietz und Prof. Dr. Jörg A. Lisson
Die kieferorthopädische Therapie mit Minischrauben erleichtert viele Behandlungsaufgaben oder macht sie überhaupt erst möglich. Aber sie ist natürlich - wie jede andere medizinische Aufgabe - nicht frei von Problemen, Komplikationen und Risiken. Man sollte nicht vergessen, der medizinische Fortschritt entstand nur, weil es immer wieder Pioniere und Patienten gab, die bereit waren, neue Wege zu gehen. Um das Jahr 2000 begann für Minischrauben die große Phase des Ausprobierens. Heute geht es langsam über in die Phase der Etablierung und Konsolidierung. Dies bedeutet, die Möglichkeiten und Grenzen beim Einsatz von Minischrauben werden immer klarer. Ein einzelnes Problem oder ein einzelner Fehler bei der Planung und Anwendung von Minischrauben kann zu verschiedenen Auswirkungen bzw. Komplikationen führen. Oftmals wird eine ganze Kaskade von unerwünschten Ereignissen ausgelöst. Auf den ersten Blick gibt es oft keine direk-te Beziehung zwischen der Erscheinung bzw. Auswirkung eines Problems/einer Komplikation und deren Ursache. Sicherlich sind viele Dinge noch nicht bis ins Detail erforscht. Aber es zeigt sich immer mehr, was gut funktioniert, was hingegen im Grenzbereich zwischen Erfolg und Misserfolg liegt und was von Beginn an zum Scheitern verurteilt ist (Tabelle 6.1). In diesem Zusammenhang sei darauf verwiesen, wie wichtig es ist, den Patienten vor Beginn der Behandlung über die möglichen Risiken und Alternativen aufzuklären...
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Ortho easy¨ - Mehr als nur eine Minischraube
Dr. Björn Ludwig, Dr. Bettina Glasl
Ein komplettes System für alle Aufgaben. Mit Ortho easy¨ (FORESTADENT) sowie dessen umfangreichem Zubehör sind kortikale Verankerungen einfach und sicher durchführbar.
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tomas¨ - ein System aus der Praxis für die Praxis
Prof. Dr. Axel Bumann, Dr. Thomas Lietz
Seit 2001 werden tomas¨-pins (DENTAURUM) mit großem Erfolg zur temporären skelettalen Verankerung eingesetzt. Das System ist seit seiner Markteinführung, vor allem durch seine Nähe zur Praxis, immer weiter optimiert worden. Das Design der Schraube, die einfache Handhabung, das nützlichen Zubehör und der umfangreiche Service ließen tomas¨ innerhalb kurzer Zeit zu einem wichtigen Hilfsmittel in der täglichen kieferorthopädischen Routine werden.
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BENEFIT¨ - Neues System erweitert Vielfalt an Mechaniken
Dr. Benedict Wilmes
Eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche KFO-Therapie ist die hinreichend stabile und belastbare Verankerung. Vor allem bei Erwachsenen sind herkömmliche dentale Verankerungsmöglichkeiten aufgrund parodontaler Läsionen und/oder einer reduzierten Zahnzahl häufig beeinträchtigt.1 Die skelettale Verankerung, insbesondere mithilfe von Minischrauben, erweist sich in solchen Fällen als sehr vorteilhaft und hat nicht zuletzt wegen ihrer Unabhängigkeit von der Patientencompliance das Behandlungsspektrum enorm erweitert.2 Mit BENEFIT stellt die Firma Mondeal nun ein Miniimplantatsystem vor, welches neue Verankerungslösungen ermöglicht.
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Infinitasª - Multifunktionelle Design-Kombination
Dr. Richard Cousley
Ob einzigartiger Kopf oder dreidimensionaler Stent zur Insertionsunterstützung - das InfinitasTM-Miniimplantat verbindet praktische Erfahrungen mit wissenschaftlichen Erkennt nissen in einem Design.
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Dual-Topª - Weltweit bewährtes Minischraubensystem
Hartwig Ahnfeldt, KFO-Bereichsleiter Promedia Medizintechnik
Als im Jahre 2003 die Dual-Topª-Minischraube als eines der Pioniersysteme zur kortikalen Verankerung dem europäischen Markt vorgestellt wurde, sorgte das für großes Aufsehen. Stand man dieser neuen Behandlungsmöglichkeit zunächst noch skeptisch gegenüber, hat sich der Einsatz jener kleinen Schräubchen heute längst im kieferorthopädischen Praxisalltag etabliert.
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Röntgen-Pin - Neue Röntgenhilfe zur präoperativen Diagnostik für Miniimplantate
Dr. Björn Ludwig, Dr. Bettina Glasl und Prof. Dr. Stefan Kopp
Verletzungen des Hart- oder Weichgewebes können bei der Insertion von Minischrauben nie ganz ausgeschlossen werden. Umso besser ist es, in der Planungsphase geeignete Hilfsmittel zur Verfügung zu haben, die das Risiko möglicher Verletzungen minimieren bzw. die vorliegende Anatomie einzuschätzen helfen. Mit dem Röntgen-Pin haben Dr. Ludwig und sein Team eine Positionierungshilfe entwickelt, die eine risikofreie Insertion ermöglicht.
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Vector TASª - Die intelligente Verankerungslösung
Dres. James Hilgers, John Graham, Nicole M. Scheffler und Stephen Tracey
Mit dem neuen VectorTASª- System rundet Ormco* seine Produktpalette ab und bietet dem Anwender in der Praxis eine ideale Kombination aus Brackets, Bögen und Minischrauben aus einer Hand.

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