face & body

Mit neuem Namen, aber in bewährt hoher Qualität erscheint die face – interdispziplinäres magazin für ästhetik ab der Ausgabe 2/2017 unter dem Titel „face & body“ und spiegelt damit ihre breitgefächerte inhaltliche Ausrichtung wider, die sich längst nicht mehr nur auf das Gesicht beschränkt. „face & body“ thematisiert interdisziplinär alle relevanten Fachrichtungen der Ästhetischen Medizin. Mit einem Brückenschlag zwischen invasiven und nichtinvasiven Therapieverfahren sowie dem kosmetisch-pflegenden Bereich stellt die „face & body“ eine Plattform dar, die alle Sektoren von Ästhetischer und Plastischer Chirurgie, Dermatologie bis hin zur Kosmetik abbildet. Indem der Schönheitsbegriff als disziplinübergreifendes Gesamtkonzept verstanden wird, erzielt die Fachzeitschrift eine einzigartige Synergie aus aktuellen Forschungsergebnissen und praxisorientierten Anwendungsberichten. Dabei gehört es zu den primären Zielstellungen, das Verständnis für die jeweils anderen Fachbereiche zu vertiefen und qualitativ neue interdisziplinäre Behandlungskonzepte für ein ganzheitlich ästhetisches Ergebnis zu erschließen. Gesellschaftliche Trendmotive wie Jugend, Schönheit und Gesundheit werden auf diese Weise auf einem hohen fachlichen Niveau beleuchtet und in ästhetisch ansprechender, exklusiver Optik präsentiert.

Themen der aktuellen Ausgabe 04/2011

1
Titel
Redaktion
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3
Editorial: 5 Jahre face – Gratulation! Face to Face
Prof. Dr. Hans Behrbohm
Neulich war ich mal beim Arzt. Nichts Schlimmes, Gott sei Dank. Nach einem kurzen Hallo verschwindet das Gesicht des Medicus hinter seinem übergroßen Flatscreen-Monitor. Mir blicken nur noch die leeren USB-Eingänge, Strom- und Verbindungskabel entgegen. Der Arzt verschwindet in der Abdeckung seines elektronischen Schützengrabens. Meine Daten werden durch zeitaufwendiges Geklicke hochgefahren. Ich ahne, dass der Arzt offenbar mehr von der Bedienung der Elektronik absorbiert ist als von seinem Patienten. „Tolles Programm, zugleich kann während der Sprechstunde bereits die Abrechnung eingegeben werden.“ Na, wenn das kein Fortschritt ist. Ich sehe den Arzt nicht, der Arzt sieht mich nicht, der Blickkontakt reißt ab. Informationszeitalter offenbar.Eigentlich schade, denke ich, vielleicht ist da doch etwas schiefgelaufen. Intuitiv ist mir längst klar – hier bist du falsch. Von der Suche nach Zeichen, Hinweisen im Gesicht seines Gegenübers, dem Ausfahren einer „Antenne“ zum Einfangen von Stimmungen, keine Spur. Das Irrationale in der Medizin, und eigentlich auch das Elementare, ist einfach mal über Bord gegangen. Welch ein Irrtum, denn die Medizin ist bei allem Fortschritt keine reine Naturwissenschaft. Wach bleiben und auch mal seinen Sinnen vertrauen!
4
Inhalt
Redaktion
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6
Lippenlift – Indikation und Technik
Prof. Dr. Dr. med. Johannes Franz Hönig MD, PhD
Bislang fand die periorale Ästhetik wenig Aufmerksamkeit in der Literatur, trotz der Tatsache, dass sowohl bei jungen als auch bei älteren Personen ein hoher Bedarf an der Verjüngung der perioralen Struktur besteht. So bedürfen z.B. einige jüngere Patienten zur Rejuvenation der Lippen oftmals eine Lippenaugmentation, gelegentlich eine Lippenverlängerung oder nicht selten auch eine Oberlippenverkürzung, während ältere Patientne in der Regel durch die allgemeine Altersatrophie mit einhergehendem Volumenverlust aller Gewebe, die besonders durch die Atrophie des Fettgewebes klinisch deutlich wird und zu dynamischen und statischen Faltenbildungen mit Ptose der Oberlippe führt, oftmals zur Rejuvenation der Lippen und perioralen Region eine Augmentation der Lippen in Kombination mit additiven Rhytidektomieverfahren benötigen (Abb. 1). Da aber in der Regel konservative Rhytidektomieverfahren häufig nicht den gewünschten Erfolg aufweisen, sollen im Folgenden zur Erweiterung des chirurgischen Aramentariums nach Darstellung der Altersveränderungen der Lippen und der perioralen Ästhetik auf das indirekte und direkte Lippenlift näher eingegangen werden.
10
Das modifizierte subkutane Brauenlift als Ersatz oder zur Ergänzung einer Blepharoplastik der Oberlider
Dr. Dr. Frank Muggenthaler
Ein offener Blick und große, wache Augen sind ein zentrales Ziel aller chirurgischen Maßnahmen, um dem Gesicht einen jüngeren und harmonischeren Ausdruck zu verleihen. Daher gebührt der Korrektur der Lider eine besondere Bedeutung innerhalb der ästhetischen Gesichtschirurgie und sie zählt wahrscheinlich zu den am häufigsten durchgeführten operativen Eingriff auf diesem Gebiet...
16
Die Unterkieferverlagerung nach Obwegeser/Dal Pont aus Patientensicht
Dr. med. dent. Alexandra Otto, Univ.-Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dieter Riediger, Dr. med. dent. Ali Modabber, Univ.-Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Frank Hölzle, Dr. med. Dr. med. dent. Alireza Ghassemi, Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med. dent. Marcus Gerress
Die bilaterale sagittale Spaltosteotomie (BSSO) nach der Methode von Obwegeser in der Modifikation von Dal Pont ist zweifelsohne die weltweit in der ortho-gnathen Chirurgie zur Unterkieferverlagerung am häufigsten angewendete Methode (Freihofer et al. 1975, Schatz et al. 1995). Dieser Umstand ist sicherlich unter anderem auch in ihrem Variantenreichtum begründet; so lassen sich mittels BSSO neben Unterkieferrück- und -vorverlagerungen auch Schwenkungen meist problemlos realisieren. Sie ist in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle Teil einer komplexen interdisziplinären kieferorthopädisch-kieferchirurgischen Behandlung und besitzt weitreichende Auswirkungen in morphologischer und funktioneller Hinsicht. Im Rahmen des Eingriffs sind neben allgemeinen auch eine ganze Reihe spezieller Operationsrisiken zu berücksichtigen, die sich in negativer Weise auf das Behandlungsergebnis oder besser gesagt auf das subjektiv vom Patienten empfundene Therapie-Outcome auswirken können...
20
Das Untergesicht im Alterungsprozess: Ästhetische Wiederherstellung von innen nach außen
Dr. Dr. Michael Wiesend, Dr. Bettina Hübinger-Wiesend, ZTM Frank Poerschke
Veränderungen im Bereich der unteren Gesichtshälfte, wie ein eingefallener Mund, schmale Lippen und tiefe Nasolabialfalten, werden häufig als rein oberflächlicher Alterungsprozess von Haut, Unterhaut und Bindegewebe angesehen...
24
Ästhetik ist eine multidisziplinäre Aufgabe – Kieferorthopädie und dentogingivale Ästhetik
Associate Prof. Emad Hussein, Dr. med. dent. Tobias Teuscher, Dr. med. dent. Shadi Gera, Dr. med. dent. Abdallah Awadi, Prof. Dr. med. dent. Nezar Watted
Bereits bei der Behandlungsplanung ist die Zusammenarbeit aller an der Lösung beteiligten Disziplinen erforderlich. Jede Disziplin stellt die vorgegebene Situation dem durch fachspezifisches Eingreifen maximal zu erreichenden Resultat gegenüber, sodass durch Koordination dieser Behandlungsmaßnahmen mit den übrigen Teilbereichen eine möglichst ideale Lösung angestrebt wird und letztendlich resultiert. Der gemeinsame Therapieweg sollte bezüglich folgender Kriterien Bestmögliches versprechen:
28
Kieferaugmentation: autologe Blocktransplantate versus partikuläres Knochenersatzmaterial
Dr. Hans-Dieter John
Blocktransplantate sind auch heute noch ein in der Kollegenschaft recht kontrovers diskutiertes Thema. Die eine Fraktion sagt, jedes Knochendefizit lasse sich mit partikulärem xenografischen oder alloplastischen Knochenersatzmaterial „aus der Flasche“ und dem Zugeständnis: „ja, etwas eigener Knochen sei schon wichtig“ korrigieren, die andere Fraktion schwört auf 100% eigenen Knochen, ob als partikuläres Knochenmaterial oder als Knochenblock. Die konkrete Auswahl sei dahingestellt, aber idealerweise würden Blocktransplantate zum besten Ergebnis führen.
31
„fast track“ in der Dysgnathiechirurgie – Der Ravensburger Weg
Dr. Andreas Meiß, Ina M. Lütkemeyer-Meiß
Die Dysgnathiechirurgie ist in ihren metrischen und operativen Möglichkeiten ausgereift und standardisiert.
34
Diagnostik: Face to Face - Vom Lesen in Gesichtern
Prof. Dr. Hans Behrbohm
Der Ausdruck im Gesicht des Kranken ist recht verschieden; der Arzt muss deshalb seine Aufmerksamkeit darauf richten, damit keine der Krankheitsursachen verborgen bleibt …, mahnte bereits Hippokrates (um 460–377 vor Chr.)...
37
Marktinformationen
Redaktion
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39
Interview: Gemeinsame Stärke durch die Bündelung von Kompetenzen
Interview mit Marc Wannhoff und David Bergvall
Galderma und Q-Med wachsen zum führenden Ästhetikexperten zusammen
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Trends in der Schönheitschirurgie – Ein Überblick
Prof. Dr. Dr. med. habil. Werner L. Mang
Trotz Finanz- und Wirtschaftskrisen, die Nachfrage nach ästhetischen Eingriffen steigt ungebrochen weiter an. Immerhin 6% aller Deutschen haben schon mal über eine Korrektur ihres Äußeren nachgedacht (Abb. 1). Im Jahr 2010 wurden ca. 1 Million Eingriffe in Deutschland durchgeführt (leider gibt es hierzu keine evidenten Zahlen, diese Schätzung kann um /-10% schwanken). Hierbei ist zu beobachten, dass insbesondere Männer mehr und mehr auf den OP-Tischen der Schönheitschirurgen anzutreffen sind...
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Buchvorstellung: Eyelid & Periorbital Surgery
Prof. Dr. Dr. med. Johannes Franz Hönig, Georg-August-Universität Göttingen
Herausgegeben von Clinton D. McCord Jr. und Mark A. Codner, erschienen im Quality Medical Publishing, 2008
44
Special: Flugverkehr & Gesundheit
Prof. Dr. Hans Behrbohm
Gesundheitsschäden durch Fluglärm, Schadstoffe und Feinstaub, Einfluss auf Stadtklima und Ökosysteme
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2. Interplast-Hilfseinsatz des Teams Berlin in Paraguay
Dr. Annett Kleinschmidt, Dr. Stephan Frantzen, Dr. Isabel Edusei, Dr. Roberto Spierer
Caring for sharing oder die Geschichte eines wachsenden Hilfsprojektes...
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News
Redaktion
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Recht: Brustimplantate, Bauch- und Oberarmstraffungen vom MKG-Chirurgent
Dr. med. Dr. jur. Susanne Listl
as Bundesverfassungsgericht gab mit Beschluss vom 01.02.2011 – 1 BvR 2383/10 – der Verfassungsbeschwerde eines Facharztes für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie statt. Es entschied damit, dass eine nur verhältnismäßig geringfügige fachfremde Tätigkeit nicht gegen die berufsrechtliche Regelung verstoße, grundsätzlich nur in dem Gebiet der eigenen Gebietsbezeichnung tätig zu werden. In dem vom Bundesverfassungsgericht entschiedenen Fall betreibt der Beschwerdeführer, approbierter Arzt und Zahnarzt sowie Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, eine MKG-chirurgische Facharztpraxis, in der er nach eigenen Angaben pro Jahr ca. 3.600 Operationen im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich durchführt...
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Segeln im Hauptwaschgang – von Wind und Wellen
Prof. Dr. Hans Behrbohm
Als ich vor nun schon mehreren Jahrzehnten das ers-te Mal auf einem Segelschulschiff der Marineschule anheuerte, stimmte mich der erste Offizier mit den Worten ein: … eins sag ich dir gleich, für die ganze Romantik der Seefahrt genügt so viel Wasser, wie in ein Schnapsglas reingeht – mehr ist unnötig. Was er meinte war mir schlagartig klar: Segeln bei Wind, bei viel Wind, ist immer ein Gradwandel zwischen Faszination mit Suchtpotenzial und der Hölle auf Erden. Sturm auf See ist grausam, und wer ihn vermeiden kann, sollte das tun...
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Impressum
Redaktion
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Ältere Ausgaben - face & body

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Ausgabe: 03/2017

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Ausgabe: 01/2017

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Ausgabe: 04/2016

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