face & body

Mit neuem Namen, aber in bewährt hoher Qualität erscheint die face – interdispziplinäres magazin für ästhetik ab der Ausgabe 2/2017 unter dem Titel „face & body“ und spiegelt damit ihre breitgefächerte inhaltliche Ausrichtung wider, die sich längst nicht mehr nur auf das Gesicht beschränkt. „face & body“ thematisiert interdisziplinär alle relevanten Fachrichtungen der Ästhetischen Medizin. Mit einem Brückenschlag zwischen invasiven und nichtinvasiven Therapieverfahren sowie dem kosmetisch-pflegenden Bereich stellt die „face & body“ eine Plattform dar, die alle Sektoren von Ästhetischer und Plastischer Chirurgie, Dermatologie bis hin zur Kosmetik abbildet. Indem der Schönheitsbegriff als disziplinübergreifendes Gesamtkonzept verstanden wird, erzielt die Fachzeitschrift eine einzigartige Synergie aus aktuellen Forschungsergebnissen und praxisorientierten Anwendungsberichten. Dabei gehört es zu den primären Zielstellungen, das Verständnis für die jeweils anderen Fachbereiche zu vertiefen und qualitativ neue interdisziplinäre Behandlungskonzepte für ein ganzheitlich ästhetisches Ergebnis zu erschließen. Gesellschaftliche Trendmotive wie Jugend, Schönheit und Gesundheit werden auf diese Weise auf einem hohen fachlichen Niveau beleuchtet und in ästhetisch ansprechender, exklusiver Optik präsentiert.

Themen der aktuellen Ausgabe 04/2010

1
Titel
Redaktion
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3
Editorial: Zur Agonie der Wissenschaftssprache Deutsch
Professor Dr. Dr. med. Johannes Franz Hönig
Die Verdrängung der deutschen Sprache aus der universitären Diskurs- und Textwirklichkeit scheint eine Frage der Zeit zu sein. Deshalb werden Forderungen zur Sicherung der Wissenschaftssprache Deutsch immer lauter, nachdem deutsche Studenten inzwischen von deutschsprachigen Professoren in englischer Sprache in fast 600 Studiengängen in Deutschland unterrichtet werden. Nach dem Motto, wer gut ist, lehrt und publiziert in Englisch. Bedenkt man die Tatsache, dass vor dem Zweiten Weltkrieg Deutsch und Französisch Wissenschaftssprache Nummer eins waren und wissenschaftliche Publikationen in deutscher Sprache heute nur noch ein Prozent der gesamten wissenschaftlichen Publikationen ausmachen, dann kann zu Recht davon ausgegangen werden, dass ein Verlust der Wissenschaftssprache Deutsch und damit auch ein Verlust an wissenschaftlichem Denken stattfindet. Denn wissenschaftliches Denken ist unbestritten sprachkulturell geprägt. Sachverhalte lassen sich in der Muttersprache präziser und feiner darstellen als in einer fremden Sprache und ihre Bedeutung entsprechend hervorheben. Unbestritten ist Wissenschaftssprache Teil, Folge und Voraussetzung für wissenschaftliche Kommunikation in einem umfassenden Sinn. Der Sprache kommt deshalb eine eigenständige gnoseologische Funktion bei der Wissenschaftsvermehrung zu.
4
Inhalt
Redaktion
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6
Rhinochirurgie … Cyrano kommt, die Nase ist schon da …
Prof. Dr. Hans Behrbohm, Berlin
Die ästhetisch-funktionelle Reduktionsplastik bei überprojizierten und funktionellen Spannungsnasen – Teil 2: Prinzipien der Chirurgie bei überprojizierten und funktionellen Spannungsnasen
12
Implementierung cranio-maxillo-facialer OP-Techniken in der Ästhetischen Gesichtschirurgie (Teil I)
Dr. med. Michael A. Kremer, München
Die der Gesichtshaut und den Gesichtsweichteilen zugrunde liegenden knöchernen Strukturen des Schädel- und Gesichtsskeletts finden in den Publikationen zur ästhetisch-plastischen Gesichtschirurgie allgemein weniger Berücksichtigung. Zum einen herrscht die Vorstellung, dass mit skelettalen Korrekturen ausschließlich kieferchirurgische Umstellungen zur Verbesserung des Bisses gemeint seien bzw. ausschließlich zur Behandlung schwerster kongenitaler Gesichtsdeformitäten bei Kindern und Jugendlichen zur Anwendung kommen. Zum anderen wird ein extrem großer operativer Aufwand verbunden mit erhöhten Verletzungsrisiken anatomischer Strukturen sowie Inakzeptanz bei gesunden, ästhetischen Patienten vermutet. Während die Facharztausbildung zum Plastischen Chirurgen eher als weichteilorientiert angesehen werden kann, die zum Kieferchirurgen eher als bissorientiert, können andere in der Gesichtsästhetik tätige Arztgruppen (Dermatologie, HNO-Heilkunde, Augenheilkunde, „Ästhetische Medizin“) mit der Bedeutung dreidimensionaler Korrekturen des Gesichtsskelettes für die Gesichtsästhetik wenig bis gar nichts anfangen und neigen dementsprechend dazu, Patienten ausschließlich innerhalb ihres erworbenen Kenntnisstands zu beraten, aufzuklären und zu behandeln. Da die beste Behandlung – wie in allen Bereichen der Medizin – kein gutes Ergebnis bringt, wenn die Indikation nicht stimmt, kann ein ästhetisches Ergebnis bei Ignorierung der dreidimensionalen Gesichtsana-tomie nicht optimal sein, auch wenn eine geeignete psychologische Patientenführung vorübergehende Patientenzufriedenheit erbringen kann. Nachfolgend sollen grundlegende Prinzipien der Anwendung cranio-maxillo-facialer OP-Techniken dargestellt werden, um die Bedeutung und die Möglichkeiten dieser Techniken in der ästhetischen Gesichts-chirurgie zu verdeutlichen...
16
Frakturen des lateralen Mittelgesichts: Diagnostischer Fortschritt = bessere Behandlungsergebnisse?
Prof. Dr. Dr. Johannes Schubert, Halle (Saale)
Frakturen des Mittelgesichtes haben in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten die Unterkieferfrakturen als häufigste Knochenbrüche des Gesichtsschädels abgelöst. Mit einer doppelt so hohen Häufigkeit stellen sie gegenwärtig bis zu 50% der Verletzungen dar, die in Mund-Kiefer-Gesichtschirurgischen Kliniken behandelt werden. In der eigenen Einrichtung sind es ca. 40%. In gleicher Weise ist auch der Anteil operativer Frakturversorgungen von einem Viertel in den letzten 20 Jahren auf 70 bis 100% gewachsen. Es darf vermutet werden, dass neben den unbestrittenen Vorteilen der modernen Osteosynthese auch die Fortschritte in der diagnostischen Bildgebung dazu beigetragen haben. Offen bleibt die Frage, inwieweit dies für alle Frakturtypen zutreffend ist und damit in jedem Fall mit der erheblich aufwendigeren und konstenintensiven chirurgischen Therapie mit Platten und Schrauben auch bessere Behandlungsergebnisse hinsichtlich Funktion und nicht zuletzt Ästhetik erreicht werden.
20
Eigenfett-Transplantation ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Gesichtsverjüngung
Prof. Dr. med. Albert K. Hofmann, Ulm
Der klassische ästhetisch plastische-chirurgische Eingriff zur Behandlung des „Aging Face“ ist nach wie vor das Facelift. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben sich zahlreiche Techniken etabliert. Ziel ist, durch Anheben und Straffen von Haut und tiefer gelegenen Weichteilschichten eine Verjüngung des Gesamterscheinungsbildes zu erreichen...
26
Die Versorgung von Orbitabodenfrakturen mit flexiblen resorbierbaren alloplastischen Materialien – klinische Ergebnisse
Dr. med. Dr. med. dent. Marcus Gerressen, Univ.-Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dieter Riediger, Simone Gilleßen, Dr. med. Dr. med. dent. Alireza Ghassemi, Aachen
Frakturen der Orbita, insbesondere des Orbitabodens, gehören zu den häufigsten Verletzungen im Kiefer-Gesichtsbereich überhaupt und sind bei nahezu der Hälfte aller maxillofazialen Traumata vorzufinden (Dietz et al. 2001, Dacho et al. 2002, Ploder et al. 2002, Jank et al. 2003, Scolozzi et al. 2009). Das Frakturausmaß erstreckt sich von fissuralen Brüchen, die in den meisten Fällen keiner operativen Intervention bedürfen, bis hin zu ausgedehnten Defekt- oder Trümmerfrakturen, die zur Vermeidung irreversibler Spätfolgen in jedem Fall operativ versorgt werden sollten. Im Mittel sind ungefähr 45% des durchschnittlich knapp 6cm2 großen Orbitabodens ins Frakturgeschehen einbezogen (Ploder et al. 2002)...
30
1 x 1 der Präparier- & Instrumentenkunde für die Plastische Gesichts- und Halschirurgie
Prof. Dr. Hans Behrbohm
Im dritten Teil dieses Beitrags wird exemplarisch der Einsatz schneidender Instrumente bei halschirurgischen Eingriffen in konkreten und häufigen Situationen gezeigt. Hier gewinnt die Wahl eines geeigneten Instruments besondere Bedeutung und es wird deutlich, dass bereits geringfügige Unterschiede im Aufbau einer chirurgischen Schere zu ganz verschiedenen Vor- oder Nachteilen in der Anwendung führen.
34
Lipofilling
Dr. Dr. Johannes C. Bruck, Berlin
Der Wert des Lipofillings im Allgemeinen und besonders im Gesicht und rund um die Augen gehört zu einer der größte Entwicklungen in der Ästhetischen Chirurgie am Anfang der 21. Jahrhunderts. Lipofilling ist heute aus der modernen Plastischen Chirurgie nicht mehr wegzudenken. Beim Lipofilling handelt es sich um eine Form der Fetttransplantation mit dem Ziel, vorhandene Dellen oder andere Volumendefizite ohne weitere Narben aufzufüllen. Es ist allerdings nur sehr eingeschränkt möglich, Gewebe anzuheben oder zu straffen. Besonders gute Ergebnisse erzielt man im Bereich der Augenbrauen, des Augenhöhlenrands und der Wangenknochen. In vielen Fällen kommt man dennoch um ein Anheben und eine Neumodellierung der Wangen, Augenbrauen oder Augenlider nicht herum. Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass wir mit dem Lipofilling oder dem Fetttransplantat sehr viel weichere Konturen erzielen können als durch Straffen...
38
Collagen-Induktions-Therapie (CIT) bei der Korrektur von Postverbrennungsnarben
Dr. Igor Safonov, Kiew
Vorabbemerkung: Dies ist ein Auszug aus einem umfangreicheren Artikel, der demnächst publiziert wird.
40
Technik und Ergebnisse der follikulären Eigenhaartransplantation
Prof. Dr. Dr. med. Johannes Franz Hönig, Angela Lehmann, Hannover
Bereits Johann Friedrich Dieffenbach beschäftigte sich in seiner Dissertation „Nonnulla de regeneratione et transplantatione“ 1820 bis 1822 mit der Eigenhaartransplantation im Selbstversuch, um neue Erkenntnisse für die Transplantation zu gewinnen. Daher ist verwunderlich, dass mehr als 140 Jahre vergingen, bis Normen Orentreich im Jahre 1959, der als Vater der Eigenhaartransplantation gilt, die Eigenhaartransplantation zur ästhetischen Wiederherstellung der angeborenen Alopezie inaugurierte, obwohl schon bereits der Japaner Okuda 1932 „punch grafts“ für die Rekonstruktion der Alopezie bei Verbrennungsopfern verwendete. In den folgenden 50 Jahren nahm das Interesse an der Eigenhaartransplantation deutlich zu und die Technik wurde durch Arbeiten von Sturm, Ayres, Rabinale, Unger, Übel, Neidel, Bernstein u. a. verfeinert...
46
Kieferorthopädische Chirurgie und Ästhetik
Prof. Dr. med. dent. Nezar Watted, Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med. dent. Josip Bill, Dr. med. Dr. med. dent. Vadim Reiser, Dr. med. Dr. med. dent. B. Schlomi
Chronologische Entwicklung der kieferorthopädischen Chirurgie der MandibulaDer erste in der Literatur beschriebene kieferorthopädisch-kieferchirurgische Eingriff am Unterkiefer wurde von dem amerikanischen Chirurg Hullihen im Jahre 1848 durchgeführt.13 Dabei handelte es sich um eine Segmentosteotomie der Unterkieferfront (eine Rückverlagerung des nach einer Verbrennungsverletzung protrudierten Unterkieferalveolarfortsatzes). Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Verfahren kieferorthopädisch-kieferchirurgischer Korrekturen von Dysgnathien durch operative Rück- oder Vorverlagerung des Unterkiefers wieder aufgenommen. Jaboulay14 beschrieb die Resektion des Processus condylaris und Blair4 die Osteotomie am Corpus mandibulae. Die durch Blair ausgeführte Kontinuitätsresektion im horizontalen Ast war die erste echte Progenieoperation...
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Die Kunst, zu kombinieren: Injectables, ablative und andere ästhetische Verfahren
Dr. med. Tatjana Pavicic, München
Minimalinvasive Verfahren gewinnen mehr und mehr an Stellenwert in der ästhetischen Behandlung und sind insbesondere auch für den ästhetisch-plastischen Chirurgen und den ästhetischen Dermatologen eine wichtige Säule seiner Behandlungsmöglichkeiten. Die Verwendung von Botulinumtoxin-Präparaten (BTX-A) ist mittlerweile bereits Standard, wenn es darum geht, dem Wunsch der Patienten nach einem jugendlichen und vitalen Aussehen zu entsprechen. Dabei gibt es heute Präparate, die aufgrund guter Studienlage sowohl im Hinblick auf die Wirksamkeit als auch mit Blick auf die Sicherheit und Einfachheit der Anwendung für die ästhetische Indikation maßgeschneidert sind. So ist etwa für die Behandlung der Glabellafalte seit 2009 mit Azzalure aus dem Hause Galderma ein BTX-A Produkt auf dem Markt, das den hohen Anforderungen in der Ästhetik gerecht wird...
52
Marktinformationen
Redaktion
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53
Schönheitsoperationen im Licht der empirischen Sozialwissenschaften
Dieter Korczak, München
Mit Schönheit, mit dem „calos anthropus“, dem schönen Menschen, befasst sich die Menschheit seit der Antike. Die Statue der Venus von Milo ist ein exemplarisches Beispiel für die idealisierte Verkörperung von Schönheit. Der Raub der „schönen Helena“ führte zur Zerstörung des trojanischen Reiches. Auch in der Moderne hat „Schönheit“ einen gewaltigen Einfluss, der sich vor allem im Ökonomischen ausdrückt. Laufsteg-Models, die noch bis in die 80er-Jahre des letzten Jahrhunderts als „Kleiderständer“ apostrophiert wurden, gelten spätestens seit dem Auftreten von Claudia Schiffer und Naomi Campbell als hochdotierte Ikonen der Schönheit. Heidi Klum hat sich selbst von einem Cover-Titel als Fahrradmodel zu einer „Marke“ entwickelt, die jungen Mädchen als Eintrittskarte in die große, weite Welt gilt...
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Richtig abmahnen, aber wie? Stationen auf dem Weg zu einer wirksamen KündigungStationen auf dem Weg zu einer wirksamen Kündigung
Rechtsanwalt Dr. Ralf Großbölting, Rechtsanwalt Dennis Hampe, LL.M., Berlin
Jeder Mediziner, der sich nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung niederlässt und eine Helferin einstellt, wird sehr schnell feststellen, dass mitunter nicht mehr lediglich die Eigenschaft als Mediziner, sondern vielmehr auch als Arbeitgeber gefragt ist. Diese neue Stellung bringt eine Fülle von Rechten und Pflichten mit sich. Im Verlaufe des Beschäftigungsverhältnisses kann das Vertrauensverhältnis zwischen dem Mediziner und seiner beschäftigten Helferin derart geschädigt sein, dass der Mediziner eine Abmahnung oder gar die Kündigung seiner Helferin erwägt. Insbesondere das Verfassen einer wirksamen Abmahnung bereitet dem Laien teilweise erhebliche Schwierigkeiten. Eine schnelle und emotionale, aber juristisch nicht fundierte Reaktion des Mediziners auf ein Vorkommen im Rahmen des Praxisalltages führt vor den Arbeitsgerichten in vielen Fällen dazu, dass die Helferin regelmäßig im Rahmen einer Kündigungsschutzklage obsiegt bzw. ein zu Ungunsten des Arbeitgebers ausfallender Vergleich abgeschlossen wird...
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Rajasthan – eine Reise in die alte Welt
Prof. Dr. Hans Behrbohm, Berlin
Eine Einladung des Geetanjali Medical College & Hospital führte mich im September nach Udaipur in Rajasthan. Mir wurde die Oratio 2010, eine einführende Lecture, anlässlich des Kongresses Rhinocon 2010 der All India Rhinology Society angeboten. An den folgenden Tagen erfolgten Live-Operationen auf den Gebieten endoskopische Mikrochirurgie der Nasennebenhöhlen und der funktionell-ästhetischen Rhinoplastik. Der letzte Tag bot einem kleineren Kreis der Teilnehmer die Möglichkeit eines Hands-on-Kurses mit Live-Cadaver Dissections.
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Impressum
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Ältere Ausgaben - face & body

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Ausgabe: 04/2016

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