face & body

Mit neuem Namen, aber in bewährt hoher Qualität erscheint die face – interdispziplinäres magazin für ästhetik ab der Ausgabe 2/2017 unter dem Titel „face & body“ und spiegelt damit ihre breitgefächerte inhaltliche Ausrichtung wider, die sich längst nicht mehr nur auf das Gesicht beschränkt. „face & body“ thematisiert interdisziplinär alle relevanten Fachrichtungen der Ästhetischen Medizin. Mit einem Brückenschlag zwischen invasiven und nichtinvasiven Therapieverfahren sowie dem kosmetisch-pflegenden Bereich stellt die „face & body“ eine Plattform dar, die alle Sektoren von Ästhetischer und Plastischer Chirurgie, Dermatologie bis hin zur Kosmetik abbildet. Indem der Schönheitsbegriff als disziplinübergreifendes Gesamtkonzept verstanden wird, erzielt die Fachzeitschrift eine einzigartige Synergie aus aktuellen Forschungsergebnissen und praxisorientierten Anwendungsberichten. Dabei gehört es zu den primären Zielstellungen, das Verständnis für die jeweils anderen Fachbereiche zu vertiefen und qualitativ neue interdisziplinäre Behandlungskonzepte für ein ganzheitlich ästhetisches Ergebnis zu erschließen. Gesellschaftliche Trendmotive wie Jugend, Schönheit und Gesundheit werden auf diese Weise auf einem hohen fachlichen Niveau beleuchtet und in ästhetisch ansprechender, exklusiver Optik präsentiert.

Themen der aktuellen Ausgabe 02/2013

1
Titel
Redaktion
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3
Editorial: Ästhetik und Rekonstruktion
Prof. Dr. med. Goetz A. Giessler
Jeder kennt es aus seinem klinischen Alltag: Die ästhetischen Ansprüche unserer Patienten haben sich erheblich verändert und werden immer höher. Unsere multimediale Exposition in allen Lebenslagen und Lebensabschnitten betont nicht nur die Bedeutung und den Wert von Schönheit und körperlicher Integrität, sondern stellt an uns „Gesichtschirurgen“ und kosmetisch tätige Kollegen höchste Anforderungen. Ein aktuelles Beispiel hierzu ist die erhebliche Zunahme von Kinnkorrekturen, welche zum Teil auch durch die rasante Zunahme von Bildtelefonie, Fotoblogs und sozialen Netzwerken erklärt wird. Mit operativen Techniken oder konservativen und minimal-invasiven Behandlungsmaßnahmen immer auf dem neuesten Stand zu sein, ist in Gegenwart eines hohen Informationsniveaus unserer Patienten sehr anspruchsvoll, aber charakterisiert gleichzeitig auch den großen Reiz unserer jeweiligen Fachdisziplinen. Nicht selten müssen wir dabei mit unserer Erfahrung und Routine gegen Halbwissen aus dem Internet oder dem Fernsehen stehen, um Erwartungen und Ziele richtig zu definieren und optimale Ergebnisse zu erreichen. Gleichzeitig besteht der berechtigte Wunsch nach einer immer niedrigeren „downtime“ als passagerer sozialer Rückzug bis zum Wiedereintritt der Gesellschaftsfähigkeit nach einem rekonstruktiven Eingriff oder einer kosmetischen Prozedur...
4
Inhalt
Redaktion
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6
Facialisparese und Möbiussyndrom – Teil I
Dr. A. Heine-Geldern, Dr. D. Lonic, Prof. Dr. M. Ninkovic
Bei der N. facilis Lähmung handelt es sich um einen Ausfall des 7. Hirnnerven. Folglich kommt es zu einer ausgeprägten Einschränkung der Gesichtsmimik sowie zu einer massiven Veränderung der Gesichtsästhetik. Die Facialisparese ist mit einer Inzidienz von 25–35/100.000 Einwohnern im Jahr die häufigste neuronale Erkrankung der Hirnnerven in Westeuropa und den USA.
10
Rekonstruktionen des Gesichts im Rahmen von Interplasteinsätzen
Prof. Dr. med. Goetz A. Giessler, Prof. Dr. med. Dr. med. dent. C.-Peter Cornelius
Wiederherstellende Operationen im Gesichtsbereich stellen einen Tätigkeitsschwerpunkt während plastisch-chirurgischer humanitärer Einsätze in Entwicklungsländern dar. Dabei reicht das Spektrum vom Verschluss sämtlicher Variationen der Spaltfehlbildungen im Gesichts-, Lippen-, Kiefer- und Gaumenbereich über allfällige Korrekturen von Verbrennungsnarben und Kontrakturen bis hin zu komplexen Rekonstruktionen nach Tumorablationen. Hohe Anforderungen sind bei Korrekturen der Folgezustände nach einer besonderen Art der Gesichtsgangrän gefragt – der Noma. Im Folgenden beschreiben wir unsere Erfahrungen während verschiedener Interplast-Einsätze in Regionen von West- und Ostafrika mit unterentwickelter medizinischer Versorgung. Ausdrücklich betont sei unser interdisziplinärer Ansatz, um die operativen Probleme verschiedener Fachgebiete simultan lösen zu können und die betroffenen Patienten optimal zu therapieren...
14
Nasenrekonstruktion durch Stirnlappenplastik
Dr. med. André Borsche
Während die Wiederherstellung der äußeren Nasenregionen im Rahmen der Hauttumorchirurgie zu den täglichen Aufgaben eines Plastischen Chirurgen zählen, sind die großflächigen Defekte wesentlich aufwendiger zu planen und bedürfen meist einer mehrdimensionalen Wiederherstellung. Hierbei spielen die ästhetischen Einheiten und Subunits der Nase eine wesentliche Rolle...
16
Kieferrekonstruktion unter Verwendung von präformierten Fibulatransplantaten mit osseointegrierten dentalen Implantaten
Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med. dent. Claude Jaquiéry
Durch Einführung mikrochirurgischer Techniken hat sich die Rekonstruktion von größeren knöchernen segmentalen Defekten in der Kiefer- und Gesichts-chirurgie zu einem verlässlichen chirurgischen Verfahren entwickelt. Folgende Indikationen sind dabei besonders hervorzuheben: (i) größere segmentale Defekte nach Trauma oder Tumorchirurgie, (ii) maximale Atrophie der Kiefer und (iii) kleinere segmentale Defekte bei kompromittierten Durchblutungsverhältnissen nach Radiotherapie und/oder Chemotherapie. Am häufigsten werden die Fibula, der Beckenkamm sowie die Scapula verwendet. Aufgrund ihrer linearen Struktur ist die Fibula zur Rekonstruktion langer segmentaler Kieferdefekte als besonders güns-tig anzusehen...
20
Komplikationsvermeidung und -management in der Ästhetischen Chirurgie
Prof. Dr. med. Hisham Fansa, MBA
Die folgenden Überlegungen entstammen einem Vortrag, der anlässlich der DGPRÄC-Jahrestagung 2012 gehalten wurde, und keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Vieles erscheint banal. Wer aber als Sachverständiger „schiefgelaufene“ Fälle analysiert oder selbst ehrlich seine eigenen Komplikationen durchdenkt, wird feststellen, dass die meisten Fehler und Probleme einfacher Natur sind und eigentlich einfach abgestellt werden könnten. Dörner schreibt dazu: „Wir scheitern daran, dass wir dazu neigen, hier diesen, dort jenen kleinen Fehler zu machen, und in der Addition kann sich das häufen. Hier haben wir vergessen, ein Ziel zu konkretisieren, dort haben wir auf die Ablaufcharakteristika eines Prozesses nicht geachtet, dort haben wir den Schutz des eigenen Selbstgefühls über die Kenntnisnahme des Misserfolgs gestellt, hier haben wir zu viel geplant, dort zu wenig, da waren wir heterogen funktional gebunden“ (sehr lesenswert: Dörner D. Die -Logik des Misslingens. Rowohlt 2007, 6. Auflage)...
26
Gesichtschirurgie zwischen Onkologie und Ästhetik
Prof. Dr. med. Hans Behrbohm
Onkologische Operationen im Gesicht müssen drei wichtigen Prinzipien genügen. Diese sind die Radikalität, die bestmögliche Funktionalität und ein Optimum an Ästhetik...
30
Untersuchung zum Altersdeszensus des Hyoids – Teil I
Prof. Dr. Dr. med. Johannes Franz Hönig, Dr. Carsten Engel
Mit zunehmendem Alter kommt es zu spezifischen anatomischen Veränderungen der Weichgewebe und der knöchernen Strukturen im Bereich des Gesichts und des Halses. Dieser Prozess beginnt bereits mit dem 25. Lebensjahr (Hönig 2000). Während beim Jugendlichen eine balancierte Relation der Gewebe vorliegt, kommt es mit zunehmendem Alter zu einer fortschreitenden Imbalance zwischen Knochen, Muskel, Fett und Haut (Hönig 2000). Dazu zählen die Volumenreduktion der Knochen und der Muskelmasse, die Abnahme des subkutanen Fettgewebes, die Fettumverteilung mit zervikaler Fettansammlung sowie der Elastizitätsverlust der Weichgewebe, was zu einem progressiven Herabsinken der Weichgewebe besonders in bindegewebsarmen Regionen und zu Veränderungen des zerviko-mandibulären Überganges führt (Davies 1985, Hönig 2000, Kamer und Lefkoff 1991, Guerrero-Santos et al. 1974, Horton et al. 1974)...
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Die Rehabilitation von Funktion und Ästhetik ist eine interdisziplinäre Aufgabe in der Zahnmedizin - Kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung
Prof. Dr. med. dent. N. Watted, Priv.-Doz. Dr. med. dent. J. Bill, Prof. Dr. med. dent. E. Abdelchalek Hussein, Prof. Dr. med. dent. M. Abu-Mowais, Prof. Dr. med. Dr. med. dent. P. Proff
Die Therapie ausgeprägter skelettaler Dysgnathien nimmt einen wesentlichen Raum im kieferorthopädischen Behandlungsspektrum ein. Die zum Einsatz kommenden Therapiekonzepte sind zahlreich und führen alle mehr oder weniger zu einer zufriedenstellenden Okklusion. Für den Behandler sollte das erzielte Ergebnis jedoch nicht nur aus der Perspektive der Okklusion, sondern auch der damit verbundenen Änderung der dentofazialen Ästhetik von Bedeutung sein, zumal dieser Gesichtspunkt für viele Patienten ausschlaggebend für die Beurteilung des Resultates ist...
48
Körperdysmorphe Störung
Dr. med. Holger Salge
Eine zu geringe Aufmerksamkeit insbesondere in den operativ tätigen Fächern, aber auch im Bereich der Psychosomatik und Psychotherapie findet das Phänomen der körperdysmorphen Störung. Die Bevorzugung der Bezeichnung als körperdysmorphe Störung gegenüber der älteren Bezeichnung der Dysmorphophobie erscheint insofern gerechtfertigt, als ein klassisches Kriterium einer Phobie, nämlich die Angstfreiheit durch Vermeidung der furchterregenden Situation bei der Dysmorphophobie nicht gegeben ist...
52
Meilensteine der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie
Prof. Dr. med. Wolfgang Locher M.A.
Der Beitrag soll anhand einiger Meilensteine den Verlauf einer Ideenkette der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie aufzeigen. Als Ästhetische Chirurgie bezeichnen wir dabei den Teilbereich, in dem es nicht darum geht, verlorene Teile wiederherzustellen, sondern das Aussehen zu verbessern. Durchleuchtet man die Morphogenese der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie, so lassen sich mehrere bedeutende Durchbrüche markieren. Grundsätzlich gilt bei der Entwicklung dieser Disziplin: Vorrangige Bedeutung kam ganz offensichtlich stets dem Gesicht zu, als dem – wie die Medizinhistorikerin Gadebusch Bondio es einmal so schön nannte – „Signalorgan von Gesundheit und Krankheit“...
56
News
Redaktion
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Das neue Patientenrechtegesetz
Rechtsanwalt Dennis Hampe, LL.M.
Das am 26.2.2013 in Kraft getretene Patientenrechtegesetz (BGBI I., 277) soll nach der Gesetzes-begründung für mehr Rechtssicherheit und Trans-parenz im Bereich der medizinischen Behandlung sorgen. In den neu eingefügten Regelungen der §§ 630a – 630h BGB finden sich im Wesentlichen die bisherigen Erwägungen der Rechtsprechung im Bereich der Arzthaftung...
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Hai Society – three five 0
Prof. Dr. med. Hans Behrbohm
Wer sich für einen Aufenthalt auf einer maledivischen Insel entscheidet, der darf sich auch heute noch zu Recht auf eine Reise in ein Naturparadies freuen. Drei entscheidende Faktoren tragen dazu bei; schöne weiße und saubere Strände, eine atemberaubende Unterwasserwelt und schönes Wetter außerhalb der Monsunmonate. Die Malediven sind ein Inselstaat mit über 1.000 Inseln, von denen ca. 100 touristisch genutzt werden...
66
Impressum
Redaktion
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Ältere Ausgaben - face & body

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Ausgabe: 03/2017

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Ausgabe: 02/2017

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Ausgabe: 01/2017

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Ausgabe: 04/2016

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