face & body

Mit neuem Namen, aber in bewährt hoher Qualität erscheint die face – interdispziplinäres magazin für ästhetik ab der Ausgabe 2/2017 unter dem Titel „face & body“ und spiegelt damit ihre breitgefächerte inhaltliche Ausrichtung wider, die sich längst nicht mehr nur auf das Gesicht beschränkt. „face & body“ thematisiert interdisziplinär alle relevanten Fachrichtungen der Ästhetischen Medizin. Mit einem Brückenschlag zwischen invasiven und nichtinvasiven Therapieverfahren sowie dem kosmetisch-pflegenden Bereich stellt die „face & body“ eine Plattform dar, die alle Sektoren von Ästhetischer und Plastischer Chirurgie, Dermatologie bis hin zur Kosmetik abbildet. Indem der Schönheitsbegriff als disziplinübergreifendes Gesamtkonzept verstanden wird, erzielt die Fachzeitschrift eine einzigartige Synergie aus aktuellen Forschungsergebnissen und praxisorientierten Anwendungsberichten. Dabei gehört es zu den primären Zielstellungen, das Verständnis für die jeweils anderen Fachbereiche zu vertiefen und qualitativ neue interdisziplinäre Behandlungskonzepte für ein ganzheitlich ästhetisches Ergebnis zu erschließen. Gesellschaftliche Trendmotive wie Jugend, Schönheit und Gesundheit werden auf diese Weise auf einem hohen fachlichen Niveau beleuchtet und in ästhetisch ansprechender, exklusiver Optik präsentiert.

Themen der aktuellen Ausgabe 02/2010

1
Titel
Redaktion
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3
Editorial: Esthetics follows Function in der Orofacialen Chirurgie
Prof. Dr. Dr. Kurt Vinzenz
Die beeindruckende Leistung der face besteht darin, nahezu das gesamte Spektrum der Orofacialen Chirurgie, von der Hundebissverletzung über die Gesichtsprothetik bei Defekten bis hin zur dermatologischen Chirurgie und der umfassenden Darstellung der rejuvenilen Chirurgie, publiziert zu haben.In dem Bemühen, den „State of the Art“ darzustellen, laufen die wissenschaftlichen Berichte von wei-testgehend hoher Qualität oft auf den getrennten Bahnen der Wiederherstellenden bzw. Ästhetischen Chirurgie meist ohne eine ausreichende Quervernetzung im jeweiligen Thema....
4
Inhalt
Redaktion
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6
Tiefe Fixationsnähte des Platysmas – eine Weiterentwicklung des SMAS Facelifts
Dr. med. Dr. med. dent. Frank Muggenthaler, Freiburg im Breisgau
Mehrschichtige Faceliftings, bei denen das SMAS gezielt angehoben und gestrafft wird, ermöglichen eine besonders harmonische und anhaltende Verjüngung der Konturen von Gesicht und Hals. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Art und Weise der Verlagerung des Platysmas. Die hier vorgestellte Platzierung zusätzlicher Fixationsnähte unter dem Platysma-Muskel führt zu einer weitergehenden Optimierung der Halskonturen. Daneben ermöglicht diese Technik das gezielte Anheben abgesunkener hypertrophischer Submandibulardrüsen und verringert das Risiko typischer Komplikationen eines Halsliftings.
10
Today’s State of Art of Facelift
Dr. med. Paul J. Edelmann, Frankfurt am Main
Nichts individualisiert einen Menschen mehr als sein Gesicht. Und nirgends treten die Merkmale des Reifens und Alterns deutlicher hervor als im Gesicht. Die Bedeutung speziell der Nase als prägendes Merkmal für Gesicht, Typ und Charakter, ihre Ästhetik im Hinblick auf die Wahrnehmung und Einschätzung durch die Umwelt und die Möglichkeiten ihrer Korrektur zur Verbesserung dieser Wirkungen wurden vom Autor an früherer Stelle ausführlich behandelt (face 3/2008, Seite 28). Gegenstand der folgenden Ausführungen sind die flächigen Gesichtsfelder, die weniger den individuellen Typus charakterisieren, dafür jedoch umso mehr den Alterungsgrad eines Menschen spiegeln. Hier wie dort bietet die ästhetische Chirurgie Wege, das Erscheinungsbild positiv zu beeinflussen. Das Facelift ist das geeignete Mittel, dem Wunsch nach höherer Sympathie durch ein frischeres, jugendlicheres Erscheinungsbild nachzukommen. Welche Merkmale sind es im Einzelnen, an denen sich im Gesicht der Alterungsprozess festmachen lässt, und welche Möglichkeiten bietet die ästhetische Chirurgie nach dem heutigen Stand der Dinge, an diesen Merkmalen korrigierend einzugreifen?
16
Der schwierige Aufstieg zum K2 Intracavitäre Minimalinvasive Chirurgie der Nasennebenhöhlen – ICMIC
Prof. Dr. Hans Behrbohm, Berlin
Die ICMIC ist eine Variante der Biostatischen Chirurgie. Es wird über neue Möglichkeiten der endoskopischen Chirurgie der Stirn- und Kieferhöhle sowie in der Traumatologie des Mittelgesichtes berichtet.
22
Welche Bedeutung haben endoskopische Techniken bei der Behandlung von Mittelgesichtsfrakturen?
Dr. Heiko Birke, Berlin
Im Laufe der letzten 30 Jahre haben sich endo-skopische Untersuchungstechniken und Operationsverfahren in den verschiedensten medizinischen Fachdisziplinen etabliert und die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten geradezu revolutionär verbessert...
24
1x1 der Präparier- und Instrumentenkunde für die Plastische Gesichts- und Halschirurgie - Schneidende Instrumente, Teil 1: Skalpelle
Prof. Dr. Hans Behrbohm, Berlin
Grundlagen der Instrumentenkunde sind ein unverzichtbares Rüstzeug für jeden Operateur. Leider werden Kenntnisse zur Instrumentenkunde heute nicht mehr systematisch vermittelt – weder während des Studiums noch in der Ausbildung zum Facharzt. Warum werden in den Katalogen über 100 Scheren angeboten, wenn niemand mehr die Unterschiede in den Anwendungs- und technischen Eigenschaften kennt? Wie funktioniert eine Präparierschere und welche Blattform bietet welche Vorteile? Wie halte ich ein Skalpell richtig und kontrolliere gleichzeitig die Schneidwirkung bei der scharfen Präparation? Wie kontrolliere ich Schärfe und wie unterscheide ich Qualitätsinstrumente von Plagiaten und beuge einem unsachgemäßen Umgang vor? Das Anliegen der vorliegenden Publikation, die Auszüge einer Monografie des Autors enthält, gibt einige Antworten. Zumindest soll das Verständnis dafür geweckt werden, dass die Auswahl des geeigneten Instrumentariums nicht beliebig ist.
28
Wer ist für ästhetisch- plastische Eingriffe zu alt und wer bestimmt das?
Dr. Hermann Lampe, Dr. Marianne Wolters, Frankfurt am Main
Betrachtet man unter dem Aspekt des Lebensalters ästhetisch-plastische Operationen, dann fällt auf, dass es hier kaum Mitteilungen über die Indikation bei älteren Patienten gibt. Die Frage lautete bisher auch nicht, bis zu welchem Alter ist es sinnvoll, bei älteren Patienten zu operieren, sondern sie lautete eher, ab wann darf ein junger Patient operiert werden? Das wird sich ändern...
31
Lebensqualität in der rekonstruktiven Chirurgie – kraniofaziale epithetische Versorgung
Dr. Dr. Andreas Borst, Dr. Jan Dirk Wolff, Münster
Die Rekonstruktion ausgedehnter Gesichtsdefekte ist eine chirurgisch-technische Herausforderung von besonderer sozialmedizinischer Bedeutung. Das Gesicht zu verlieren ist eine der Grundängste der Menschheit. Stigmatisiert zu sein und sich nicht mehr frei unter Menschen bewegen zu können, wird teilweise als schlimmer empfunden als der ursprüngliche Tumor oder Unfall. Daher ist eine möglichst kurzfristige Rekonstruktion für den Erfolg der Rehabilitation entscheidend. Hier ist die Epithese der Rekonstruktion mit Eigengewebe überlegen. Entscheidend für das gewählte Verfahren ist aber immer der Wunsch des Patienten...
34
Gesichtsrekonstruktion versus Gesichtstransplantation
Univ.-Prof. Dr. Edgar Biemer FRCS, München
Es ist sicher schwer, Verletzungen oder Zerstörungen des äußeren Erscheinungsbildes eines Menschen gegeneinander abzuwägen. Sicherlich ist aber der Gesichtsverlust, also die Zerstörung des formenden Weichteilmantels des Gesichtes, eine der schwerwiegendsten. Nicht umsonst versteht man auch im übertragenen Sinne „Gesichtsverlust“ als etwas Abstoßendes – Trennendes von der Gemeinschaft. Wie viel mehr gilt dies z.B. für ein verbranntes Gesicht. Der Mensch verliert im Kontakt mit seiner Umwelt meist jegliche Beziehung. Obwohl liebenswert und emotional der Gleiche wie vorher, wirkt er jetzt erschreckend und verunsichert das Verhalten der Kontaktperson.
38
Transdentale 3-D-Implantatplanung bei ausgeprägter Parodontopathie
Dr. med. Dr. med. dent. Manfred Nilius, Dortmund
Eine 42-jährige Simultanübersetzerin stellte sich aufgrund einer ausgeprägten parodontalen Erkrankung in unserer Praxis vor. In den letzten zehn Jahren wurden mehrere parodontale Therapien durchgeführt. Die alio loco ausgesprochene Empfehlung war die Entfernung aller Zähne und nach Ausheilung der Parodontitis und einer Übergangsphase mithilfe einer herausnehmbaren Prothese die verzögerte Implantation mit nachfolgender prothetischer Versorgung. Die Patientin fürchtete phonetische Probleme im Rahmen der Umstellung auf einen herausnehmbaren Zahnersatz im Oberkiefer und daraus resultierend eine länger-fris-tige Arbeitsunfähigkeit. Wir empfahlen der Patientin eine Sofortimplantation nach Zahnextraktion. Basierend auf einer transdentalen NobelGuideTM Planung sollte die Implantation mit NobelActiveTM Implantaten erfolgen.
42
Die interdisziplinäre Therapie bei der Rehabilitation der dentofazialen Ästhetik bei erwachsenen Patienten
Prof. Dr. med. dent. Nezar Watted, Bad Mergentheim, Dr. med. dent. Tobias Teuscher, Bamberg, Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Josip Bill, Würzburg
Die moderne Gesellschaft hat ein stetig wachsendes und immer konkreteres Ästhetikbedürfnis im dentofazialen Bereich. Eine kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung kann sowohl zum ästhetischen Ergebnis als auch zur Vorbereitung für eine andere Fachdisziplin für eine mögliche Rehabilitation des stomatognathen Systems – wie z.B. eine -prothetische Versorgung – beitragen. Bei Patienten mit skelettal offenem Biss und in Relation zum Obergesicht verlängertem Untergesicht sowie erschwertem Mundschluss kann die Verbesserung der Vertikalen durch eine Oberkieferimpaktion erreicht werden. Dadurch kommt es zu einer Harmonisierung der Gesichtsproportionen. Ein elementares Behandlungsziel in der Kieferorthopädie ist die Verbesserung der dentofazialen Ästhetik. Deshalb ist es in vielen Fällen erforderlich, dass mehrere Fachdisziplinen der Zahnheikunde – wie z.B. Parodontologie, Kieferorthopädie, Kieferchirurgie und Zahnerhaltung bzw. Prothetik – an einer Behandlung beteiligt sind, um ein möglichst optimales Resultat hinsichtlich der Funktion, der Ästhetik, der Stabilität und der Zufriedenheit des Patienten zu erreichen.
48
Marktinformationen
Redaktion
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50
Psychologie: Irren ist menschlich: Lernen aus Fehlern
Dr. Lea Höfel
In jeder Profession können Fehler auftreten – Fehler sind menschlich. Diese Einsicht ist besonders schwer, wenn Menschen in ihren Berufen Verantwortung für weitere menschliche Leben haben. In der Medizin, im Luftverkehr oder in Kernkraftwerken können die kleinsten Fehler verheerende Folgen haben. Aus diesem Grund werden Fehler in der (Zahn-)Medizin ungern gesehen … und mindestens genauso ungern zugegeben...
54
INTERPLAST – Schönheitschirurgie für Entwicklungsländer?
Dr. André Borsche, Bad Kreuznach
Warum fahren Plastische Chirurgen des gemeinnützigen Vereins INTERPLAST während ihres Urlaubs in Entwicklungsländer, um unter teilweise einfachs-ten Bedingungen Menschen zu helfen, die sonst keine Chance hätten?
56
Microsurgical Reconstruction of the Head and Neck von Peter C. Neligan und Fu-Shan Wei
Prof. Dr. Dr. med. Johannes Franz Hönig, Georg-August-Universität Göttingen
Das Anfang 2010 erschienene Buch mit den zwei begleitenden DVDs repräsentiert eine einzigartige Zusammenarbeit der führenden Mikrochirurgen, die ihre Erfahrungen und neuesten Entwicklungen im Bereich der Mikrochirurgie des Kopfes und des Halses in Wort und Bild eindrucksvoll zusammengestellt haben...
58
Recht: Gibt es ein Ausfallhonorar?
Rechtsanwalt Dr. Großbölting
Zur Frage, ob dem Arzt gegen den säumigen Patienten ein Honoraranspruch zusteht
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Reisebericht: Alaska – das Land, in dessen Richtung der Ozean strömt
Dr. Hans-Dieter John, Düsseldorf
Wer an Alaska denkt, bedient sich häufig vieler Klischees: Im Winter kommt einem Jack London mit klirrender Kälte, Schnee und Eis sofort in den Sinn, wenn man nach Alaska im Sommer reist, wird man von jeder Seite her mit etwas süffisantem Lächeln „Ach, ihr macht eine Kreuzfahrt?“ beiseite geschoben. Beide Klischees kann man bedienen und sicherlich im Winter nach Alaska gehen und sich das berühmte Hunderennen Iditarod anschauen oder mit einem großen Kreuzfahrtschiff von Seattle über die Inside Passage bis nach Anchorage fahren. Man wird jedoch nichts anderes erleben als man aus einschlägigen Büchern ohnedies schon kennt und den wahren Charakter Alas-kas vollkommen verpassen...
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Ausgabe: 04/2016

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