face & body

Mit neuem Namen, aber in bewährt hoher Qualität erscheint die face – interdispziplinäres magazin für ästhetik ab der Ausgabe 2/2017 unter dem Titel „face & body“ und spiegelt damit ihre breitgefächerte inhaltliche Ausrichtung wider, die sich längst nicht mehr nur auf das Gesicht beschränkt. „face & body“ thematisiert interdisziplinär alle relevanten Fachrichtungen der Ästhetischen Medizin. Mit einem Brückenschlag zwischen invasiven und nichtinvasiven Therapieverfahren sowie dem kosmetisch-pflegenden Bereich stellt die „face & body“ eine Plattform dar, die alle Sektoren von Ästhetischer und Plastischer Chirurgie, Dermatologie bis hin zur Kosmetik abbildet. Indem der Schönheitsbegriff als disziplinübergreifendes Gesamtkonzept verstanden wird, erzielt die Fachzeitschrift eine einzigartige Synergie aus aktuellen Forschungsergebnissen und praxisorientierten Anwendungsberichten. Dabei gehört es zu den primären Zielstellungen, das Verständnis für die jeweils anderen Fachbereiche zu vertiefen und qualitativ neue interdisziplinäre Behandlungskonzepte für ein ganzheitlich ästhetisches Ergebnis zu erschließen. Gesellschaftliche Trendmotive wie Jugend, Schönheit und Gesundheit werden auf diese Weise auf einem hohen fachlichen Niveau beleuchtet und in ästhetisch ansprechender, exklusiver Optik präsentiert.

Themen der aktuellen Ausgabe 02/2008

1
Titel
Redaktion
3
Editorial: Denn nur als ästhetisches Phänomen ist das Dasein und die Welt ewig gerechtfertigt.”...
Dr. Horst Luckey
4
Inhalt
Redaktion
6
Zur minimalinvasiven Gesichtsrejuvenation - 5 Rs: Ein anatomisch-klinisches Konzept
Dr. Matthias Sandhofer, Ruth Sandhofer-Novak, Prof. Dr. Friedrich Anderhuber, Graz
Kaum eine Disziplin in der Medizin erlebt eine derart stürmische Entwicklung wie die ästhetische Dermatologie und Chirurgie. Im Mittelpunkt dieser Dynamik steht natürlich die Behandlung des alternden Gesichtes. 50 Prozent der über 40-jährigen Menschen fühlen sich besser als sie aussehen! Dazu kommen noch eine starke Zunahme der durchschnittlichen Lebenserwartung und ein entsprechendes Freizeitangebot. Sowohl von den involvierten Spezialisten als auch von der einschlägigen Industrie wird ein Maß an Kreativität, aber auch an Perfektion erwartet. Fakt ist, dass die ästhetische Medizin den Gesetzen der freien Marktwirtschaft und nicht dem halbstaatlich regulierten Gesundheitsapparat “unterworfen” ist!
14
Osteotomien im Gesicht - die Kunst und Technik der Knochenschnitte: Rhinoplastik (Teil 1)
Prof. Dr. Hans Behrbohm, Berlin, und Prof. Dr. Kurt Vinzenz, Wien
Arbeitsgruppen um Prof. Dr. Kurt Vinzenz (Wien) und Prof. Dr. Hans Behrbohm (Berlin) beschäftigen sich seit Jahren mit speziellen Techniken der Osteotomie im Gesicht und haben neue Operationstechniken bzw. Instrumente entwickelt. Beide kooperieren seit Jahren, um besonders komplexe Missbildungen und Verletzungen im Gesicht zu rekonstruieren. Beispiele dieser erfolgreichen und wegweisenden Zusammenarbeit wurden zum Beispiel auf der “Conference of facial esthetics - Esthetics follows function” im Juni 2007 in Wien vorgestellt. Die Osteotomien verändern das knöcherne Gerüst des Gesichtsschädels. Darauf aufbauend folgen die Veränderungen an den Weichteilstrukturen. Zugleich sind die Knochenschnitte auch eine “Schnittstelle” zwischen den Fachgebieten. “Je komplexer ein Fall ist, desto eher müssen Nasen- und Kieferspezialisten, plastische Chirurgen und Dermatologen sich in der Arbeit ergänzen”, so Prof. Vinzenz in Wien. In einer zweiteiligen Übersicht wird das State of the Art der Osteotomien im Gesicht dargestellt.
22
Ästhetische Spätfolgen nach Nasentraumen - Eine Herausforderung für den plastischen Gesichtschirurgen (Teil I)
Prof. Dr. Oliver Kaschke, Berlin
In der Praxis der funktionell-ästhetischen Nasenchirurgie fällt jedem Behandler auf, dass viele ästhetische Formstörungen einen Bezug zu einem vorausgegangenen Nasen- oder Gesichtstrauma haben. Dabei kann das eigentliche Traumaereignis schon Monate oder Jahre zurückliegen. Oft sind es Verletzungen in der Kindheit, an die sich die Betroffenen nur ungenau erinnern.
26
Kinnkompartimente: Subkutane Kinn-Fettkompartimente
Dr. med. Ulrike Pilsl, O. Univ.-Prof. Dr. med. Friedrich Anderhuber, Graz
Die Haut des Gesichtes und des Halses wird durch Bindegewebsverdichtungen an der Unterlage fixiert. Diese Verdichtungen werden allgemein als “Haltebänder”, “Retinacula cutis” oder “Retaining ligaments” bezeichnet. Bänder mit Ursprung am Skelett werden als “echte”, solche, die von der Faszie oder vom SMAS entspringen als “falsche Haltebänder” bezeichnet (Abb. 1). Für diese Bänder existieren keine offiziellen Nomenklatur-Namen, daher werden im folgenden Text die angloamerikanischen Termini verwendet.Die Retinacula cutis sollen sich an der Unterteilung des subkutanen Fettgewebes in verschiedene Kompartimente beteiligen.4 Mit der folgenden Untersuchung soll geklärt werden, ob es auch in der Kinnregion subkutane Kompartimente gibt.
30
Möglichkeiten der Lippenkorrektur
Dr. Claudius Ulmann, Bad Neuenahr
Die Lippen gehören zu den wesentlichen und he-rausragenden Merkmalen eines Gesichts wie Augen, Nase und Brauen. Schöne Lippen können ebenso die Attraktivität eines Gesichts beeinflussen wie hässliche Lippen diese zerstören können. Prädikate wie “voll”, “sinnlich” und “schön geschwungen” verdeutlichen ebenso die Bedeutung der Lippen für ein schönes Gesicht wie die hilfreichen nichtmedizinischen Maßnahmen mit Lippen- und Konturenstift oder auch Tätowierungen (Permanent-Make-up)...
34
Facelift bei jüngeren Patienten
Dr. med. Dr. med. dent. Frank Muggenthaler, Freiburg im Breisgau
Waren es früher eher ältere Damen, die einen Schönheitschirurgen aufsuchten, um sich durch eine “Gesichtsspannung” die Falten “wegstraffen” zu lassen, sind es in der heutigen Zeit auch vorwiegend junge Frauen und Männer, die alle Möglichkeiten ausschöpfen, um ihre jugendliche Attraktivität und ihr gutes Aussehen zu erhalten. Das sichtbare Altern des Gesichtes kann durch eine Fülle von Maßnahmen verlangsamt und teilweise auch rückgängig gemacht werden. Die Kombination aus gezielter Muskelschwächung mit Botulinumtoxin und die Aufpolsterung mit Fillern haben in der vergangenen Dekade entscheidend dazu beigetragen, dass die Gesichtsverjüngung mit medizinischen Hilfsmitteln populär geworden ist. Dass dadurch viel erreicht werden kann, ermutigt viele Menschen auch in jüngerem Alter als früher einen Schritt weiterzugehen, um durch einen operativen Eingriff am Gesicht ein noch besseres Ergebnis zu erzielen.
38
Periorale Falten - die Herausforderung eines jeden Plastischen Chirurgen
Dr. med. Jürgen Hermann Reus, Karlsruhe
Wenn man die periorale Zone inklusive der Lippen betrachtet, stehen volle, feuchte, wohlgeformte, weiche Lippen im Vordergrund, die durch ihre feine Randkonturierung sinnlich und weiblich wirken. Oft werden bereits kleine Abweichungen vom Schönheitsideal in Farbe, Form und Proportion als unschön und störend empfunden. Insbesondere ist eine vorgealterte Erscheinung des perioralen Hautgebietes Grund für die Konsultation beim Plastischen Chirurgen. Die Ästhetisch-Plastische Chirurgie kann mit gutem Erfolg durch moderne Techniken helfen dieses Erscheinungsbild zu verbessern. Grundlage einer jeden ästhetischen Maßnahme ist das klare Verständnis zwischen Arzt und Patient, welches durch ein ausführliches Beratungs- und Aufklärungsgespräch hergestellt werden sollte. Bestandteil dieses Gespräches muss auch die Abwägung unterschiedlicher Techniken und deren Risiken und Komplikationen sein.
42
Marktinformationen
Redaktion
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Schönheit und Gesundheit durch ein nichtinvasives Verfahren
Frau Dr. med. K. Komender-Spira, Darmstadt
Diese alternative und unterstützende Maßnahme der ästhetischen Medizin und Chirurgie basiert auf einem multiplen Verfahren zur Verschönerung der Haut und des Körpers. Frauen wollen sich in erster Linie selbst gefallen und ihrem Alter entsprechend gut aussehen, anstatt künstlich sexy zu wirken. Um diese Natürlichkeit zu erreichen, ziehen sie immer öfter nichtinvasive, sanfte Methoden einem operativen Eingriff vor. Denn entscheidend ist das Ergebnis: typgerecht, dezent und natürlich soll es in jedem Fall sein.
46
Schweizer kämpfen gegen Falten - Unternehmenserfolg durch sichere Faltenunterspritzung
Kristin Jahn, Leipzig
Laboratoires Teoxane wurde 2003 in Genf gegründet und hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von injizierbaren Implantaten zur Faltenunterspritzung und Feuchtigkeitsanreicherung der Haut spezialisiert. Das Schweizer Unternehmen avancierte bis heute zum weltweit drittgrößten Hersteller von Hyaluronsäure und verdoppelte mittlerweile die Produktionsflächen in Genf, um der wachsenden Nachfrage von Kunden weltweit gerecht zu werden. Bis März 2008 wurden mehr als 600.000 Spritzen von Teoxane injiziert.
48
Ethno-Zahnmedizin
Dr. Roland Garve, Geesthacht-Lüneburg
Zunehmende Globalisierung und Migration aus Ländern der sogenannten Dritten und Vierten Welt bedeuten nicht nur neue spezifische Herausforderungen und einen damit verbundenen Weiterbildungsbedarf für Ärzte, sondern auch für uns Zahnmediziner. Neben soziologischen Aspekten, religiösen, kulturanthropologischen und ethno-medizinischen Besonderheiten spielt auch das neue Fachgebiet Ethno-Zahnmedizin eine nicht unwesentlichen Rolle. Dass sich Ärzte aus eigenem Inte-resse mit Völkerkunde beschäftigen, hat seit Alters her eine große Tradition. Schon in den vergangenen Jahrhunderten waren es vor allem Mediziner, wie z.B. der Nervenarzt Karl von den Steinen oder der Greifswalder Anatomieprofessor Richard Wegner, die sich intensiv und fachübergreifend der Erforschung unbekannter Amazonasvölker widmeten und sogar Standardwerke der Völkerkunde schufen. An der Zahnklinik der Universität Greifswald befasste sich bereits vor hundert Jahren der Privatdozent Hermann Schröder (dem Erfinder der gleichnamigen Knochenlüftung) intensiv mit der künstlichen Deformation des Gebisses (Abb.1). So exotisch und spannend ihre Berichte über merkwürdige Bräuche, Riten oder anatomische Besonderheiten und Erkrankungen von Naturvölkern in dieser Zeit auch waren, so besaßen diese damals aber noch keine Praxisrelevanz für deutsche Krankeneinrichtungen.
54
Die standardisierte Fotodokumentation in der plastisch-ästhetischen und profil ver bessernden Chirurgie
Dr. Andreas Meiß, Ina M. Lütkemeyer-Meiß, Ärztin, MBA, Ravensburg
Die Fotografie nimmt in der Medizin inzwischen eine über die allgemeine Dokumentationspflicht hinausgehende fundamentale Rolle ein. Durch die Bilddokumentation wird ein Höchstmaß an Information übermittelt. Besonders in der plastisch-ästhetischen Chirurgie von Gesicht und Körper ist die standardisierte Fotodokumentation eine nicht zu vernachlässigende “Pflicht”. Die Erstellung akkurater Bildnachweise hat grundlegende Bedeutung für die Planung, Behandlungsaufklärung, Durchführung, die Qualitätskontrolle und den forensischen Nachweis einer Behandlung. Die Aufgaben der Fotodokumentation sind in Abbildung 1 zusammengefasst. Wir stellen eine standardisierte, digitale Fotodokumentationssystematik mit einem auf IPTC-Standard gestützten Archivierungssystem vor, das archivieren, recherchieren, formatieren, organisieren, importieren und publizieren von Bild- und Multimediadateien komfortabel und wirtschaftlich ermöglicht.
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Der “Problempatient”
Lea Höfel, Leipzig
Plastische Chirurgie sowie Zahnmedizin beschäftigen sich schon lange nicht mehr nur mit rein rekons-truktiven Maßnahmen, sondern im zunehmenden Maße auch mit ästhetischen Aspekten der optischen Erscheinung. Zähne werden aufgehellt, verlängert, Zahnstellungen korrigiert; Nasen werden verändert, Ohren angelegt und Falten entfernt, ohne dass zwingenderweise eine medizinische Indikation vorliegt. Diese Möglichkeiten werden meist von Menschen genutzt, die mit ihrem Erscheinungsbild unzufrieden sind und denen mit einer erfolgreichen Verbesserung geholfen werden kann. Sowohl der Arzt als auch der Patient sind dann zufrieden mit dem Ergebnis.
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IGÄM unterstützt “Ärzte helfen Gambia”
Redaktion
Mit einem 83-er SAAB nach Gambia! Dies ist an sich kein reines Vergnügen, als Rallye gefahren für Liebhaber dieses Sports jedoch eine echte Herausforderung. Aber karitatives Denken mit dem Eifer des Sports zu verbinden, das ist durchaus bemerkenswert.
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Noma - Das Gesicht der Armut
Bericht von Dr. Christian Schaudy, gemeinsam mit Prof. Dr. Kurt Vinzenz, Dr. Stefan Ruf, Dr. Frank Pohl, Dr. Rainer Luckner,, ZTM Thomas Hirsch
Für Mediziner steht dieser Begriff für Cancrum oris, einer infektionsbedingten gangränösen Erkrankung, die vor allem unterernährte Kinder betrifft und entstellende Defekte hauptsächlich im Gesicht hinterlässt. Für die Betroffenen bedeutet dies nicht selten ein kurzes qualvolles Leben in Isolation - von ihren Familien und ihrem Stamm verstoßen. Wenn sie nicht an Unterernährung oder Sekundärinfektionen sterben, dann bleiben sie ihr Leben lang Geächtete - von den Geistern gebannte Wesen.
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Reoperative Aesthetic & Reconstructive Plastic Surgery von James C. Grotting
Prof. Dr. Dr. med. Johannes Franz Hönig, Georg-August-Universität Göttingen
Schon die erste Auflage des zweiten Bandes “Reoperativ Aesthetic and Reconstructive Plastic SurgeryÓ von James Grotting stilisierte relativ schnell nach seinem Erscheinen im Jahre 1998 zum Klassiker und Nachschlagewerk sekundärer plastischer Operationen. Dies gilt auch für die zweite überarbeitete und erweiterte Auflage des zweibändigen und 50 Kapitel umfassenden Werkes. 25 Kapitel wurden in der neuen Ausgabe komplett überarbeitet und neu geschrieben, viele von ihnen von namhaften, neu hinzugekommenen Autoren wie Ricardo Baroudi, Sydney Coleman, Bruno Ristow und Tony Wolfe, um nur einige zu nennen. Die Illustrationen und Farbabbildungen wurden deutlich erweitert und die aktuelle Literatur zu jedem Kapitel ergänzt. Die OP-Sequenzen wurden Schritt für Schritt zur besseren Erläuterung wichtiger OP-Details eingefügt, die das Verständnis der einzelnen OP-Schritte erleichtern; unterstützt wird dies durch Filmmaterial auf den zwei dem Buch beigefügten DVDs, auf denen die häufigsten rekonstruktiven Reoperationen dargestellt werden. Erstmals sind Multiple-Choise-Fragen den einzelnen Kapiteln angegliedert, die der Wissensprüfung einzelner Kapitel dienen.
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Recht: Umsatzsteuerpflicht von Schönheitsoperationen
RA Nadja Döscher, LL.M., Marlies Schreiber-Aderhold, Dipl.-Oec., Steuerberaterin, Chemnitz
Grundsätzlich sind ärztliche Leistungen von der Umsatzsteuer befreit. Bekannt ist aber: Kein Grundsatz ohne Ausnahme. Als zweiter Schritt ist daher zu prüfen, ob tatsächlich alle Umsätze unter die Steuerbefreiung fallen. Unter Beachtung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) sind Heilbehandlungen im Sinne des Artikels 132 Abs. 1 Buchstabe c der Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie Tätigkeiten, die zum Zweck der Vorbeugung, Diagnose, Behandlung und, soweit möglich, der Heilung von Krankheiten oder Gesundheitsstörungen bei Menschen vorgenommen werden. Die befreiten Leistungen müssen dem Schutz der Gesundheit des Betroffenen dienen (Urteile des EuGH vom 20. 11. 2003, Rechtssache C-212/01 sowie vom 20. 11. 2003, Rechtssache C-307/01).
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Ein tropisches Abenteuer: Brasilien!
Claudia Hartmann, Leipzig
Brasilien - Land des Karnevals, der Samba, der Copacabana und der Lebensfreude. Doch außer Zuckerrohrschnaps, kilometerlangen Stränden und nackter Haut hat das fünftgrößte Land der Erde noch viel mehr zu bieten.
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Impressum
Redaktion

Ältere Ausgaben - face & body

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Ausgabe: 02/2017

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Ausgabe: 01/2017

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Ausgabe: 04/2016

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Ausgabe: 03/2016

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