face & body

Mit neuem Namen, aber in bewährt hoher Qualität erscheint die face – interdispziplinäres magazin für ästhetik ab der Ausgabe 2/2017 unter dem Titel „face & body“ und spiegelt damit ihre breitgefächerte inhaltliche Ausrichtung wider, die sich längst nicht mehr nur auf das Gesicht beschränkt. „face & body“ thematisiert interdisziplinär alle relevanten Fachrichtungen der Ästhetischen Medizin. Mit einem Brückenschlag zwischen invasiven und nichtinvasiven Therapieverfahren sowie dem kosmetisch-pflegenden Bereich stellt die „face & body“ eine Plattform dar, die alle Sektoren von Ästhetischer und Plastischer Chirurgie, Dermatologie bis hin zur Kosmetik abbildet. Indem der Schönheitsbegriff als disziplinübergreifendes Gesamtkonzept verstanden wird, erzielt die Fachzeitschrift eine einzigartige Synergie aus aktuellen Forschungsergebnissen und praxisorientierten Anwendungsberichten. Dabei gehört es zu den primären Zielstellungen, das Verständnis für die jeweils anderen Fachbereiche zu vertiefen und qualitativ neue interdisziplinäre Behandlungskonzepte für ein ganzheitlich ästhetisches Ergebnis zu erschließen. Gesellschaftliche Trendmotive wie Jugend, Schönheit und Gesundheit werden auf diese Weise auf einem hohen fachlichen Niveau beleuchtet und in ästhetisch ansprechender, exklusiver Optik präsentiert.

Themen der aktuellen Ausgabe 01/2008

1
Titel
Redaktion
3
Editorial: Ästhetik und Funktion
Jürgen Isbaner, Vorstandsmitglied der Oemus Media AG
4
Inhalt
Redaktion
6
Bezugskoordinaten der ästhetischen Gesichtschirurgie - zwischen Mathematik und IntuitionTeil 2: Die Regionen Stirn, Wangen und Kinn
Prof. Dr. Hans Behrbohm, Berlin
Das Gesicht besteht aus einer Summe einzelner Strukturelemente, die einerseits in unterschiedlicher Weise zu einem Gesamtbild beitragen und anderseits gerade für den Gesichtschirurgen Module darstellen, die er mehr oder weniger in ein ästhetisches Konzept einbeziehen kann. Die Formel eines Concepts of Beauty ist sinnvoll, weil es immer darum geht, durch eine Operation aus ästhetischer Indikation die Gesamtausstrahlung eines Gesichts zu verbessern und nicht besondere Einzelmerkmale zu formen, die schlimmstenfalls nicht zusammenpassen.
12
Lippenspaltverschluss nach Franz König
Prof. Dr. Dr. med. Johannes Franz Hönig, Dr. med. Hans-Albert Merten, Dr. med. Ulrike Grohmann, Hannover
Die doppelseitigen Lippenspalten sind durch eine Vielzahl operationstechnisch schwierig zu lösender Probleme belastet.14,17,19,21,27 Die klinischen Ergebnisse der doppelseitigen Spaltverschlüsse sind gegenüber den einseitigen funktionell und ästhetisch häufig unbefriedigend, weil sich insbesondere im Bereich von Nasensteg und Prolabium zum Teil erhebliche, von der Norm abweichende, anatomische Veränderungen finden.3,12,17,21,22,27 Das Prolabium ist zumeist halbrund konfiguriert, der Lippenrotsaum dünn ausgestaltet und die funktionelle Muskulatur fehlt.1,4,11,23,27 Bei kompletten Lippen-Kiefer-Gaumenspalten sitzt das Prolabium dem in seiner Projektion oft stark veränderten Zwischenkiefer bürzelartig auf (Abb. 1). Der Nasensteg ist rudimentär ausgebildet, sodass die Nasenspitze nicht selten unmittelbar dem Prolabium aufliegt.
18
Necklifting mit Platysmaresektion
Dr. Joachim von Finckenstein, Dr. Hilde Wolf, Dr. Barbara Leroch, Starnberg
Der Begriff des “Faceliftings” ist etabliert; die Verfahren, die unter der Haut angewandt werden, allerdings weniger: Über die unterschiedlichsten zu präparierenden und zu beschneidenden Schichten wird berichtet und gestritten; die Möglichkeiten unter der Haut sind inzwischen derart vielseitig, dass sie ganze Seiten füllen würden und dadurch sehr unübersichtlich geworden sind. Und dennoch: Bei den meisten effizienten Verfahren bleiben die periaurikulären Narben bestehen - und gerade an jenen stört sich der eine oder andere Patient.
22
Ästhetik, Funktion & Stabilität: Die kombiniert kieferorthopädisch-chirurgische Therapie des skelettal offenen Bisses
Priv.-Doz. Dr. med. dent. Nezar Watted, Bad Mergentheim, Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med. dent. Josip Bill, Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Jürgen Reuther, Würzburg
Der erste in der Literatur beschriebene kieferorthopädisch-kieferchirurgische Eingriff - dieser war am Unterkiefer - wurde von dem amerikanischen Chirurgen Hullihen im Jahre 1848 durchgeführt. Die zunehmenden Erfahrungen führten in den folgenden Jahren dazu, die Indikation für kieferorthopädisch-kieferchirurgische Operationen wesentlich weiterzustellen und dieses operative Vorgehen auch in den Bereich des “Wahleingriffs” zu transferieren.
32
Die Blepharoplastik aus ophthalmologischer Sicht - (Kontra-)Indikation, Operation, Kanthopexie und Komplikationen
Dr. med. Falk Sommer, Prof. Dr. med. Lutz E. Pillunat, Dresden
ährlich werden in Deutschland nach Angaben der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie ca. 10.000 Lidplastiken aus kosmetischen Gründen durchgeführt. Lediglich laserchirurgische Eingriffe im Gesicht, ästhetische Phlebochirurgie, Fettabsaugungen und Tätowierungen (bei Männern) erfolgen häufiger. Zahlen zur medizinischen Indikation der Lidplastik sind spärlicher; in unserem Patientengut führen wir den Eingriff etwa viermal häufiger aufgrund einer funktionellen Beeinträchtigung aus.
36
Die “Malposition” der lateralen Flügelknorpel - funktionelle und ästhetische Aspekte
Dipl.-med. Thomas Hildebrandt, Birkenwerder
Die Konfiguration des Flügelknorpelkomplexes ist entscheidend für die Kontur der Nasenspitze. Gleichzeitig sind die lateralen Flügelknorpelschenkel Bestandteil der äußeren Nasenklappe und somit eine wichtige, funktionell relevante Struktur des Naseneinganges. Die Formvarianten der Flügelknorpel sind sehr vielfältig. Nicht immer ist der Zusammenhang zwischen der Knorpelmorphologie und der Gestalt der Nasenspitze bzw. einer Nasenklappenstenose präoperativ zuverlässig explorierbar. Für eine möglichst exakte Operationsplanung ist es deshalb wünschenswert, regelmäßig wiederkehrende Befundmuster und deren typische Erscheinungsmuster zu systematisieren. In diesem Sinne soll im Folgenden die Problematik sehr steil stehender lateraler Flügelknorpelschenkel diskutiert werden.
38
Marktinformationen
Redaktion
39
Buchvorstellung: “Neck Lift” von Joel Josef Feldman
Prof. Dr. Dr. med. Johannes Franz Hönig, Georg-August-Universität Göttingen
40
Seriöse Schnarch-Therapie mit individueller Erfolgsoptimierung
Dr. Dr. Michael Wiesend, Dr. Bettina Hübinger-Wiesend, Montabaur; Prof. Dr. Dr. Elmar Esser, Osnabrück
Das Thema “Schnarchen” boomt. Es gibt keine Zeitung oder Zeitschrift mehr ohne einschlägige News. Parallel dazu ist in den letzten Jahren ein riesiger Markt aus dem Boden geschossen mit den verschiedensten “Hilfsmitteln” gegen das Schnarchen, wobei teilweise auch regelrechte Kuriositäten dabei sind, mit denen manch einer auf das schnelle Geld hofft.
43
Computergestützte Planung in der kraniofazialen Chirurgie
Dr.-Ing. Stefan Zachow, Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Deuflhard, Berlin
Eine ständig mobiler werdende Gesellschaft mit immer schnelleren Verkehrsmitteln sowie einem gesteigerten sportlichen Freizeitverhalten und allen damit einhergehenden Unfällen führte im Verlauf der letzten 50 Jahre auch zu einem deutlichen Anstieg komplexer Schädelfrakturen.1 Deren chirurgische Versorgung umfasst zum einen die funktionelle Wiederherstellung zerstörter knöcherner Strukturen und zum anderen die Wiederherstellung des ursprünglichen äußeren Erscheinungsbildes, welches in der Regel durch Fotografien oder andere bildliche Dokumente belegt ist. Die chirurgische Korrektur komplexer, angeborener Fehlbildungen des Gesichtsschädels stellt darüber hinausgehende Anforderungen an die Operateure, da keine individuelle Rekonstruktionsvorlage vorliegt und eine funktionelle Anatomie in Kombination mit einer harmonischen Gesichtsform modellierend geschaffen werden muss.
50
Radiageª - Eine revolutionäre Radiofrequenztherapie zur nichtinvasiven Hautstraffung
Dr. med. Kai Rezai, Münster
Der Wunsch, so jung auszusehen wie man sich fühlt, ist so alt wie die Menschheit selbst. Schon im alten Ägypten gab es ausgedehnte ästhetische Anwendungen, um dieses zu erreichen.1 Die heutige Generation ist bezüglich Gesundheit und des äußeren Erscheinungsbildes schon in frühen Jahren sehr sensibel. Hierbei stören häufig beginnende kleinere Fältchen im Gesicht und Halsbereich. Die meisten Patienten wünschen sich nichtinvasive und nichtoperative Behandlungsformen mit sehr geringen, oder besser keinen Ausfallzeiten und sichtbaren Nebenwirkungen. Das Ergebnis der Behandlung soll trotzdem eine eindeutige Verbesserung zeigen.
54
Bockshornsamen plus Mikronährstoffe bei Haarausfall
Dr. Jürgen Reimann, Christiane Schulz, München
Haarausfall ist eine weitverbreitete Erscheinung, unter der sowohl Frauen als auch Männer leiden. Je nach Ausprägung und persönlicher Einstellung werden unterstützende Präparate gefordert, um das Haar zu kräftigen. Welchen positiven Beitrag kann dazu Bockshornklee leisten? - Ergebnisse einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie.
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Behandlungsangst in der Zahnmedizin und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Priv.-Doz. Dr. Dr. Dirk Hermes, Lübeck; Dr. Dr. Bassam Saka, Rostock; Dr. Peter Beier, Lübeck; Michael Matthes, Hanau
Behandlungsangst weist vielfältige negative Auswirkungen auf Patientencompliance, Behandlungskomfort, chirurgische Therapiebedingungen und postoperatives Outcome auf. Seit über 50 Jahren beschäftigen sich Studien aus verschiedenen chirurgischen Fächern und insbesondere der Zahnmedizin mit diesem unerwünschten Phänomen. Eigene Untersuchungen hatten zum Ziel, Aufschluss über Intensität und Inhalte behandlungsbezogener Angst zahnärztlicher und mund-, kiefer- und gesichtschirurgischer Patienten zu erlangen sowie Einflüsse demografischer und chirurgischer Faktoren auf das Erleben der Behandlung zu untersuchen. Die Merkmalsausprägungen sollten durch die Heranziehung von Kontrollstichproben aus einer benachbarten medizinischen Disziplin (Chirurgie) sowie hausärztlich-internistischer Patienten vergleichend interpretiert und die Ergebnisse mit der aktuellen Studienliteratur abgeglichen werden.
65
Entscheidung zur Rechtmäßigkeit des 2,3-fachen Gebührensatzes
RA Nadja Döscher, LL.M., Chemnitz
Mit Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) vom 8. November 2007 (Aktenzeichen: III ZR 54/07) stellt es keinen Fehlgebrauch des Ermessens dar, wenn der Arzt/Zahnarzt Leistungen durchschnittlicher Schwierigkeit mit dem jeweiligen Höchstsatz der Regelspanne, also dem 2,3-fachen Gebührensatz abrechnet.
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placet - eine Initiative für die Menschlichkeit
Prof. Dr. Frank W. Peter, Berlin
placet, ein Begriff aus dem Lateinischen, dient als Motto und Akronym für ein Projekt, das vor sechs Jahren in Berlin gegründet wurde und inzwischen den Kinderschuhen entwachsen ist: In der klassischsten aller Sprachen bedeutet er “es möge gefallen”, bei uns dient er als Abkürzung für “Plastisch-Chirurgisches Centrum für Terroropfer”, beziehungsweise “plastic surgical center for victims of terror”.
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Inselparadiese in der Südsee “Ia Ora, Maeva e Manava ”
Redaktion
So begrüßen die Polynesier ihre Gäste bei der Ankunft in Tahiti! Der Empfang ist ein Zeichen ihrer legendären Gastfreundschaft. Jeder Besucher erhält bereits am Flughafen eine “TiarŽ”, die weltbekannte Blüte der polynesischen Blume, deren Duft man nie mehr vergisst. Polynesier sind glücklich und stolz auf ihre Heimat und Inseln und haben eine besondere Lebensfreude, die sie gerne mit ihren Gästen teilen wollen. Verstreut in einem Ozean, der so groß ist wie alle Kontinente der Erde zusammen, liegt er, der Traum vom Paradies in Gestalt unzähliger Inseln: die Südsee.
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Impressum
Redaktion

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