Endodontie Journal

Das Endodontie Journal richtet sich an alle auf die Endodontie spezialisierten Zahnärzte im deutschsprachigen Raum und ist eine der führenden Zeitschriften in diesem Informationssegment. 4.000 spezialisierte Leser erhalten quartalsweise durch anwenderorientierte Fallberichte, Studien, Marktübersichten und komprimierte Produktinformationen ein regelmäßiges medizinisches Update aus der Welt der Endodontie. Gleichzeitig geben aktuelle Berichte über das Veranstaltungs- und Fortbildungsgeschehen Einblicke in die neuesten Aktivitäten der am Endodontiemarkt beteiligten Zahnärzte, Fachgesellschaften und Institutionen. Das Endodontie Journal ist nach Angaben der iconsult Werbeforschung der führende Werbeträger in diesem Produktsegment. Insbesondere Unternehmen aus den Produktbereichen Instrumente, Diagnostik, Füllungs- und Verbrauchsmaterial, pharmazeutische Präparate, Serviceleistungen und EDV in der Endodontie nutzen die zielgruppenspezifische Positionierung regelmäßig zur Marken- und Produktkommunikation.

Themen der aktuellen Ausgabe 03/2010

1
Titel
Redaktion
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3
Editorial: „Schmerz lass nach …!“
Dr. Holger Dennhardt
Schmerzen sind eine unserer wichtigsten Sinnesempfindungen überhaupt. Ohne die -Fähigkeit, Schmerz zu empfinden, wäre unser Organismus nicht überlebensfähig. Er dient uns als Warnsignal vor drohender Gefahr und möglicher Schädigung an unserem Körper. Jeder Schmerz ist eine subjektive Empfindung. Seine Wahrnehmung ist damit -individuell unterschiedlich und nicht objektivierbar, können somit nicht gemessen -werden und sind nicht zueinander vergleichbar. Genau darin liegt im Hinblick auf die -Therapie das große Problem, insbesondere in der Zahnmedizin. Zahnmediziner sind es gewohnt ätiologiebezogen zu denken. Eine erkannte/vermutete Ursache wird durch eine entsprechende Therapie behandelt. Der erwartete Erfolg wird daran bemessen, wie das therapeutische Ergebnis vereinbarten, scheinbar objektiven Kriterien entspricht. Bei näherer Betrachtung fällt auf, dass diese Kriterien selbst empirisch definiert wurden und sich analog dem Stand der Technik verändern. Galt z.B. noch vor wenigen Jahren das bloße Erreichen des apikalen Drittels bei einer Wurzelbehandlung als Kriterium für eine -ordnungsgemäß ausgeführte endodontische Therapie, so wurden in den letzten Jahren mit Fortschreiten der Technologie diese Kriterien bekanntermaßen verändert...
5
Inhalt
Redaktion
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6
Special: Differenzialtherapie des endodontischen Misserfolgs
Dr. (RO) Gabriel Tulus/Viersen, Dr. Thomas Weber/Krumbach
Betrachtet man Studien zum endodontischen Erfolg, fällt auf, dass die durchschnittlichen Quoten häufig geringer sind, als der Stand der Wissenschaft und Technik ermöglicht, eine offensichtliche Diskrepanz zu den publizierten Zahlen, die mit einem adäquaten Behandlungsprotokoll erreicht werden. Misserfolge werden oft unreflektiert einer scheinbar per se limitierten Erfolgsquote endodontischer Eingriffe zugeschrieben, ohne zu berücksichtigen, dass manchmal bereits bei der Primärbehandlung gewisse Grundregeln missachtet und diese Fehler auch während weiterer Therapiemaßnahmen nicht korrigiert wurden.
14
Das Dilemma im Oberkiefer - Endodontische Therapie und Revision der ersten oberen Molaren
ZA Klaus Lauterbach/Plankstadt
Obwohl die moderne Endodontie heute alle Möglichkeiten bietet, anatomisch anspruchsvolle Wurzelkanalsysteme vollständig zu reinigen und zu füllen, werden gerade an den Oberkiefermolaren oft Kanäle übersehen und es kommt zu periapikalen, postendodontischen Erkrankungen. Eine Wurzelspitzenresektion oder Extraktion wird dabei leider immer noch zu oft der orthograden Revision als Therapie der postendodontischen Erkrankung vorgezogen.
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Marktübersicht: Lokalanästhetika in der Zahnarztpraxis
Eva Kretzschmann/Leipzig
Nicht nur Angstpatienten gehen zahnärztlichen Behandlungen mit gemischten Gefühlen entgegen. Wohl jeder kennt den Schmerz aus der Tiefe des Zahns und ist dankbar für -Möglichkeiten, diese gering zu halten.
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Konkret: trigeminale Schmerzen im Fokus
Dr. med. et med. dent. Dominik Ettlin, Dr. med. et med. dent. Nenad Lukic/Zürich, Schweiz
Allgemeinzahnärzte und Endodontologen diagnostizieren und behandeln nicht selten -Patienten mit Krank-heitsbildern, die ins Grenzgebiet Medizin-Zahnmedizin fallen. Die -beträchtliche Überlappung von oralen Schmerzen mit anderen Fachgebieten wie Neuro-logie, Rheumatologie und Otorhinolaryngologie erfor-dert zur kompetenten Beurteilung ein tiefgründiges Ver-ständnis von pathophysiologischen Aspekten der Schmerzentstehung.
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Leiden lindern mit Psychologie - Schmerzreduktion in der Endodontie
Dr. Lea Höfel/Garmisch-Partenkirchen
Gerade in der Endodontie können Schmerzen während der Behandlung häufig nicht vermieden werden. Akute Entzündungen bei Wurzelkanalbehandlungen oder Nerventzündungen erschweren die Betäubung. Dennoch muss gehandelt werden, sodass der Patient um die schmerzhafte Situation nicht herumkommen wird. Schmerzempfinden ist jedoch nicht nur ein sensorisches, sondern durchaus auch ein psychologisches Phänomen, dem der Zahnarzt auf beiden Wegen entgegentreten kann.
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Fachbeitrag: Wurzelkanalfüllmethoden im Vergleich
Univ.-Ass. Dr. Matthias Holly, Univ.-Ass. Dr. Dr. Johannes Klimscha/Wien, Österreich
Die Abfüllung der Hohlräume des Wurzelkanalsystems ist in doppelter Hinsicht ein -kritischer Punkt im Rahmen der endodontischen Behandlung. Einerseits ist die optimale Durchführung ein wesentlicher Faktor für den Erfolg der Therapie, andererseits werden die Techniken und aktuellen Materialien zur Verwendung häufig zur Diskussion gestellt. Die große Frage ist, mit welchen Methoden diese ad Optimum erreichbar oder ob zurzeit überhaupt eine langfristige Abdichtung des Kanals durch Wurzelfüllungen -alleine möglich ist.
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Bericht: Effektiv und vielseitig – von wunderbaren Wellen im Wurzelkanal
Dr. Holger Dennhardt/Landshut
Häufig findet man in der Einleitung neuerer Artikel die Bemerkung, dass sich die Endo-dontie innerhalb des letzten Jahrzehnts dramatisch verändert habe. Im Gegensatz dazu scheint auf diesem Gebiet eine der wenigen Konstanten der Einsatz von Ultraschall zu sein.
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Komposite im Wurzelkanal: Sealer auf UDMA-Basis funktionieren – bei korrekter Verarbeitung
Martin Wesolowsky/Köln
Komposit-Kunststoffe als zahnärztliche Füllungsmaterialien sind heute die meistverwendeten Werkstoffe für direkte Restaurationen. So lag und liegt es nahe, ihre Verwendung auch für die Füllung des Wurzelkanals zu untersuchen.
36
Herstellerinformationen
Redaktion
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Fortbildung exklusiv und intensiv
Dr. Ralf Schlichting/Passau
Auf Einladung von Prof. Dr. Thomas Attin, dem Direktor der Klinik für Präventivzahnmedizin, Parodontologie und Kariologie (PKK) der Universität Zürich, fand die diesjährige Frühjahrsakademie der DGEndo in der Schweizer Metropole statt.
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Der Master of Science in Endodontie - Studieren an der Danube Private University
Priv.-Doz. Dr. Thomas Wrbas/Freiburg im Breisgau
Als im November 2005 der erste postgraduale Studiengang ?M.Sc. Endodontie I? an den Start ging, war es für praktisch tätige Zahnärzte zum ersten Mal möglich, mit dem Master of Science nebenberuflich einen soliden, weltweit anerkannten akademischen Grad im Fach Endodontie zu erlangen.
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Behandlung ohne Angst und Schmerzen - Lachgassedierung als Ansatz
Dr. Frank Mathers/Köln
Anfang 2010 war die Endodontie Thema in einer Ansprache von Präsident Obama vor dem US-amerikanischen Kongress und 48 Millionen Fernsehzuschauern: „Sie hassen es, ich hasse es. Die Bankenrettung ist so populär wie eine Wurzelkanalbehandlung!“ Das dürfte den Tatsachen entsprechen, denn die meisten Patienten haben mehr Angst vor einem endo-ntologischen Eingriff als vor einer OP (Collado et al. 2008b).
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Kongresse, Kurse und Symposien/ Impressum
Redaktion
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