Endodontie Journal

Das Endodontie Journal richtet sich an alle auf die Endodontie spezialisierten Zahnärzte im deutschsprachigen Raum und ist eine der führenden Zeitschriften in diesem Informationssegment. 4.000 spezialisierte Leser erhalten quartalsweise durch anwenderorientierte Fallberichte, Studien, Marktübersichten und komprimierte Produktinformationen ein regelmäßiges medizinisches Update aus der Welt der Endodontie. Gleichzeitig geben aktuelle Berichte über das Veranstaltungs- und Fortbildungsgeschehen Einblicke in die neuesten Aktivitäten der am Endodontiemarkt beteiligten Zahnärzte, Fachgesellschaften und Institutionen. Das Endodontie Journal ist nach Angaben der iconsult Werbeforschung der führende Werbeträger in diesem Produktsegment. Insbesondere Unternehmen aus den Produktbereichen Instrumente, Diagnostik, Füllungs- und Verbrauchsmaterial, pharmazeutische Präparate, Serviceleistungen und EDV in der Endodontie nutzen die zielgruppenspezifische Positionierung regelmäßig zur Marken- und Produktkommunikation.

Themen der aktuellen Ausgabe 01/2018

1
Titel
Redaktion
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Editorial: Antibiotika sind kein Allheilmittel
Dr. Martin Brüsehaber, M.Sc.
Jede verhinderte Infektion ist eine vermiedene Antibiotikabehandlung.? Unter diesem Leitsatz fand vom 13. bis 19. November 2017 die Weltantibiotikawoche der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization; WHO) statt. Im Mittelpunkt stand die Vermeidung der Entstehung und der weiteren Ausbreitung der vielfach diskutierten Antibiotikaresistenzen. Infektionen, die durch antibiotikaresistente Keime verursacht werden, sind weitaus schwieriger zu behandeln, haben einen schwereren Krankheitsverlauf zur Folge und führen häufiger zum Tod...
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Inhalt
Redaktion
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Bioceramics in der Endodontie
Dr. Jürgen Wollner
Die Geschichte der Wurzelkanalbehandlung geht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Seitdem beschäftigt sich die Forschung mit dem ?Inneren? des Zahnes, der Endodontologie. Im Laufe der Zeit wurden die drei Bereiche Aufbereitung, Desinfektion und Obturation zum Fokus der Wissenschaft. In den letzten beiden Jahrzehnten wurden bei Aufbereitung und Desinfektion enorme Fortschritte erzielt, wobei sich die Sealer zur Obturation nur unwesentlich verändert haben. Biokeramische Materialien sind in der Wurzelkanalbehandlung schon seit den 1990er-Jahren im Einsatz, konnten sich aber aufgrund des schwierigen Handlings nicht als Obturationsmaterial durchsetzen. Der folgende Beitrag soll die Weiterentwicklung dieser vielversprechenden Materialien und ihre Einsatzmöglichkeiten in der modernen Endodontie anhand von wissenschaftlichen Studien und klinischen Beispielen aufzeigen.
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Der etwas ungewöhnliche Fall
Dipl.-Stom. Burghard Falta, M.Sc.
Implantat oder Zahnerhaltung? Jeder Patient und Zahnarzt stellt sich immer wieder aufs Neue dieser Frage, wenn eine Extraktion anzustehen droht. Die Längsfraktur eines oberen ersten Prämolaren bereitete einer Patientin des Autors nicht nur Schmerzen, sondern machte ihr auch Angst, wie die nach einer eventuellen Extraktion dieses Zahnes entstehende Lücke zu schließen wäre. Die Entfernung der palatinalen Wurzel wurde notwendig und der nachfolgende Erhalt der bukkalen Wurzel konnte (bisher) weitere umfangreiche, prothetische und/oder implantologische Korrekturen, aber auch ästhetische Beeinträchtigung verhindern. Möglicherweise handelt es sich (nur) um eine semipermanente Erhaltungsmaßnahme.
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Externe Wurzelresorptionen nach Avulsion
Dr. Anna-Louisa Holzner
Die Avulsion bleibender Zähne stellt eine schwerwiegende traumatisch bedingte Dislokationsverletzung dar. Die langfristige Prognose avulsierter Zähne wird entscheidend von deren Lagerung und einer korrekten Erstversorgung beeinflusst. Besonders nach trockener oder unsachgemäßer Lagerung der traumatisch geschädigten Zähne außerhalb der Mundhöhle müssen regelmäßige klinische und röntgenologische Nachkontrollen erfolgen, um u. a. Resorptionen auszuschließen und im Zweifelsfall rechtzeitig alternative Therapieoptionen einzuleiten.
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Sichere Aufbereitung von Wurzelkanälen mit effizienten Systemen
Dr. Markus Th. Firla
Die endodontische Behandlung von Wurzelkanälen gehört zum Standardrepertoire zahnärztlicher Leistungen. Sie wird als Bestandteil der zahnmedizinischen staatlichen Grundversorgung in Deutschland millionenfach pro Jahr erbracht und abgerechnet. Jedes durchdachte Therapiekonzept und optimierte Aufbereitungsprozedere, das diese oft komplizierte und fast immer „unwirtschaftliche“ Behandlung effektiver gestaltet, ist ein willkommener Fortschritt.
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Optische Vergrößerung in der Zahnmedizin ? ein Standard?
Dr. med. dent. Tomas Lang, Dr. med. dent. Viet Nguyen
Optische Vergrößerungshilfen sind in der modernen Zahnmedizin kaum noch wegzudenken. Der Nutzen dabei ist vielfältig und ermöglicht in fast allen Fachrichtungen einen Fortschritt in der erreichbaren Behandlungsqualität, Ergonomie und Gewebeschonung. Trotzdem hat diese Entwicklung noch nicht Einzug in jede Zahnarztpraxis gefunden.
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Erfolgreiche Praxen brauchen zufriedene Mitarbeiter
DH Marija Krauß
Der Erfolg eines jeden Dienstleistungsunternehmens steht und fällt mit einem Personalstamm, der sich mit der eigenen Firma identifiziert und mit hohem Engagement für diese tätig ist. Nach den Ergebnissen des Gallup Engagement Index Deutschland1 treten die allermeisten Angestellten eine neue Arbeitsstelle mit hoher Motivation und einem positiven Verhältnis zur Arbeit an.
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Produkte
Redaktion
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Starker Auftritt mit Feingefühl
Katja Mannteufel
Moderne endodontische Behandlungen mit dem Ziel eines langfristigen Zahnerhalts verlangen nach Sicherheit und Effizienz zugleich. Mussten sich Endodontologen bislang bei der Behandlung für das eine oder das andere Attribut entscheiden, also für reziprokes oder rotierendes Arbeiten, profitieren Anwender und Patienten nun von einer Neuentwicklung am Markt.
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Neue endodontische Feile füllt eine Marktlücke
Tessa Vogelaar, M.Sc.
In rasendem Tempo erscheinen neue Systeme und Instrumente auf dem endodontischen Markt. Eine Entwicklung, mit der Zahnärzte und Endodontologen kaum mithalten können, zumal gleichzeitig vertraute und oft benutzte Systeme von der Bildfläche verschwinden. Neu in der Branche ist Team LegacyENDO, ein Anbieter, der LegacyENDO-Feilen in Europa vertreibt und es sich zum Ziel gesetzt hat, ein qualitativ hochwertiges Produkt zu einem fairen Preis anzubieten. „Ein neuer Name, aber die Feilen sind ein vertrautes Instrument“, so die Brüder Bruno und Rolf de Vos vom Team LegacyENDO.
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Interview: „Wir erzielen bessere Ergebnisse bei endodontischen Behandlungen“
Dr. Grzegorz Witkowski im Gespräch
Ein Hauptgrund für endodontische Misserfolge bleibt die Rekolonisierung des unzureichend behandelten Wurzelkanalsystems mit Mikroorganismen. Das primäre Ziel der endodontischen Behandlung ist seit jeher die wirksame Spülung des Kanals sowie die Vorbeugung einer erneuten Infektion des periapikalen Gewebes. Um einen langfristigen Behandlungserfolg und mehr Zuverlässigkeit in der modernen Endodontie zu erreichen, wurde die Spülung durch Aktivierung der Spülflüssigkeit verbessert. Anders als bei der Ultraschallaktivierung nutzt die von VDW 2015 auf den Markt gebrachte EDDY-Spülspitze das Prinzip der Schallaktivierung. Dr. Grzegorz Witkowski, ein führender polnischer Endodontologe, berichtet im Endodontie Journal über seine tägliche Erfahrung mit Schallaktivierung und sein Spülprotokoll.
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Alt und bewährt – aber nicht unumstritten
Marcus van Dijk
Die N2-Methode ist seit über 50 Jahren Praxisalltag. Die nach dem Schweizer Zahnarzt Dr. Angelo Sargenti (1917?1999) benannte und Anfang der 1950er-Jahre entwickelte Methode beruht auf der Annahme, dass es nur einem Gas möglich ist, alle Verzweigungen des Wurzelkanalsystems zu erreichen. Die antiseptische Komponente des wohl bekanntesten Wurzelkanalzements der Welt N2 ist Paraformaldehyd. Während der Abbindephase wird Formaldehyd aus dem N2 als Gas freigesetzt. Dieses diffundiert in die Pulpa und in die Dentintubuli. Im Endodontie Journal spricht Dr. Robert Teeuwen über die N2-Methode sowie seine Erfahrungen und Bedenken.
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Die Qual der Wahl: Reparieren oder erneuern?
Kristina Hauf
Am 20. Januar lud das Zahnmedizinische Fortbildungszentrum (ZFZ) Stuttgart zur 24. ZFZ-Winter-Akademie ein. Das große Thema war die Restauration. Was tun, wenn sie defekt ist? Wann lohnt eine Reparatur und wie lange hält sie? Was ist ethisch und ästhetisch vertretbar und was will der Patient? „Es bedarf vieler Abwägungen und trotzdem ist es nicht leicht, die richtige Entscheidung zu treffen.“ Mit diesem Satz sprach ZFZ-Direktor Prof. Dr. Johannes Einwag seinen Kollegen aus der Seele, als er zusammen mit dem Verwaltungsratsvorsitzenden Dr. Eberhard Montigel die Fortbildungsveranstaltung eröffnete.
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News
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Kongresse, Kurse und Symposien/ Impressum
Redaktion
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