Endodontie Journal

Das Endodontie Journal richtet sich an alle auf die Endodontie spezialisierten Zahnärzte im deutschsprachigen Raum und ist eine der führenden Zeitschriften in diesem Informationssegment. 4.000 spezialisierte Leser erhalten quartalsweise durch anwenderorientierte Fallberichte, Studien, Marktübersichten und komprimierte Produktinformationen ein regelmäßiges medizinisches Update aus der Welt der Endodontie. Gleichzeitig geben aktuelle Berichte über das Veranstaltungs- und Fortbildungsgeschehen Einblicke in die neuesten Aktivitäten der am Endodontiemarkt beteiligten Zahnärzte, Fachgesellschaften und Institutionen. Das Endodontie Journal ist nach Angaben der iconsult Werbeforschung der führende Werbeträger in diesem Produktsegment. Insbesondere Unternehmen aus den Produktbereichen Instrumente, Diagnostik, Füllungs- und Verbrauchsmaterial, pharmazeutische Präparate, Serviceleistungen und EDV in der Endodontie nutzen die zielgruppenspezifische Positionierung regelmäßig zur Marken- und Produktkommunikation.

Themen der aktuellen Ausgabe 01/2007

1
Titel
Redaktion
3
Editorial: Endodontie - unverzichtbare Behandlungsalternative
Prof. Dr. Rudolf Beer und Dr. Ljubisa Markovic
5
Inhalt
Redaktion
6
Endodontie - Im Wandel der Zeit
Dr. Ljubisa Markovic, Prof. Dr. Rudolf Beer/Witten
Schon seit mehreren tausend Jahren lassen sich Verfahren nachweisen, bei denen die Devitalisierung und Säuberung des Wurzelkanals der Schmerzausschaltung dienten. So kann man bereits in dem Werk “Humoralpathologie” von Hippokrates (460-356 v. Chr.) das Stocken von schlechten Säften als Ursache von Zahnverfall und -schmerzen nachlesen.
7
Marktübersicht
Redaktion
10
Orthograde Revisionen von Wurzelkanalfüllungen
ZÄ Antonia Scheck/Friedland, Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Gängler/Witten
In einer retrospektiven Studie wurden orthograde Revisionsbehandlungen klinisch und röntgenologisch nachuntersucht. Das Untersuchungsmaterial umfasst den Zeitraum von 1994 bis 2006. Als Bewertungsmaßstab wurde die Reaktion der Periapikalregion eingesetzt. Nur die vollständige Reduktion der periapikalen Aufhellung wurde als Erfolg bewertet. Es wurden 76 Zähne nach einer orthograden endodontischen Behandlung zwischen einem Jahr und zehn Jahren nachuntersucht. Die Erfolgsrate betrug nur 15,79 %.
18
Die Qualität der Wurzelkanalfüllung in Abhängigkeit von der Aufbereitungsform
Prof. Dr. Rudolf Beer, ZÄ Susanne Beer/Witten
Eine initiale koronale Erweiterung des Wurzelkanals hat einige entscheidende Vorteile: ers tens kann eine größere Menge Spülmittel zur besseren Reinigung des gesamten Kanals eingesetzt werden, zweitens werden Zugang und Gleitpfad für die apikalen Feilen verbessert und drittens liefert die koronale Erweiterung einen optimalen Zugang für die klinisch entscheidende apikale Aufbereitung. Es verbessert sich die Taktilität für apikales Scouten mit kleinen Feilen und schließlich kann die apikale Abdichtung signifikant verbessert werden.
23
Das Mtwo-System und die Single-Length-Technik - eine Übersicht
Dr. Wolfgang Gerner/Leinfelden-Echterdingen
Im Frühjahr 2005 wurde ein neues rotierendes NiTi-Aufbereitungssystem (“Mtwo-System”) vorgestellt, das für eine neue Aufbereitungstechnik (“Single-Length-Technik”) konzipiert worden war. Im folgenden Beitrag wird die Anwendung dieses Systems beschrieben und eine Übersicht zum bisherigen Stand der wissenschaftlichen Untersuchungen gegeben.
28
Aktuelle Möglichkeiten der maschinellen Revisionsbehandlung: ProTaper¨ Retreatment-Feilen - ein klinischer Anwenderbericht
Ladislaus Szalantzy/ Tutzing
Im Falle endodontischer Misserfolge gibt es mehrere Therapievarianten, die von der orthograden Revisionsbehandlung, über die mikrochirurgische Wurzelspitzenresektion, bis hin zur Extraktion mit folgender prothetischer oder implantologisch-prothetischer Versorgung reichen. Die richtige Therapie muss individuell mithilfe der jeweiligen Indikationen und Kontraindikationen1-3 und in Absprache mit dem Patienten gefunden werden.
32
Klinisches Management einer Revision mittels der “MTA barrier technique”
Dr. Günther Stöckl/Großmehring
Der vorliegende Fall beschreibt das klinische Vorgehen bei einem oberen linken mittleren Schneidezahn mit einer Fistelung im Bereich des Vestibulums, akuter Schmerzsymptomatik und unzureichender Wurzelfüllung. Die endodontische Behandlung eines pulpenlosen Zahnes mit einem nicht abgeschlossenen Wurzelwachstum ist eine besondere He rausforderung für den Kliniker. Die Hauptschwierigkeit besteht im Fehlen eines apikalen Stopps, gegen den eine “Compaction” des Obturationsmaterials möglich ist. Solche Zähne kann man heute mittels der MTA barrier technique behandeln.8
34
Ist die “Med” noch zeitgemäß?
Dr. Hans Sellmann/Marl
Auch endodontische Behandlungen bleiben von einem Paradigmenwechsel nicht verschont. Ein Paradigma, so Wikipedia, ist die Beschreibung einer wissenschaftlichen Denkweise. Hat sich da bei der “Med” im Rahmen von Wurzelkanalbehandlungen etwas geändert?
36
Herstellerinformationen
Redaktion
42
Keine Alternative zu Guttapercha nötig
Interview mit Dr. Matthias Johannes Roggendorf, Erlangen
Der Stellenwert der Endodontologie in der konservierenden Zahnheilkunde wächst kontinuierlich. Diagnose und Therapie profitieren dabei auch von neuen Techniken und Methoden. Circa 50 Mio. Euro werden jährlich für Instrumente, Papierspitzen, Points und Sealer ausgegeben, fast 14 Millionen für Wurzelkanalfüllmittel. Neben der Aufbereitung, der Reinigung und einer Desinfektion steht der dauerhafte Verschluss des Wurzelkanals im Zent rum der Behandlung - es gilt, eine bakterielle Reinfektion zu vermeiden.
43
Fortbildung: Clifford J. Ruddle referiert am Bodensee
Redaktion
44
Curriculum Endodontie 2006Der weltweit anerkannte Zahnmediziner Clifford J. Ruddle referiert am Bodensee
Dr. Matthias Holly/Wien
Der folgende Bericht gibt einen kurzen Überblick über das Curriculum Endodontie des Arbeitskreises Endodontie bzw. DGZ-Endo in einer Kooperation mit der Universität von North Carolina, das vergangenes Jahr zum ersten Mal durchgeführt wurde.
48
1. Heraeus Dental Symposium - Mehr Medizin für die Zahnheilkunde von morgen
Redaktion
“Wissenschaft trifft Industrie - Zukunft gemeinsam gestalten”: Unter diesem Motto hatte Heraeus Kulzer Ende letzten Jahres Professoren und Oberärzte des Bereichs Zahnerhaltung aller zahnmedizinischen Hochschulen Deutschlands nach Weimar eingeladen, um offen über die zukünftigen Möglichkeiten, aber auch Schwierigkeiten der gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu sprechen.
50
Kongresse, Kurse und Symposien/Impressum
Redaktion

Ältere Ausgaben - Endodontie Journal

Ausgabe: 01/2022

Ausgabe: 04/2021

Ausgabe: 03/2021

Ausgabe: 02/2021

Ähnliche Publikationen

Implantologie Journal

Oralchirurgie Journal

Prophylaxe Journal

BDIZ konkret