Dentalhygiene Journal 04/2012

Das Dentalhygiene Journal richtet sich gleichermaßen an präventionsorientierte und parodonto - logisch tätige Zahnärzte sowie Dentalhygienikerinnen und Praxisteams im deutschsprachigen Raum. Die Zeitschrift hat sich als auflagenstärkstes Fachmedium für Praktiker mit Prophylaxe- und Parodontologieschwerpunkt im 15. Jahrgang bereits bei 5.000 regelmäßigen Lesern etabliert. Als erstes Medium und quartalsweise erscheinendes Forum fördert das Dentalhygiene Journal im Rahmen der zunehmenden Präventionsorientierung in der Zahnheilkunde die Entwicklung des Berufsstandes der Dentalhygienikerin in Deutschland. Der spezialisierte Leser erhält durch anwenderorientierte Fallberichte, Studien, Marktübersichten und komprimierte Produktinformationen ein regelmäßiges medizinisches Update aus der Welt der Parodontologie und der Perioprophylaxe. Das Dentalhygiene Journal ist nach Angaben der iconsult Werbeforschung der führende Werbeträger in diesem Produktsegment. Insbesondere Unternehmen aus den Produktbereichen Zahnpflege, Zahnerhaltung, Diagnostik, Instrumente, Zahnkosmetik, Prävention und Parodontologie nutzen die zielgruppenspezifische Positionierung regelmäßig zur Marken- und Produktkommunikation.

Themen der aktuellen Ausgabe 04/2012

1
Titel
Redaktion
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3
Editorial: Der Sommer im Herzen fährt immer mit.
Prof. Dr. Dr. h.c. Andrej M. Kielbassa
Dass staatliche Universitäten zunehmend unter finanziellen Engpässen leiden, ist keine neue Erkenntnis. Eines der unterschiedlichen Hindernisse für eine ausreichende finanzielle Ausgestaltung der Hochschulen ist das seit 2006 grundgesetzlich verankerte Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern, das seinerzeit im Rahmen der Föderalismusreform festgeschrieben wurde; mit dieser Reform wurde den Ländern die alleinige -Gestaltungskompetenz für die Bildung zugeschrieben, und seitdem kann sich der Bund bei Finanzierungsfragen im Hochschulbereich nur noch sehr eingeschränkt beteiligen. Dies wäre für sich betrachtet noch nicht wirklich problematisch – wenn denn auch die Länder die entsprechenden Mittel hätten, um dem Bildungsauftrag gerecht werden zu können...
5
Inhalt
Redaktion
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6
Diagnostik und Therapie von -Mundschleimhautveränderungen - Schlüssel zur oralen Tumorprävention
Priv.-Doz. Dr. med. habil. Dr. med. dent. Dipl.-Kfm. Felix Peter Koch/Mainz
Neben der Behandlung der Zähne und des Parodonts gehört zu den zahnärztlichen Kernkompetenzen auch die Behandlung der oralen Schleimhaut. Dies schließt die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung sowie die Diagnostik und Therapie etwaiger Schleimhautläsionen ein. Dieser Beitrag soll zum einen einen Überblick und Ausblick aktueller Screeningmethoden geben, zum anderen die wichtigsten Differenzialdiagnosen oraler Schleimhautläsionen besprechen, damit orale Karzinome früh identifiziert und adäquat behandelt werden können.
12
Diagnose des Kariesrisikos – Was mache ich wann in der Praxis?
Univ.-Prof. Dr. Stefan Zimmer/Witten/Herdecke
In der Bundesrepublik Deutschland sind 99,3 Prozent der Erwachsenen von Karies betroffen, d.h., 99,3 Prozent haben entweder eine kariöse Läsion, einen wegen Karies fehlenden Zahn oder mindestens eine Füllung. Will man für jeden Menschen das für ihn passende Prophylaxe-programm in der Zahnarztpraxis anbieten, bedeutet das zwangsläufig, dass man vorher sein individuelles Kariesrisiko bestimmen muss.
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Kinderprophylaxe von Anfang an - Hilfsmittel und ergänzende Maßnahmen für mehr Mundgesundheit (Teil 2)
Dr. med. dent. Jutta Tschoppe/Innsbruck, Österreich, Prof. Dr. med. dent. Dr. h.c. Andrej M. Kielbassa/Krems, Österreich, Dr. med. dent. Peter Tschoppe/Innsbruck, Österreich
Die Kariesprävention beginnt mit Durchbruch des ersten Milchzahnes. Eine frühzeitige Vorsorge und gute Pflege fördern dabei nicht nur die Mundgesundheit, sondern tragen entscheidend dazu bei, Zähne und Zahnfleisch ein Leben lang gesund zu halten.
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Der tägliche Wettlauf gegen parodontale Erkrankungen - Mit einem verständlichen Risikomanagement kommen Patienten ans Ziel
Priv.-Doz. Dr. Dirk Ziebolz, M.Sc./Göttingen, Sylvia Fresmann/Dülmen
Parodontitis beruht auf einem multifaktoriellen Geschehen, das in einem empfindlichen Gleichgewicht steht. Im Rahmen einer individuell abgestimmten und risikoorientierten -Patientenführung bietet ein patientenverständliches Risikomanagement die Chance auf dauerhafte Mundgesundheit.
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Schmerzempfindliche Zähne – eine Herausforderung für die Praxis
Dr. med. dent. Thomas Herold, Tamina Theresa Reitz/Essen
Das Problem der Dentinhypersensibilität gewinnt immer mehr an Bedeutung, da ein Großteil der Bevölkerung davon betroffen ist. In 90 Prozent aller Fälle sind die schmerzempfindlichen Bereiche am Zahnhals lokalisiert.1 Zudem sind keilförmige Defekte, verursacht durch falsche Putztechnik, oder freiliegende Kronenränder zu beobachten, wobei Letzteres gehäuft bei -parodontal erkrankten Patienten vorkommt und ebenfalls eng mit dem Problem der Überempfindlichkeit verbunden ist.
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Natürliches Mund-Wund-Pflaster hilft bei Aphthen
Dr. Karin Bücker/Norderstedt
Die Hamburger Zahnärztin Dr. Karin Bücker verwendet bei ihren Patienten LEGASED natur, eine naturnahe Lösung gegen Aphthen. Ihre Erfahrungen mit diesem Produkt der Firma lege artis schildert sie in diesem Bericht.
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Leistungsvalidierung von Dampfkleinsterilisatoren - Physikalisch oder biologisch?
Dr. Bernhard Drüen/Neufahrn bei Freising
Zur Sicherstellung ordnungsgemäß ablaufender Sterilisationsprozesse ist es erforderlich, den Prozessablauf von Sterilisatoren physikalisch zu kontrollieren. Jährliche biologische Ergebniskontrollen mit Sporen sind nur dann zusätzlich notwendig, wenn in kritischen Medizinprodukten z.B. aus baulichen Gründen physikalisch nicht gemessen werden kann. Andernfalls bringen sie keinen weiteren Sicherheitsgewinn, solange ein Sterilisator gemäß seiner Validierungsvorgaben die geforderten Leistungsdaten erbringt.
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Diagnoseverfahren zur Kariesdetektion
Christine Baumeister-Henning/Haltern am See
Untersuchungsmethoden zur Feststellung von Karies haben zum Ziel, Karieserkrankungen möglichst früh zu erkennen, sodass noch keine grob sichtbaren Veränderungen („Löcher“) bzw. Schmerzen vorhanden sind und eine frühzeitige Prophylaxeempfehlung gegeben bzw. eine minimalinvasive Therapie durchgeführt werden kann. Dafür stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, welche häufig miteinander kombiniert werden.
38
Herstellerinformationen
Redaktion
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Abrechnungs-Tipp: Alterszahnvorsorge
Anne Schuster
Der demografische Wandel stellt die Gesundheitssysteme vor große Herausforderungen. Niedrige Geburtenraten in Kombination mit weltweit steigender Lebenserwartung führen zu alternden Gesellschaften. Auch Zahnärzte müssen sich auf eine ansteigende Zahl -älterer Menschen einstellen. Nach Bevölkerungsvorausberechnungen des Statistischen Bundesamtes wird sich die Zahl der über 60-Jährigen in Deutschland bis zum Jahr 2030 um 7,3 Millionen auf 28,05 Millionen gegenüber 2009 (21,2 Millionen) erhöhen. Dies entspricht einem Zuwachs von 34,5 Prozent. Somit wären 37 Prozent der Einwohner über 60 Jahre.
44
News
Redaktion
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dentalpearls: Drei neue Studiengänge für Gesundheitsdienstberufe
Redaktion
Das deutsche Gesundheitssystem steht vor erheblichen Umbrüchen. Der demografische Wandel wird innerhalb der nächsten Jahre zu einem Engpass in der medizinischen Versorgung führen. Gerade auch im zahnärztlichen Bereich hat u.a. die Vierte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS IV) aus dem Jahr 2005 gezeigt, dass z.B. Parodontalerkrankungen auf dem Vormarsch sind. So leiden fast 40 Prozent der Senioren unter einer schweren Form der Parodontitis. Daraus ergeben sich neue Herausforderungen sowohl für die zahnärztliche Versorgung als auch für die Entwicklung zukünftiger Versorgungskonzepte in der Zahnmedizin.
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Kongresse, Kurse und Symposien/ Impressum
Redaktion
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Ältere Ausgaben - Dentalhygiene Journal 04/2012

Ausgabe: 04/2014

Ausgabe: 03/2014

Ausgabe: 02/2014

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