Dentalhygiene Journal 03/2004

Das Dentalhygiene Journal richtet sich gleichermaßen an präventionsorientierte und parodonto - logisch tätige Zahnärzte sowie Dentalhygienikerinnen und Praxisteams im deutschsprachigen Raum. Die Zeitschrift hat sich als auflagenstärkstes Fachmedium für Praktiker mit Prophylaxe- und Parodontologieschwerpunkt im 15. Jahrgang bereits bei 5.000 regelmäßigen Lesern etabliert. Als erstes Medium und quartalsweise erscheinendes Forum fördert das Dentalhygiene Journal im Rahmen der zunehmenden Präventionsorientierung in der Zahnheilkunde die Entwicklung des Berufsstandes der Dentalhygienikerin in Deutschland. Der spezialisierte Leser erhält durch anwenderorientierte Fallberichte, Studien, Marktübersichten und komprimierte Produktinformationen ein regelmäßiges medizinisches Update aus der Welt der Parodontologie und der Perioprophylaxe. Das Dentalhygiene Journal ist nach Angaben der iconsult Werbeforschung der führende Werbeträger in diesem Produktsegment. Insbesondere Unternehmen aus den Produktbereichen Zahnpflege, Zahnerhaltung, Diagnostik, Instrumente, Zahnkosmetik, Prävention und Parodontologie nutzen die zielgruppenspezifische Positionierung regelmäßig zur Marken- und Produktkommunikation.

Themen der aktuellen Ausgabe 03/2004

1
Titel
Redaktion
5
Editorial: Deutschland und seine höchstrichterlichen Entscheidungen
Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa
7
Inhalt
Redaktion
8
Karies- und Parodontalprophylaxe im Kontext der Abrechnungsbestimmungen
Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa, Brigitte Weigmann/Berlin
Karies und Parodontalerkrankungen haben bekanntlich eine multifaktorielle Genese. Wenngleich die regelmäßige Zahnsteinentfernung nur einen von mehreren Bausteinen in einem Prophylaxekonzept darstellt, so bleibt festzuhalten, dass die professionelle Zahnreinigung eine unverzichtbare Ergänzung der häuslichen Mundhygiene darstellt, da nur hierdurch mögliche Defizite ausgeglichen werden. Einer regelmäßigen Durchführung sind beim gesetzlich versicherten Patienten jedoch Grenzen gesetzt; im Einzelfall wird daher eine private Liquidation häufig unumgänglich sein.
10
Prophylaxe und Abrechnung
Redaktion
Der allgemeine Trend zu mehr Körperbewusstsein hat auch den Bereich Mundhygiene erreicht. “Orale Schönheit” ist ein wichtiger Indikator für jugendliches Aussehen geworden. Ein Blick auf die Umsatzstatistik für Zahnpflegemittel zeigt, dass insgesamt immer noch zu wenig für die Zahnhygiene getan wird. So erzielt zwar die Kosmetikindustrie Milliardenumsätze mit Pflegemitteln aller Art, doch der Zahnbürstenverbrauch pro Jahr und Person liegt bei ca. 1,6!
13
Marktübersicht: Abrechnungssoftware
Redaktion
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Der Abrechnungs- und Paragrafendschungel durch die Implantologie
Kerstin Salhoff/Nürnberg
Die stetig wachsende Nachfrage der Patienten nach einer ästhetisch und funktionell optimierten Implantatversorgung und der rasante Zuwachs von implantologisch tätigen Zahnärzten finden ihre Bestätigung in ca. 400.000 gesetzten Implantaten der neuen Generation. Leider istdieser “Trend” von kontinuierlich steigenden Schriftwechsel mit den Erstattungsstellen begleitet.
21
Individualprophylaxe und deren Abrechnung
Dr. Markus Heckner/Berlin
Im Rahmen der Gesundheitsreform übernehmen die Gesetzlichen Krankenkassen seit Anfang des Jahres nur noch einmal pro Jahr die Kosten für eine professionelle Zahnsteinentfernung. Patienten, welche zur Vermeidung von Zahnfleisch- und Parodontoseerkrankungen eine häufigere Zahnsteinentfernung wünschen, müssen die Kosten darüber hinaus selbst tragen.
24
Lohnt sich der Prophylaxe-Shop in der Zahnarztpraxis?
Dirk Duddeck/Heidelberg
Stehen Aufwand und Nutzen im richtigen Verhältnis? Diese Fragen stellen sich immer noch viele Zahnarztpraxen, wenn sie an den Verkauf von Mundhygieneartikeln und die Einrichtung eines Prophylaxe-Shops in ihrer Praxis denken. Um es kurz zu machen: Die Antwort ist ein klares “ja, aber ”.
28
Diagnostik der Fissurenkaries - Wann bohren?
Prof. Dr. Adrian Lussi/Bern
Karies beginnt mit einer nur mikroskopisch sichtbaren Demineralisation der betroffenen Schmelz-, Dentin- oder Zementoberfläche. Nach Einbruch der entsprechenden Zahnoberfläche ist die Karies leicht zu diagnostizieren, aber oft schon so weit fortgeschritten, dass eine extensive Restauration nötig ist.
32
Ein Chlorhexidinlack mit vielen Talenten
Dr. Jan H. Koch/Freising
Antimikrobielle Substanzen sollten nur bei hohem Karies- oder Parodontitisrisiko eingesetzt werden. Hier hat sich für diesen Zweck Chlorhexidin als Goldstandard etabliert. Der Wirkstoff reduziert neben Gingivitis auslösenden Bakterien vor allem den Kariesleitkeim Streptococcus mutans.
35
Prophylaxe als Profit-Center
Ralph Kittel/Hannover
Seit geraumer Zeit schon unterliegt die Medizin einem umfassenden Wandel. Die klassische Medizin, die als heilende Medizin eine Reaktion auf vorhandene Erkrankungen war, teilt sich nun (zumindest in den westlichen Industrienationen) ihren Platz mit einem neuen medizinischen Ansatz, der als Präventivmedizin die geeigneten Maßnahmen zur Vermeidung von Erkrankungen beinhaltet.
38
Herstellerinformationen
Redaktion
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“Eine gute Praxishygiene sollte in jedem Team zu den Grundgesetzen gehören”
Interview: mit ZMF Saskia Stelzer
Bakterien sind ungebetene Gäste beim Zahnarzt - im Extremfall könnten sie schwere Infektionen bei Patienten und Mitarbeitern auslösen. Daher gehört Hygiene in der zahnärztlichen Praxis zu einer äußerst wichtigen Aufgabe, wenn auch zu einer alltäglichen. Einschleichende Routine darf aber keinesfalls über die latenten Gefahren, die von pathogenen Mikroorganismen ausgehen, hinwegtäuschen. ZMF Saskia Stelzer aus Erding kennt den täglichen Umgang mit Desinfektionsmitteln und beschreibt im Interview, worauf es in der Praxis wirklich ankommt.
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Prophylaxe ist ganzheitlich zu sehen
Yvonne Strankmüller/Leipzig
Das 2. Oral-B Symposium in Frankfurt am Main am 15. Mai 2004 war mit namhaften nationalen und internationalen Referenten wie Priv.-Doz. Dr. Christof Dörfer, Prof. Dr. Marc Quirynen und Dr. Elmar Favero hochkarätig besetzt und mit mehr als 1.000 Teilnehmern restlos ausgebucht.
50
Kongresse, Kurse und Symposien / Impressum
Redaktion

Ältere Ausgaben - Dentalhygiene Journal 03/2004

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