Dentalhygiene Journal 02/2010

Das Dentalhygiene Journal richtet sich gleichermaßen an präventionsorientierte und parodonto - logisch tätige Zahnärzte sowie Dentalhygienikerinnen und Praxisteams im deutschsprachigen Raum. Die Zeitschrift hat sich als auflagenstärkstes Fachmedium für Praktiker mit Prophylaxe- und Parodontologieschwerpunkt im 15. Jahrgang bereits bei 5.000 regelmäßigen Lesern etabliert. Als erstes Medium und quartalsweise erscheinendes Forum fördert das Dentalhygiene Journal im Rahmen der zunehmenden Präventionsorientierung in der Zahnheilkunde die Entwicklung des Berufsstandes der Dentalhygienikerin in Deutschland. Der spezialisierte Leser erhält durch anwenderorientierte Fallberichte, Studien, Marktübersichten und komprimierte Produktinformationen ein regelmäßiges medizinisches Update aus der Welt der Parodontologie und der Perioprophylaxe. Das Dentalhygiene Journal ist nach Angaben der iconsult Werbeforschung der führende Werbeträger in diesem Produktsegment. Insbesondere Unternehmen aus den Produktbereichen Zahnpflege, Zahnerhaltung, Diagnostik, Instrumente, Zahnkosmetik, Prävention und Parodontologie nutzen die zielgruppenspezifische Positionierung regelmäßig zur Marken- und Produktkommunikation.

Themen der aktuellen Ausgabe 02/2010

1
Titel
Redaktion
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3
Editorial: Wo sind die Landärzte?
Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa
Jüngsten Umfragen zufolge ist jeder fünfte Schulabgänger nicht ausbildungsreif. Beklagt werden mangelhafte Kenntnisse in Deutsch und Mathematik sowie fehlende Disziplin, Belastbarkeit und Leistungsbereitschaft. Auch wenn die Unternehmen ausbilden wollen, sind derzeit etwa 50.000 Lehrstellen unbesetzt, da geeignete Bewerber fehlen. Viele Betriebe organisieren Nachhilfeveranstaltungen. Diese Entwicklung war anhand der PISA-Studien der vergangenen Jahre absehbar; die Schüler gehen zur Schule, aber der Lernerfolg hält sich in Grenzen. Auch die Bundesregierung zeigt sich in ihrem Entwurf des Berufsbildungsberichtes besorgt. Dabei war es gerade die Bundesregierung, die mit der Föderalismusreform die Bildung zur Ländersache machte. Mittlerweile haben sich die unterschiedlichsten Schulformen und Abschlüsse entwickelt, und ein bundesweit einheitlicher Abschluss ist in weite Ferne gerückt. Jedes Bundesland geht seinen eigenen Weg; ein Schulwechsel – etwa, weil die Eltern aus beruflichen Gründen die seit Langem geforderte Mobilitätsbereitschaft zeigen – ist nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Die Schulen geben sich Mühe, aber die Ausbildungsfähigkeit sinkt...
5
Inhalt
Redaktion
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6
Special: „Gesund im Mund – ein Leben lang“
Dr. Friedrich Cleve/Rheurdt
Die Zahnheilkunde bietet wie fast kein anderer Bereich der Medizin die Aussicht, durch -Prävention und Prophylaxe von möglichen Erkrankungen verschont zu bleiben – bis ins hohe Alter. Allerdings brauchen die Menschen 50 mit den altersbedingten Erkrankungsrisiken angepasste Vorbeugungskonzepte.
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Alterszahnheilkunde praxisnah - Ein Überblick zu den präventiven Möglichkeiten
Prof. Dr. Florian Mack, Prof. Dr. Theunis Oberholzer/Queensland, Australien
Sie sind unternehmungslustig, lieben es einkaufen zu gehen, sind selbstbewusst und gesund. Wir sprechen hier nicht über die jungen Trendsetter, sondern über die Generation 50 , eine neue Zielgruppe für die Wirtschaft, Gesundheitspolitik und vor allem auch für die Zahnheilkunde.
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Erosionen: ein Problem für jeden Jahrgang
Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa, OA Dr. Peter Tschoppe/Berlin
Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, wegen einer Erkrankung einer Dauermedikation zu unterliegen. Eine große Zahl von Arzneimitteln hat jedoch einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Speicheldrüsenfunktion. Im Falle eines reduzierten Speichelflusses können daher auch präventiv verabreichte Medikamente und saure -Mundhygieneprodukte zu beachtlichen Zahnhartsubstanzschäden führen.
18
Zähne im Alter – eine Chance für die Zukunft: Neue Anforderungen an ein zahnmedizinisches Versorgungskonzept
Dr. Cornelius Haffner/München
Unglaublich! Im Jahr 2009 waren bereits fast 50% der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland über 50 Jahre alt. Die deutsche Bevölkerung also ergraut und dieser Prozess ist kein vorübergehendes Phänomen, sondern bedeutet in den kommenden Jahrzehnten eine große Herausforderung, auch für die Zahnmedizin.
20
Revolution der zweiten Lebenshälfte – Auch mit 50 noch jung sein
Prof. Dr. François Höpflinger/Zürich-Oerlikon, Schweiz
In einer individualisierten Altersgesellschaft ist bei der Beratung und Behandlung -älterer Menschen das subjektive Alter oftmals wichtiger als das kalendarische. Die Nachkriegs-generationen der 1950er- und 1960er-Jahre haben in ihrer ersten Lebenshälfte gravierende wirtschaftliche, soziale und kulturelle Veränderungen miterlebt, die Auswirkungen auf ihr Verhalten und ihre Lebensweise bis hin zur persönlichen (Zahn-)Gesundheit im Alter haben.
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Fit ab 50 … Ernährung und -Zahngesundheit als Komplizen - Ein Leitfaden zur ganzheitlichen Beratung in der Praxis
Dr. Gerta van Oost/Dormagen
Dass das körperliche Wohlergehen, insbesondere auch im Bereich der Mundhöhle, ein Wechselspiel vieler Faktoren darstellt, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Dennoch bleibt noch ein großer Teil an Patienten, die über die Bedeutung der Ernährung für die orale Gesundheit – besonders im höheren Alter – zu wenig informiert sind.
28
Die 2-Schritt-Therapie bei schwerer Parodontitis - Eine optimale Verknüpfung mechanischer und antibiotischer Therapie
Priv.-Doz. Dr. Dr. Bernd W. Sigusch/Jena
In den letzten Jahren hat das Wissen über die Pathogenese der Parodontitis zugenommen. Trotzdem ist es nach wie vor für den klinisch tätigen Arzt schwierig, ein Behandlungskonzept zu erstellen, das zu stabilen klinischen Langzeitergebnissen führt. Die Kombination von mechanischer und antibiotischer Maßnahmen kann Abhilfe schaffen.
32
Fachbeitrag: Streitpunkt lokale Antibiose
Dr. Wolfgang Babin/Berlin
Im Disput um die Frage nach dem Ja oder Nein zum Einsatz der Antibiose steht die lokale Applikation als Diskussionspunkt immer wieder im Vordergrund. Unterstellt man, dass sie generell nicht abgelehnt wird, ist dies von meiner Seite eindeutig zu beantworten: „Antibiose? Ja, aber!“
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Kinderzähne richtig pflegen - Konservativ oder Hightech? Das ist hier die Frage!
Dr. med. dent. eidg. dipl. Zahnarzt Richard Steffen/Weinfelden, Schweiz
Früh übt sich, wer ein Profi in Sachen Zahnpflege werden will. Ob mittels manueller Handzahnbürste oder Hightech-Ultraschall-Geräten die besten Ergebnisse, sowohl aus klinischer als auch Patientensicht, erreicht werden können, steht immer wieder zur Diskussion.
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Weniger aggressiv und doch effektiv - Schonende PZR bei Patienten mit Dentinüberempfindlichkeit
Dr. Volker Scholz/Lindau
Sanfte Zahnheilkunde sollte Ziel einer jeden Zahnarztpraxis sein. Nicht nur für die Patienten ist dies eine anzustrebende Behandlungsaussicht, auch Praxen können damit eine Steigerung des Selbstzahleranteils und der eigenen Berufsfreude erreichen.
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Produkte
Redaktion
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Interview: Ein Reinheitsgefühl wie nach der PZR – Interdental genial
Virginie Siems/Hamburg sprach mit Nicola Bergholz
Eine regelmäßig durchgeführte professionelle Zahnreinigung gilt als großer Beitrag zur zahnmedizinischen Prophylaxe. Interdentalbürstchen helfen, zwischen den (halb-)jährlichen Sitzungen auch außerhalb der Praxis präventiv zur Erhaltung der persönlichen Mundgesundheit beizutragen.
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Nachrichten
Redaktion
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DentalPearls- Der Weg zu „ZMP“ und „DH“
Eva Kretzschmann/Leipzig, Nadine Schmalz/Leimen
Fortbildungsinteressierte werden seit geraumer Zeit festgestellt haben, dass das Prophylaxe-Kurs-Angebot für ZFAs in Bewegung geraten ist. War es bis vor Kurzem üblich, dass sich Interessierte hauptsächlich an die zuständige Zahnärztekammer gewandt haben, um etwa die Aufstiegsfortbildungen zur ZMP oder DH zu besuchen, so bieten sich inzwischen auch alternative Möglichkeiten von privaten Anbietern an.
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Schmerzempfindliche Zähne schützen - Innovationssymposium informiert über neuen Behandlungsansatz bei DHS
Eva Kretzschmann/LeipzigEva Kretzschmann/Leipzig
Für unzählige Patienten ist es ein immer wiederkehrendes Problem: kurze stechende Zahnschmerzen, die durch sensorische Reize ausgelöst werden. Mitte April wurde in Berlin die Thematik im Rahmen des GABA-Innovationssymposiums aufgegriffen und eine neue Methode vorgestellt, die schnelle Hilfe verspricht.
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Kongresse, Kurse und Symposien/ Impressum
Redaktion
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Ältere Ausgaben - Dentalhygiene Journal 02/2010

Ausgabe: 04/2014

Ausgabe: 03/2014

Ausgabe: 02/2014

Ausgabe: 01/2014

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