Dentalhygiene Journal 02/2008

Das Dentalhygiene Journal richtet sich gleichermaßen an präventionsorientierte und parodonto - logisch tätige Zahnärzte sowie Dentalhygienikerinnen und Praxisteams im deutschsprachigen Raum. Die Zeitschrift hat sich als auflagenstärkstes Fachmedium für Praktiker mit Prophylaxe- und Parodontologieschwerpunkt im 15. Jahrgang bereits bei 5.000 regelmäßigen Lesern etabliert. Als erstes Medium und quartalsweise erscheinendes Forum fördert das Dentalhygiene Journal im Rahmen der zunehmenden Präventionsorientierung in der Zahnheilkunde die Entwicklung des Berufsstandes der Dentalhygienikerin in Deutschland. Der spezialisierte Leser erhält durch anwenderorientierte Fallberichte, Studien, Marktübersichten und komprimierte Produktinformationen ein regelmäßiges medizinisches Update aus der Welt der Parodontologie und der Perioprophylaxe. Das Dentalhygiene Journal ist nach Angaben der iconsult Werbeforschung der führende Werbeträger in diesem Produktsegment. Insbesondere Unternehmen aus den Produktbereichen Zahnpflege, Zahnerhaltung, Diagnostik, Instrumente, Zahnkosmetik, Prävention und Parodontologie nutzen die zielgruppenspezifische Positionierung regelmäßig zur Marken- und Produktkommunikation.

Themen der aktuellen Ausgabe 02/2008

1
Titel
Redaktion
3
Editorial: Das Ende des Überflusses? Oder: Die Rückkehr des Hungers?
Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa
5
Inhalt
Redaktion
6
Spezial: Volkskrankheit Parodontitis
Dr. Torsten S. Conrad/Bingen, Ralf Rössler/Berlin
Zähne und Mundflora bilden ein Zusammenspiel, das für den gesamten Organismus wichtige Aufgaben erfüllt. Gesunde Zähne, Zahnfleisch und Mundflora sind essenziell für die Gesundheit des Menschen.1 Der Mund stellt eine wichtige Verbindung zwischen der Umwelt und dem Körperinneren dar. So ist das Innere der Mundhöhle von einer zarten Mundschleimhaut ausgekleidet, welche neben den Zähnen und der Zunge einen idealen Standort für die Ansiedlung von Mikroorganismen darstellt.
10
Parodontitistests und Tumorfrüherkennung
Anne Reif, Prof. Dr. Torsten Remmerbach/Southport, Australia
Gingivitis und Parodontitis gehören zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen. In Deutschland beträgt die Häufigkeit der an Gingivitis erkrankten 18-Jährigen ca. 95% und bereits 90% aller schulpflichtigen Kinder haben gelegentliche bis regelmäßige Zahnfleischblutungen. Circa 75% aller Erwachsenen weisen eine behandlungsbedürftige Parodontitis auf.
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Marktübersicht: Kariesrisiko- und Parodontitistests
Redaktion
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Wirkung von Schmelzmatrixproteinen für die parodontale Regeneration
Priv.-Doz. Dr. sc. nat. Dieter D. Bosshardt/Bern (Schweiz)
Das Grundprinzip einer jeden Parodontalbehandlung ist die kausale Therapie, bei der antiinfektiöse Maßnahmen eine signifikante Keimzahlreduktion der krankheitsauslösenden Bakterien im Biofilm zum Ziel haben (Abb. 1). Im Anschluss daran kann in der korrektiven Phase ein regeneratives Verfahren zur Anwendung gelangen. Ohne ein solches regeneratives Verfahren entsteht nach dem Scaling und der Wurzelglättung in der Regel ein langes Saumepithel (Abb. 2) (Caton & Greenstein, 1993). Das hochgesteckte ultimative Ziel einer parodontalen Behandlung ist jedoch die Regeneration, d.h. Wiederherstellung von Struktur und Funktion des Zahnhalteapparates (Abb. 3-4).
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Unterstützende Mundhygienehilfsmittel in der Parodontalbehandlung
Sylvia Fresmann/Dülmen
Aktuellen Schätzungen zufolge leiden mehr als 80% aller Erwachsenen in Deutschland an Gingivitis oder Parodontitis. An Erkrankungen also, denen durch regelmäßige Prophylaxesitzungen in der Zahnarztpraxis vorgebeugt werden kann...
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Patientenbefragung - die einfachste Form der Diagnostik
Dr. Burkhard Selent/Lörrach
Zur Beschreibung oraler Probleme aus zahnärztlicher Sicht bieten sich verschiedenste Indizes und diagnostische Hilfsmittel an. Um jedoch einen besseren Einblick in das Wohlbefinden des Patienten zu erhalten, sind diese Hilfsmittel ungeeignet. Durch die Verwendung standardisierter Fragen kann der behandelnde Zahnarzt einen Einblick in das Wohlbefinden seines Patienten erlangen. Zusätzlich zeigen die Ergebnisse an, ob ein angestrebtes Therapieziel aus Patientensicht tatsächlich erreicht wurde.
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Therapie dentaler Erosionen bei Jugendlichen durch die Dentalhygienikerin
Kerstin Sköld-Larsson, RDH/Halmstad, Svante Twetman, DDS, Odont. Dr./UmeŒ
Dentale Erosionen können als durch einen chemischen Prozess verursachten Verlust von Zahnhartsubstanz, bei dem Bakterien nicht involviert sind, definiert werden. Die Prävalenz bei Jugendlichen wird auf 25-30 % geschätzt, wobei ca. 8 % von ihnen exponiertes Dentin im Okklusal- und Lingualbereich aufweisen. Starke Erosionsschäden treten relativ selten auf.
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Mikrobiologische Tests in der Diagnose und Therapie von Parodontitis
Dr. Rudolf Raßhofer/München
Für den Nachweis von Parodontitis-Markerkeimen hat sich mittlerweile der Nachweis der Bakterien-Nukleinsäuren mittels PCR (Polymerase-Kettenreaktion) durchgesetzt.
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Anwenderbericht: Die weiße Gefahr
Dr. Hans H. Sellmann/Marl
Mehr als 7.000 Treffer meldet Google auf das Suchwort “Aphthen”. Beinahe gleichviele Therapien werden aber auch gegen diese für die Betroffenen äußerst schmerzhafte Mundschleimhauterkrankung angewandt oder besser gesagt, versucht.
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Eine bewährte Prophylaxepaste in neuer Form
Prof. Dr. med. dent. Stefan Zimmer/Düsseldorf
Sie ist ein seit Langem in der Prophylaxe bekanntes und geschätztes Produkt: Die Cleanic Prophylaxepaste von KerrHawe, die aufgrund der Perlite-Technologie niedrige Abrasivität mit hoher Reinigungskraft vereint.
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Herstellerinformationen
Redaktion
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Glanz und Glamour beimFinale des Dürr Hygiene-CastingsZahnmedizinische Symposienreihen wissen-schafft-erfolg
Antje Isbaner, Berit Melle, Susann Luthardt/LeipzigRedaktion
Am 29. Februar war es endlich soweit - die 20 Finalteilnehmerinnen des Dürr Hygiene-Castings trafen in Stuttgart für das abschließende und alles entscheidende professionelle Fotoshooting zusammen. Über eintausend Hygieneassistentinnen und Zahnärztinnen hatten sich beworben, um mit Sympathie und Kompetenz das neue Gesicht der Anzeigenkampagne 2008 von Dürr Dental zu werden.wissen-schafft-erfolg (WsE) ist eine neutrale Plattform, die wissenschaftliche oder fachlich qualifizierte Symposien und Vorträge u.a. im Bereich Prophylaxe durchführt.
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Zahnärztliche Prophylaxe als medizinische Pflicht
Redaktion
Eine kürzlich in der wissenschaftlichen Zeitschrift “Kardiologie” publizierte Studie von Naber et al. zur Prophylaxe der infektiösen Endokarditis ließ aufhorchen: Die Mehrzahl aller untersuchten Endokarditis-Fälle wird nicht durch invasive (zahn-)medizinische Eingriffe verursacht, sodass folglich über andere Risikofaktoren nachgedacht werden muss.
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Fortbildung: Cosmetic Dentistry weltweit im Trend
Redaktion
Die 5. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ) fand in diesem Jahr in Kooperation mit der American Academy of Cosmetic Dentistry als Internationaler Kongress statt. Referenten aus Europa und den USA diskutierten das Thema “Orofaziale Ästhetik”. 300 Teilnehmer konnten begrüßt werden.
50
Kongresse, Kurse und Symposien/Impressum
Redaktion

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