cosmetic dentistry

„cosmetic dentistry“ ist die interdisziplinäre Fachzeitschrift für High-End-Zahnmedizin. Seit Veröffentlichung der Erstausgabe im Jahre 2003 hat sie sich als beliebter Abo-Titel im deutschen Dentalmarkt etabliert. Neben der Wiederherstellung oder Verbesserung natürlicher funktionaler Verhältnisse im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich wird es zunehmend Nachfrage zu darüber hinausgehenden kosmetischen und optischen Verbesserungen oder Veränderungen geben. In der Kombination verschiedener Disziplinen der Zahnheilkunde eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten. Die neue Nachfragesituation stellt für den Behandler eine Herausforderung dar, bei der ihn die Fachzeitschrift „cosmetic dentistry“ informativ unterstützt. Das inhaltlich anspruchsvolle Magazin richtet sich an alle, die besonderes Interesse an hochwertigen ästhetischen Lösungen haben. Ästhetisch-kosmetisch orientierte Zahnärzte werden in Form von Fachbeiträgen, Anwenderberichten und Herstellerinformationen über neueste wissenschaftliche Ergebnisse, fachliche Standards, gesellschaftliche Trends und Produktinnovationen informiert.

Themen der aktuellen Ausgabe 04/2008

1
Titel
Redaktion
3
Editorial: Ethik und Erfolg - Begriffe, die sich ausschließen?
Heike Isbaner
4
Inhalt
Redaktion
6
Bleaching als Vorbehandlung bei Frontzahnrestaurationen
Dr. med. dent. Sven Rinke M.Sc.
Eine erfolgreiche zahnmedizinische Versorgung muss neben medizinischen funktionellen Erfordernissen auch ästhetische Aspekte berücksichtigen und die Wünsche des Patienten entsprechend einbeziehen. Die verwendeten Werkstoffe spielen dabei sicher eine wichtige Rolle. Insbesondere vollkeramische Restaurationen ermöglichen es, den hohen ästhetischen Ansprüchen der Patienten gerecht zu werden. Dabei können sowohl adhäsiv als auch konventionell befestigte Restaurationen aus hochfesten Strukturkeramiken wie Aluminiumoxid oder Zirkon oxid eingesetzt werden.
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Praxiserfolg Ästhetik mit Vollkeramik und Bleaching
Dr. Marcus Striegel
Manche Kollegen stehen dem Thema Bleaching immer noch skeptisch gegenüber und zögern, Bleaching in das Behandlungsspektrum der Praxis aufzunehmen. Parallel dazu wächst die Zahl der Patienten, die ihre Zähne und deren Farbe bewusster wahrnehmen. Viele Menschen leiden darunter, dass ihre Zähne nicht den ästhetischen Idealvorstellungen entsprechen. Ein durch einen dunklen Frontzahn verändertes Lächeln kann mittels einer zahnärztlichen Bleachingbehandlung minimalinvasiv und für den Patienten höchst zufriedenstellend als auch kostengünstig in ein wieder unbeschwertes Lächeln verwandelt werden.
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Bleichtherapien im Überblick
Carsten Löbe
In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach Zahnaufhellungen stetig gestiegen. Neben den frei im Handel erhältlichen Produkten wird dabei das professionelle Bleaching durch den Zahnarzt immer wichtiger. Daher sollten Bleichtherapien zum selbstverständlichen Therapiespektrum einer modernen Zahnarztpraxis gehören.
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Behandlungsplanung und Smile-Design mit Kompositmaterialien
Dr. Robert Marus
Die Weiterentwicklung der Dentalmaterialien und Adhäsivtechniken hat das Spektrum der res taurativen zahnmedizinischen Verfahren in den letzten Jahren deutlich erweitert. Mit diesen Innovationen können Zahnärzte auf der Grundlage einer soliden Behandlungsplanung auch den gestiegenen ästhetischen Ansprüchen und Erwartungen ihrer Patienten gerecht werden. Der vorliegende Artikel schildert alle Arbeitsschritte einer ästhetischen Versorgung, die zur harmonischen Abstimmung von Smile-Design, Materialauswahl und der Kommunikation mit dem Patienten erforderlich sind. Er zeigt am konkreten Fallbeispiel, wie mit Kompositmaterialien in einer einzigen Sitzung die ästhetische Wirkung des Patientenlächelns optimiert werden kann. Erörtert werden zudem die Vorteile eines intraoralen Komposit-Mock-ups für die Vorhersage und Sicherung der Patientenzufriedenheit.
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Weniger ist mehr!
Dr. medic. stom.(RO) Diana Svoboda, M.Sc., M.Sc.
Keramische Veneers stellen eine einzigartige Möglichkeit dar, die Funktion und auch herausragende ästhetische Merkmale konservativ, minimalinvasiv und vorhersagbar wiederherzustellen. Dies ist essenziell bei der Restauration von frakturierten, abradierten und gealterten Zähnen. In den meisten Fällen spielen auch bei intakten Zähnen eine ungünstige Stellung im Zahnbogen, Rotationen und labiale oder linguale Kippungen eine entscheidende Rolle in der Behandlungsplanung, da die Zahnstellung über die notwendige Reduktion von gesunder Zahnsubstanz mitentscheidet...
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In-Office-Bleaching
Dr. med. dent. Robert Schneider
Die zunehmende Sensibilisierung und Akzeptanz der Patienten für die Ästhetik in der Zahnheilkunde eröffnet den Zahnärzten neue Möglichkeiten im Bereich der Prophylaxe. Der Patient erkennt schnell, dass die Voraussetzung für gesunde und natürlich weiße Zähne in erster Linie eine professionelle Zahnreinigung ist...
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Kosmetische Zahnregulierung - Eine Alternative zu Kronen oder Veneers?
Dr. med. et. med. dent. Richard Grimmel
Die ästhetische Zahnmedizin ist neben den Implantaten der Wachstumssektor der Zahnmedizin weltweit. Auch wenn extreme Auswüchse wie in den USA, wo anscheinend jeder natürliche Zahn seinem Veneer im Wege steht, fehlen, wird ihre Bedeutung auch hierzulande weiter zunehmen. Immer mehr Menschen wünschen sich angesichts der Vorbilder in den Medien ein gewinnendes Lächeln. Im Beruf wie im Privatleben ist der erste Eindruck der entscheidende. Diese Erkenntnis setzt sich in der Allgemeinbevölkerung immer mehr durch. Die moderne Zahnmedizin kann diesem Wunsch viel besser Rechnung tragen als früher: Veneers oder Kronen aus Vollkeramik und eine optimierte Klebetechnik machen es möglich. Mitunter entsteht sogar der Eindruck, Veneers oder Kronen seien - zumindest aus Sicht der behandelnden Zahnärzte - geradezu unabdingbare Voraussetzung für ein strahlendes Lächeln. Schon werden Fragen nach der Ethik gestellt (Maio 2006). Für einige Patienten, insbesondere solche mit Frontzahnengstand, Schachtelstellung, Frontzahnrotationen oder auch Lücken, vermögen wir aber trotz fortschrittlichster Labortechniken keine annehmbare Lösung zu bieten. Anhand von fünf Patientenfällen werden hier Möglichkeiten aufgezeigt, mittels kosmetischer Kurzzeit-Zahnregulierung (Grimmel 2007) innerhalb von einem überschaubaren Zeitraum von sechs Monaten - aus Patientensicht - dramatische Verbesserungen der Frontzahnsituation zu erreichen. Ebenso wie bei der Versorgung mit Frontzahnkronen oder -Veneers wird dabei eine Bissveränderung ausdrücklich nicht angestrebt.
42
Ästhetische Frontzahnrekonstruktion mithilfe der chirurgischen Kronenverlängerung
Dr. Jan Behring, Felix de Schwartz, Bjorn Ginsberg, Giles N. Th. de Quincey
Ein flacher Gingivaverlauf mit reduzierter Papillenhöhe kann eine Frontzahnrekonstruktion mittels Einlagefüllungen oder Krone erschweren. Im sichtbaren Bereich ergeben sich beim Vorliegen eines Gummy Smile (Schendel et al. 1976) oft zusätzlich ästhetische Probleme für den Patienten. Eine kosmetisch ansprechende und funktionell einwandfreie Versorgung solcher Zähne ist mit ausschließlich konservierenden oder prothetischen Maßnahmen nicht erreichbar. Eine Verlängerung der klinischen Kronen mit parodontalchirurgischen Maßnahmen stellt ein mögliches Hilfsmittel zur Verbesserung des Ergebnisses dar...
48
Marktinformation
Redaktion
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Behandlungseinheiten für Ästheten
Kristin Jahn
Die Frage nach der Entscheidung für oder gegen eine Einheit von DKL ist keine Frage nach Funktionalität und Ergonomie. Diesen Ansprüchen dürften alle modernen Behandlungseinheiten genügen. Es ist eine Frage der individuellen und kompromisslosen Positionierung auf dem Gebiet der Inneneinrichtung und auch eine Frage der Exklusivität zu moderaten Preisen. In einer Zeit, in der weißer Kunststoff das Praxisbild dominiert, verhilft DKL seinen Kunden zur Individualisierung und Differenzierung auf dem dentalen Markt...
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Rechtssicherheit bei der Instrumentenaufbereitung
Manfred Korn
Für jedes Praxisteam hat die Dokumentation der Instrumentenaufbereitung erhebliche Bedeutung. Sie stellt den aussagekräftigen Beleg bei rechtlichen Fragen für die ordnungsgemäße Instrumentenaufbereitung dar. Die Aufbereitung von Medizinprodukten etabliert sich zunehmend als einer der Kernbereiche einer qualitativ hochwertigen Dienstleistung am Patienten. Entsprechend gilt für die Dokumentation der Aufbereitung, dass der bestehende Standard an qualitätssichernden Maßnahmen in ausreichendem Maße dokumentiert werden muss. Schon allein, um haftungsrechtliche Risiken im Vorfeld wirkungsvoll begrenzen zu können...
56
Orales Piercing und Zahnschmuck: Aktuelle Aspekte
Dr. Catharina Zantner
In westlichen Ländern führten Piercings bis vor Kurzem noch ein soziales Schattendasein, oft waren sie Künstlern und Exzentrikern vorbehalten, die mit dieser Art des Körperschmuckes ihr Lebensgefühl sichtbar machen wollten. Heute ist es ein Trend, den junge Menschen vielfach von Models, Schauspielern und Musikern, ihren Stars und Kultfiguren übernehmen. In den USA trägt mittlerweile jeder vierte Jugendliche Zahnschmuck und in Europa ist eine steigende Tendenz zu beobachten (Abb. 1).1,2 Aktuelle Übersichtsartikel zur Bewertung von oralen Piercings und Zahnschmuck sind selten. Die verlässliche Erfassung der Häufigkeit und Art von Komplikationen während und nach dem oralen Piercen ist ebenso schwierig wie das eindeutige Feststellen möglicher Ursachen für die Komplikationen, da nur selten eine ausreichende Anzahl Patienten für eine klinische Studie zur Verfügung steht und unter gleichen Bedingungen untersucht und beobachtet werden kann.3 Eine aktuelle Studie zeigt jedoch deutlich, dass orale Piercings im Vergleich mit allen anderen Arten extraoralen Piercings signifikant mehr lokale Probleme verursachen.4 Dementsprechend werden im Folgenden die am häufigsten in der Literatur beschriebenen Komplikationen oraler Piercings, deren Vermeidung sowie die Aufgabe des Zahnarztes und seines Teams herausgestellt. Gleichzeitig wird intraoraler Zahnschmuck berücksichtigt und nach seinen Risiken bewertet...
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Psychologie der Vermarktung
Dr. Lea Höfel
Das Thema Marketing in medizinischen Bereichen bereitet dem einen oder anderen (Zahn-)Arzt ein ungutes Gefühl und erweckt eher eine ablehnende Haltung. Mit Marketing verbinden die meisten Menschen Verkaufsstrategien, Manipulation von ahnungslosen Bürgern und Beschwatzen, bis der Gesprächspartner entnervt nachgibt. Der Unterschied zwischen einer solchen Marketingstrategie und der eines seriösen Zahnarztes sollte sein, dass der Zahnarzt seine Patienten bestmöglich informiert und auf seine Leistungen aufmerksam macht. Dabei wird der Patient weder manipuliert noch in die Ecke gedrängt; er wird über die Möglichkeiten der Zahnmedizin und über das Leistungsspektrum seines Zahnarztes aufgeklärt. Fortschreitende Technologien in den verschiedenen Gebieten der Zahnheilkunde machen es dem normalen Menschen unmöglich, sich zurechtzufinden...
64
Kosmetikum oder Medizinprodukt, das ist hier die Frage! Zur Einordnung von Zahnbleichmitteln
Rechtsanwalt Michael Knab
Strahlend weiße Zähne liegen seit Jahren im Trend. Sie stehen für Attraktivität und Erfolg, während verfärbte Zähne als unästhetisch und ungepflegt gelten. Immer mehr lassen sich die Zähne chemisch bleichen. Neben fachlichen Bedenken wirft das Bleachen auch juristische Fragen auf, die der Zahnarzt kennen sollte. Hierzu gehört die Einordnung von Zahnbleichmitteln zu den Kosmetika oder den Medizinprodukten. An Medizinprodukte werden höhere Anforderungen gestellt als an Kosmetika. Medizinprodukte bedürfen einer CE-Kennzeichnung, durch welche grundlegende Anforderungen zur Produktsicherheit gewährt werden sollen. Die Anwendung bedenklicher Medizinprodukte durch den Zahnarzt ist nach dem Medizinproduktegesetz (MPG) verboten und mit Strafe bedroht...
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THE SET OF 32 dental-painting
Redaktion
Bei einer Flasche Wein entstand die Idee, Zahnmedizin und moderne Malerei zu einer Symbiose zu verschmelzen. 1993 plauderten der Künstler Willie Sturges und der Zahnarzt Dr. Michael Vorbeck über ihre Studentenzeiten. Am Ende des Abends war das Projekt “dental-painting" geboren. Immer wieder haben sich Künstler mit dem Thema Zahnarztbesuch befasst. In vielen Praxen hängen (leider) immer noch Drucke, auf denen gruslige Szenen aus der Arbeit mittelalterlicher Zahnreißer abgebildet sind: Patienten mit schmerzverzerrten Gesichtern, ängstlich den “Misshandler" beäugend, der mit der Riesenzange anrückt...
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Overland Track - Auf den Spuren des Tasmanischen Tigers
Christoph Köhler
Ein Jahr mit dem Rucksack durch Australien - nur so lernt man Land und Leute wirklich kennen. In seinem vierteiligen Bericht nimmt Christoph Köhler den Leser mit auf diese faszinierende Reise. Teil 4: Tasmanien
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Die DGKZ - eine neue Fachgesellschaft
Redaktion
Die Deutsche Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ) ist eine starke Gemeinschaft, die ihre Mitglieder in vielen Bereichen aktiv unterstützt. Neben der qualitativ außergewöhnlichen Mitgliederzeitschrift “cosmetic dentistry”, attraktiven Fortbildungsangeboten (die 6. Jahrestagung wird am 15./16. Mai 2009 in Hamburg stattfinden) und der im Mitgliedsbeitrag enthaltenen Doppelmitgliedschaft sowohl in der DGKZ als auch bei der ESED (Europeen Society of Esthetic Dentistry) ist die Patientenkommunikation ein besonderer Schwerpunkt der Aktivitäten der Fachgesellschaft.
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Impressum
Redaktion

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