cosmetic dentistry

„cosmetic dentistry“ ist die interdisziplinäre Fachzeitschrift für High-End-Zahnmedizin. Seit Veröffentlichung der Erstausgabe im Jahre 2003 hat sie sich als beliebter Abo-Titel im deutschen Dentalmarkt etabliert. Neben der Wiederherstellung oder Verbesserung natürlicher funktionaler Verhältnisse im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich wird es zunehmend Nachfrage zu darüber hinausgehenden kosmetischen und optischen Verbesserungen oder Veränderungen geben. In der Kombination verschiedener Disziplinen der Zahnheilkunde eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten. Die neue Nachfragesituation stellt für den Behandler eine Herausforderung dar, bei der ihn die Fachzeitschrift „cosmetic dentistry“ informativ unterstützt. Das inhaltlich anspruchsvolle Magazin richtet sich an alle, die besonderes Interesse an hochwertigen ästhetischen Lösungen haben. Ästhetisch-kosmetisch orientierte Zahnärzte werden in Form von Fachbeiträgen, Anwenderberichten und Herstellerinformationen über neueste wissenschaftliche Ergebnisse, fachliche Standards, gesellschaftliche Trends und Produktinnovationen informiert.

Themen der aktuellen Ausgabe 04/2006

1
Titel
Redaktion
3
Editorial: “White is beautiful”
Heike Isbaner, Chefredakteurin
4
Inhalt
Redaktion
6
Die Behandlung postendodontischer Verfärbungen als Bestandteil des zahnärztlichen Therapiespektrums
Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa und Dr. Peter Tschoppe
Postendodontisch verfärbte Zähne können insbesondere im Frontzahnbereich eine erhebliche ästhetische Beeinträchtigung darstellen. Die Behandlungsoption der ersten Wahl ist in diesen Fällen in der Regel die Bleichtherapie; wegen des Hartsubstanzverlustes dürften invasive Maßnahmen (Veneers, Kronen) nur noch in seltenen Fällen indiziert sein. Zur Bleichtherapie von postendodontisch verfärbten Zähnen stehen - abhängig vom Grad der Verfärbung und unter Berücksichtigung des Zerstörungsgrades - verschiedene Techniken zur Verfügung, deren Vor- und Nachteile in diesem Beitrag beschrieben werden.
12
Bessere Fluoreszenz & Erhaltungsbleaching
Dr. Jörg Weiler
Erhaltung und Wiederherstellung devitaler Zähne nehmen einen zunehmenden Stellenwert in der Praxis jedes niedergelassenen Zahnarztes ein. Während früher devitale Zähne nach der Wurzelbehandlung und dem Stiftaufbau meistens überkront wurden, gehe ich heutzutage andere Wege. Hierbei wurde ich von meinem Kollegen und Freund Dr. Lorenzo Vanini und dessen grundsätzlichen Forschungen zur Kompositverarbeitung beeinflusst. Ich freue mich an dieser Stelle, einige seiner Bilder veröffentlichen zu können.
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Computergestützte Farbbestimmung und Bleachingkontrolle
Dr. Jürgen Wahlmann
Die Bestimmung der Zahnfarbe für prothetische Restaurationen sowie der erreichten Aufhellung nach dem Bleaching gewinnt in der täglichen Praxis zunehmend an Bedeutung. Eine exakte, reproduzierbare Farbbestimmung vermindert das Risiko von Neuanfertigungen aufgrund einer falschen Zahnfarbe der Restauration. Ebenso ist die Kontrolle des Behandlungsergebnisses nach dem Bleachen heute unerlässlich. Fast jeder Kollege, der in seiner Praxis häufig bleacht, hat bereits erlebt, dass Patienten trotz einer Aufhellung um acht oder mehr Farbstufen mit dem Behandlungsergebnis unzufrieden sind...
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Schnell und sicher zu weißen Zähnen: In-Office-Bleaching als Teil des Gesamtkonzeptes einer modernen Praxis
ZA Tobias Günkinger, Dr. med. dent. Claus Krusche
Dass immer mehr Menschen hohe Ansprüche an ihr Erscheinungsbild haben und auch bereit sind, dafür tiefer in die Tasche zu greifen, spiegelt sich auch im Bereich der ästhetisch-kosmetischen Zahnmedizin wider. Die äußerliche Aufhellung der Zähne ist dabei eine vergleichsweise unkomplizierte Behandlung mit großer Wirkung und wird daher von einer wachsenden Zahl an Patienten nachgefragt...
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Ästhetische Frontzahngestaltung durch Veneers und Zahnhalsveneers nach Home-Bleaching
Dr. Gerhard Werling
Eine 38-jährige Patientin kam mit dem Wunsch in unsere Praxis, ihre Zähne aufhellen zu lassen. Nach der Anfertigung von Tiefziehschienen für Ober- und Unterkiefer wurden die Zähne durch Home-Bleaching aufgehellt und die Patientin stellte sich nach vier Wochen wieder in unserer Sprechstunde vor.
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Vom Bleaching bis zur Vollkeramik
Dr. Violeta Claus
Immer mehr Patienten legen, aufgrund eines gewandelten Zahnbewusstseins, gesteigerten Wert auf schöne und gepflegte Zähne. Dies belegen mittlerweile sowohl zahlreiche repräsentative Umfragen aus der Marktforschung als auch die eigenen Erfahrungen aus dem Gespräch mit den Patienten: Ein strahlendes Lächeln macht sympathisch, steigert die Attraktivität und ist in zunehmendem Maße auch ein erfolgsrelevanter Karrierefaktor. - Kein Wunder also, dass ein makelloses Gebiss beim Patienten immer stärker gefragt ist und die zeitlose rot-weiße Ästhetik zunehmend an Bedeutung gewinnt.
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Zehn Thesen zur Zahnaufhellung
Dr. Stephan Höfer
Als Referent zu Themen der ästhetischen und adhäsiven Zahnheilkunde habe ich in den vergangenen Jahren mit vielen Kollegen über das Thema “Zahnaufhellung” gesprochen. In vielen Praxen ist man offenbar unsicher, ob und wie dieses Behandlungssegment in den Praxisalltag integriert werden kann. Ist es sinnvoll und vertretbar, Zähne aufzuhellen? Ist es überhaupt unsere Aufgabe? Was bringt es in der Praxis, hier aktiv zu werden? Diese und andere Fragen werden immer wieder gestellt.
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Formgeschliffene keramische Inlays: Quadrantensanierung mit IPS Empress CAD
Dr. Alessandro Devigus
Mit dem CEREC-System lassen sich vollkeramische Inlays, Onlays, Teilkronen, Veneers und Kronen für den Front- und Seitenzahnbereich herstellen. Ivoclar Vivadent hat für dieses System bislang die ProCAD-Blöcke angeboten. Mit der neuen Produktlinie IPS Empress CAD¨ wird nun erstmals die Möglichkeit geboten, die IPS Empress Keramik, welche sich seit der Einführung vor 17 Jahren zum “Goldstandard” etabliert hat, auch im CEREC-System einzusetzen.
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Vollkeramikkrone in Verbindung mit Befestigungs-Composite Vitique
ZA Urs Kühne
ichts unterstreicht die positive Ausstrahlung mehr als das Gefühl ein gesund aussehender Mensch zu sein.Jede Form von Zahnersatz stellt den Behandler immer wieder vor das Problem der psychologischen Akzeptanz des einzugliedernden Zahnersatzes. Die innovative Zahntechnik ermöglicht mittlerweile völlig metallfreie Restaurationen in der Kronen- und Brückenprothetik. Damit die Versorgung nicht nur funktionell, sondern auch ästhetisch eine optimale Restauration im Munde des Patienten darstellt, ist die adhäsive Befestigung mit dem Composite-Zement Vitique eine sehr gute Wahl.
42
Marktinformationen
Redaktion
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Einstellung und Einordnung palatinal verlagerter Oberkiefereckzähne unter Berücksichtigung der dento-fazialen Ästhetik
Priv.-Doz. Dr. med. dent. Nezar Watted, Dr. med. dent. Tobias Teuscher, Dr. med. dent. M. Biadsee
Mit fast 60% ist der Oberkiefereckzahn unter allen verlagerten Zähnen am häufigsten betroffen. Je nach Autor liegt bei 50% bis 90% dieser Eckzähne eine palatinale Verlagerung vor. Die Erklärung für diese relativ hohen Zahlen wird vornehmlich in dem Entwicklungsablauf des Eckzahnes gesucht, da dieser sowohl im zeitlichen als auch im räumlichen Sinn den längsten Durchbruch hat. Weitere Gründe einer Eckzahnverlagerung können allgemeiner oder lokaler Art und anatomischer oder sogar genetischer Natur sein. Der seitliche Schneidezahn als Führungsfläche für den durchbrechenden Eckzahn nimmt dabei eine wichtige Position ein. Kein Zusammenhang besteht bei palatinaler Verlagerung zum Vorliegen eines Platzmangels. Weitere Befunde bei Eckzahnverlagerungen sind Milchzahnretentionen - wobei offen bleibt, ob dies Ursache oder Folge der Verlagerung ist -, ein verfrühter Verlust des Milcheckzahnes, Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, Ankylosen, Zysten oder Dilazerationen. Als mögliche Folgen einer unbehandelten Verlagerung sind ein ektopischer Durchbruch, Wanderungen der benachbarten Zähne, eine Verkürzung des Zahnbogens, Resorptionen, Zysten und Infektionen bei teilretinierten Eckzähnen zu nennen.
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Die Psyche und der ZahnTeil II: Stress und Bruxismus
Lea Höfel
Den ganzen Tag lang ist Daniel von einem Termin zum nächsten gehetzt. Auf dem Heimweg schienen sich die Ampeln gegen ihn verschworen zu haben, keine einzige zeigte auf Grün. Fluchend ist er in die Wohnung gegangen, in der Hoffnung, endlich ein bisschen Ruhe zu haben. Nur noch ein paar Rechnungen zahlen und die Mutter anrufen.
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Esthetics follows Function: International Conference for Orofacial Surgery (ICOS) 15. und 16. Juni 2007 in Wien
Redaktion
Die Österreichische Gesellschaft für Implantologie und Gewebeintegrierte Prothetik lädt in Kooperation mit zahlreichen deutschen und europäischen Fachgesellschaften auf dem Gebiet der ästhetischen Medizin zur “International Conference for Orofacial Surgery” in die österreichische Hauptstadt ein. Zu den Kooperationspartnern des Kongresses gehören von deutscher Seite die Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie (DGZI) und die Deutsche Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin (DGKZ).
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Aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs - Aufklärung über neue medizinische Behandlungsme-thoden (“Robodoc¨)
Redaktion
In der sog. Robodoc¨-Entscheidung vom 13.06.2006 - VI ZR 323/04 - hat sich der Bundesgerichtshof (BGH) erstmals mit computergestützten, sog. roboterisierten Operationsverfahren befasst. Es ging um die Einsetzung einer Hüftgelenksendoprothese mittels der Robodoc¨-Methode, in deren Folge bei der Patientin eine Nervenschädigung mit einer Beeinträchtigung der Bein- und Fußfunktion verblieben war. Der operierende Arzt hatte die Patientin vorher über das Risiko einer Nervenschädigung im Zusammenhang mit einer Hüftoperation nach der herkömmlichen Operationsmethode aufgeklärt. Ein ausdrücklicher Hinweis auf dieses Risiko im Zusammenhang mit der neuen Methode war nicht erfolgt. Obwohl die Patientin über die mit der Neuheit der Methode zwangsläufig verbundene Unsicherheit in der Risikobeurteilung nicht aufgeklärt worden war, verneinte der BGH im Ergebnis eine Haftung des Arztes, da die Patientin das Risiko der Nervverletzung als Risiko der konventionellen operativen Behandlung gekannt hatte...
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Zahn-Ar(z)t
Heike Isbaner
Anita Reuter-Okpekpe ist Zahnärztin und Malerin! Die Kunst, Zähne zu rekonstruieren, und das Talent, Leinwände mit Leben zu füllen, ergänzen sich bei ihr perfekt. Bereits Anfang der Siebzigerjahre feierte sie erste Erfolge bei Kunst-Ausstellungen in Frankfurt am Main und begann 1976 ihr Kunststudium. Ein Jahr später entschloss sie sich, ihre künstlerischen Fähigkeiten mit einem Studium der Zahnmedizin und Physik zu ergänzen.
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Der Traum vom Lachs
Ztm Thomas Wölfle
Der Atlantiklachs - kaum ein anderer Fisch zieht Fischer aus aller Welt so in seinen Bann wie dieser. Vor allem das Fliegen- fischen gilt in diesem Zusammenhang bei vielen als das Maß aller Dinge, ist es doch eine schöne, wenn nicht die schönste Art, einen Fisch zu fangen. Elegant und gefühlvoll werden dabei meist sehr kunstvoll gebundene Fliegen aus Fell und Federn verwendet, vor allem wenn es um den König der Fische, den Lachs, geht.
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DGKZ bietet seit März 2006 kostenlose, individualisierte Mitglieder-Homepage
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Impressum
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