cosmetic dentistry

„cosmetic dentistry“ ist die interdisziplinäre Fachzeitschrift für High-End-Zahnmedizin. Seit Veröffentlichung der Erstausgabe im Jahre 2003 hat sie sich als beliebter Abo-Titel im deutschen Dentalmarkt etabliert. Neben der Wiederherstellung oder Verbesserung natürlicher funktionaler Verhältnisse im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich wird es zunehmend Nachfrage zu darüber hinausgehenden kosmetischen und optischen Verbesserungen oder Veränderungen geben. In der Kombination verschiedener Disziplinen der Zahnheilkunde eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten. Die neue Nachfragesituation stellt für den Behandler eine Herausforderung dar, bei der ihn die Fachzeitschrift „cosmetic dentistry“ informativ unterstützt. Das inhaltlich anspruchsvolle Magazin richtet sich an alle, die besonderes Interesse an hochwertigen ästhetischen Lösungen haben. Ästhetisch-kosmetisch orientierte Zahnärzte werden in Form von Fachbeiträgen, Anwenderberichten und Herstellerinformationen über neueste wissenschaftliche Ergebnisse, fachliche Standards, gesellschaftliche Trends und Produktinnovationen informiert.

Themen der aktuellen Ausgabe 03/2008

1
Titel
Redaktion
3
Implantologie - sicher und ästhetisch
Redaktion
4
Inhalt
Redaktion
6
Mythos Ästhetik? - Subjektive Empfindung oder objektiv messbare Realität
Dr. med. dent. Peter Gehrke
Validität und Reproduzierbarkeit von Ästhetik-Indizes zur Wertung der Ästhetik von implantatgetragenen Einzelkronen und angrenzender Weichgewebe unter Berücksichtigung des Spezi-alisierungsgrades des Untersuchers.
12
Die funktionelle Implantologie - die neue Symbiose für eine wahre Ästhetik?
Dr. Dr. Andreas H. Valentin, Dr. Branko Kasaj - Originalarbeit
Viele Meinungen, Theorien und Analysen haben sich mit der Definition der Ästhetik im weitesten Sinne schon befasst und es fügen sich mit jeder Äußerung kompetenter Fachleute weitere Bausteine zu einer holistischen Begriffsbestimmung zusammen. Ästhetik erfüllt allerdings nur dann ihren Sinn, wenn sie auch eine Funktion hat, denn meist reicht es nicht aus, nur schön zu sein. Ästhetik und Funktion gehören unweigerlich zusammen und stellen einen symbiotischen Nutzen in der Behandlung dar.
18
Kosmetische Zahnregulierung und Implantate bei Aplasien - Eine Alternative zu Brücken, Kronen oder Veneers?
Dr. med. Richard Grimmel
Menschen mit einer Zahnunterzahl leiden dann besonders, wenn die nicht angelegten Zähne im sichtbaren Bereich sind. Das Lächeln wirkt für Laien “verkehrt” und dementsprechend sind Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein reduziert. Die Betroffenen wünschen sich angesichts der Vorbilder in den Medien ein gewinnendes Lächeln, weil sie wissen: im Beruf wie im Privatleben ist der erste Eindruck der entscheidende.
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Ästhetische ImplantologieImplantologie Autor_Dr. med. dent., MSD (USA) Hans-Dieter John
Dr. med. dent., MSD (USA) Hans-Dieter John
Ästhetische Implantologie ist nichts anderes als das Erreichen eines natürlich aussehenden Restaurationsergebnisses. Das ist vor allem im sichtbaren Bereich des Mundes interessant, in lichtschwachen hinteren Regionen spielt vorwiegend die Funktion eine tragende Rolle. Um das gewünschte Resultat zu erhalten, sind verschiedene Techniken zum optimalen Gewebeerhalt oder zum Aufbau eines gesunden Gewebes um das Implantat herum notwendig. Da das Weichgewebe in aller Regel dem knöchernen Untergrund folgt, ist dem Erhalt oder Aufbau des Knochens besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Gerade weil die Gewebe im Bereich der Frontzähne - abhängig vom morphologischen Gingivatyp - sehr sensibel reagieren können, kann die Behauptung “Es gibt keine leichten Frontzahnimplantationen” nicht genügend betont werden. Auch wenn das Knochen- oder Gingivaangebot scheinbar luxuriös ist, können schon kleine Fehltritte das gute Resultat gefährden. In jedem Fall werden mehr Materialien und aufwendigere Materialien für eine Restauration in der Front benötigt. Angefangen von der Notwendigkeit einer Übergangsrestauration, über Weichgewebsformung mit Pontics bis hin zu hochwertigen Keramikaufbauten für eine gute Ästhetik ist der Aufwand für eine Frontzahnimplantation, verglichen mit einer Seitenzahnrestauration, hoch.
28
No Prep Veneers - eine Alternative?
Dr. Jürgen Wahlmann
Mit den sogenannten “No Prep” Veneers steht dem Behandler eine Therapiealternative zur Verfügung, die es ermöglicht, sowohl kosmetische als auch funktionelle Probleme zu lösen, und dabei gleichzeitig eine maximale Schonung der Zahnsubstanz gewährleistet. Während bei herkömmlichen Veneers vestibuläre Reduktionen von 0,5 mm bis 1,5 mm und inzisale Reduktionen von 1,5 mm bis 2,0 mm empfohlen werden (Abb. 1), ist bei No Prep Veneers oft keine Zahnsubstanzentfernung notwendig (Abb. 2). In einigen Fällen erfolgt eine kosmetische Konturierung, die jedoch immer auf den Zahnschmelz begrenzt ist. Natürlich ist dieses schonende Verfahren nicht für jede Situation geeignet. Dennoch lassen sich viele Fälle mit No Prep Veneers versorgen...
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Minimalinvasive Restauration: Ein biomimetischer Ansatz
Dr. Mark I. Malterud
Die Erhaltung gesunder Zahnsubstanz sollte bei jeder zahnmedizinischen Versorgung höchste klinische Priorität genießen. Dafür sollte der Zahnarzt ein möglichst wenig invasives Verfahren anwenden. Der Autor dieses Artikels folgt in seiner Praxis dem Grundsatz der Biomimetik - allgemein beschrieben als die Nachahmung des natürlichen Erscheinungsbildes. Mit modernen Komposit-Materialien und Adhäsivtechniken lässt sich dieses Ziel in vielen Fällen erreichen. Neben klinischen Vorteilen unterstützen diese Materialien und Techniken zugleich die biomimetische Behandlungsphilosophie. Dieser Artikel beschreibt einen minimalinvasiven Behandlungsansatz zur Versorgung kariöser Zahnhals-Läsionen. Sie entstanden durch eine unzureichende, durch kieferorthopädische Brackets erschwerte Mundhygiene. Erörtert werden verschiedene Behandlungsmöglichkeiten und der Grad ihrer Invasivität sowie die Vorteile des maximalen Subs tanzerhalts für die weitere Behandlung.
38
Die Suche nach dem ,,Perfect Smile”
Dr. Jörg Siever, ZTM S.-Jan Strahinovic
Der Wunsch des Patienten nach einem schönen Lächeln stellt den Zahnarzt und den Techniker vor neue Herausforderungen. Ging es früher noch um die Beseitigung von Schmerzen, Füllen von Zähnen und Wiederherstellung der Kaufunktion, haben sich das ästhetische Bewusstsein und der Anspruch der Patienten verändert. Schöne weiße Zähne und ein attraktives Lächeln spiegeln den Wunsch des Patienten nach einem jugendlichen und vitalen Aussehen wider.
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Provisorisch schön - auf dem Weg zum Implantat
Dr. Dr. Steffen Hohl, Co-Autorin_Dr. Pia Hermanns
Der erste Eindruck, den man bewusst oder unbewusst von einem Menschen hat, hängt von seinen Zähnen ab. Wer kann einem sympathischen Lächeln widerstehen, das eine gepflegte und harmonische Zahnreihe zeigt? Bereits mit der provisorischen Versorgung soll dem Patienten eine Idee der definitiven Versorgung, seitens der Ästhetik und des Tragekomforts, gegeben werden. Der provisorische oder temporäre Zahnersatz dient in erster Linie dem Schutz eines Zahnes nach Präparation bis zur Eingliederung des endgültigen Zahnersatzes. Außerdem können Zahnlücken durch verschiedene provisorische Versorgungsarten geschlossen werden. Dies ist besonders im Frontzahnbereich nach Implantation während der Einheilungsphase zum einen für den Patienten aus ästhetischen Gründen sehr wichtig, zum anderen kann bereits mit der provisorischen Versorgung das Gewebe für den definitiven Zahnersatz ausgeformt werden. Zahnlücken können sowohl durch herausnehmbare, z.B. Interimsprothese mit gebogenen Klammern, als auch durch festsitzende Provisorien versorgt werden. Hier bietet sicherlich die festsitzende Versorgung den höheren Komfort für den Patienten.
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Marktinformationen
Redaktion
48
Schweizer Unternehmenserfolg: Ausgezeichnete Präparate zur Faltenunterspritzung
Kristin Jahn
Laboratoires Teoxane wurde 2003 in Genf gegründet und hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von injizierbaren Implantaten zur Faltenunterspritzung auf nicht animalischer Hyaluronsäurebasis spezialisiert. Das Schweizer Unternehmen avancierte bis heute zum weltweit drittgrößten Hersteller von Hyaluronsäure und verdoppelte mittlerweile die Produktionsflächen in Genf, um der wachsenden Nachfrage von Kunden weltweit gerecht zu werden. Bis März 2008 wurden mehr als 600.000 Spritzen von Teoxane injiziert.
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Periointegration auf dem Vormarsch: Clinical House Dental GmbH baut den Standort in Bochum aus - Studie belegt Vorteile der innovativen Zirkonnitridoberfläche
Redaktion
Nach der erfolgreichen Markteinführung des weltweit ersten periointegrativen Implantatsystems PerioType X-Pert expandiert der Medizinproduktehersteller Clinical House Dental GmbH am Standort Bochum. CH Dental investierte einen zweistelligen Millionenbetrag in den Kauf eines hochmodernen, 6.000 qm großen Verwaltungs-, Schulungs- und Fortbildungszentrums mit Hörsaal, Seminar- und Workshopräumen und den Ausbau weiterer internationaler Aktivitäten. Parallel dazu plant die Clinical House Dental GmbH die Einstellung von 40 neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, um die weltweite Vermarktung des innovativen Hightech-Implantats PerioType X-Pert voranzutreiben. Außerdem sollen an diesem attraktiven Standort neue Geschäftsfelder wie Medizintechnik, Biotechnologie und verwandte Dienstleistungen etabliert werden. “Für uns bietet sich an diesem Standort eine hervorragende Möglichkeit, weitere hochqualifizierten Mitarbeiter in den Ausbau unseres Dentalimplantatgeschäftes zu integrieren”, so Sven Grether, Geschäftsführer der Clinical House Dental GmbH.
52
Ethno-Zahnmedizin
Dr. Roland Garve
Zunehmende Globalisierung und Migration aus Ländern der sogenannten Dritten und Vierten Welt bedeuten nicht nur neue spezifische Herausforderungen und einen damit verbundenen Weiterbildungsbedarf für Ärzte, sondern auch für uns Zahnmediziner. Neben soziologischen Aspekten, religiösen, kulturanthropologischen und ethno-medizinischen Besonderheiten spielt auch das neue Fachgebiet Ethno-Zahnmedizin eine nicht unwesentliche Rolle. Dass sich Ärzte aus eigenem Interesse mit Völkerkunde beschäftigen, hat seit Alters her eine große Tradition. Schon in den vergangenen Jahrhunderten waren es vor allem Mediziner, wie z.B. der Nervenarzt Karl von den Steinen oder der Greifswalder Anatomieprofessor Richard Wegner, die sich intensiv und fachübergreifend der Erforschung unbekannter Amazonasvölker widmeten und sogar Standardwerke der Völkerkunde schufen. An der Zahnklinik der Universität Greifswald befasste sich bereits vor hundert Jahren der Privatdozent Hermann Schröder (dem Erfinder der gleichnamigen Knochenlüftung) intensiv mit der künstlichen Deformation des Gebisses (Abb.1). So exotisch und spannend ihre Berichte über merkwürdige Bräuche, Riten oder anatomische Besonderheiten und Erkrankungen von Naturvölkern in dieser Zeit auch waren, so besaßen diese damals aber noch keine Praxisrelevanz für deutsche Krankeneinrichtungen.
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Führungsposition Zahnarzt - Führungsqualitäten in der Zahnarztpraxis, Teil III:
Dr. Lea Höfel
Der Zahnarzt nimmt gegenüber seinen Mitarbeitern die Führungsposition ein, da er das Team leiten, organisieren und fördern muss. Ob er möchte oder nicht, sobald er als Zahnarzt arbeitet, wird er von den anderen als Führungskraft gesehen. Der Zahnarzt fällt Entscheidungen, kann jemanden einstellen oder kündigen, kann den gesamten Plan umstrukturieren und kann rein theoretisch kommen und gehen, wie es ihm beliebt. Diese Möglichkeiten unterscheiden ihn maßgeblich von seinen Mitarbeitern, sodass er keine Wahl hat, ob er Führungskraft sein möchte oder nicht (Levin, 2003). Diese Rolle hat er auch in begrenzten Maßen gegenüber seinen Patienten, welche auf gute Kommunikations- und Beraterfähigkeiten angewiesen sind. Für beide Gruppen gilt, dass der Zahnarzt glaubwürdig, authentisch und vertrauenswürdig auftritt. Besonderes Augenmerk soll in diesem Artikel auf die Teamleiterfähigkeit gelegt werden, da ein gut funktionierendes Praxisteam die Voraussetzung für zufriedene Patienten darstellt...
66
ZWP online - Das neue Nachrichtenportal für die Dentalbranche mit integrierter Zahnarztsuche
Redaktion
Seit September unter www.zwp-online.info täglich neue und aktuelle Nachrichten aus Berufspolitik, Fortbildung, Wissenschaft sowie Markt und Produkte. Zahnärzte und Patienten profitieren zusätzlich durch die integrierte große Zahnarztsuche auf www.meinezaehne.com - Jetzt kostenlos eintragen!!!
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24. Jahrestagung der AACD in New Orleans: Laissez les bons temps rouler!
Dr. Jan Brockhaus, Dr. Jürgen Wahlmann
Laissez les bons temps rouler! (frei übersetzt mit: Genießt das Leben!): Unter diesem Motto der französischstämmigen Cajun-Bevölkerung fand vom 6. bis 10. Mai 2008 die 24. Jahrestagung der American Academy of Cosmetic Dentistry in New Orleans, Louisiana, statt.
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Ästhetische Chirurgie und kosmetische Zahnmedizin interdisziplinär in Lindau
Redaktion
Zum zweiten Mal fand vom 19.-21. 06.2008 in Lindau der Internationale Kongress für Ästhetische Chirurgie und Kosmetische Zahnmedizin mit großem Erfolg statt: 300 Teilnehmer aus dem In- und Ausland diskutierten die interdisziplinären Herausforderungen der ästhetischen Medizin. Die DGKZ gestaltete den zahnärztlichen Teil.
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Twinkles, Dazzler, Grillz - Körperschmuck in der ZahnarztpraxisTwinkles, Dazzler, Grillz - Körperschmuck in der Zahnarztpraxis
Rechtsanwältin Dr. Marie-Luise Pannke
Ein Trend im Bereich des Körperschmucks ist Zahnschmuck, der zusätzliches Glitzern auf den Zähnen verschafft. Dabei ist die Idee mit den geschmückten Zähnen keineswegs neu - Bei-spiele finden sich in Form von Zahnschmuck aus Jade bei den Hochkulturen Mittel- und Süd-amerikas, den Azteken, Maya oder Inkas. Vermutet wird, dass dieser kosmetischen und repräsentativen Zwecken zur Abgrenzung der Herrscher und Priester von der übrigen Bevölkerung diente. Das heutige gerade unter Jugendlichen beliebte Angebot reicht von “Dazzlern” über “Twinkles” und “Skyces” bis zu “Grillz”.
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Die Seele beflügelt das Malen - Malen beflügelt die Seele
Frederike Kugel
Ich, Frederike Kugel, übe den schönen Beruf der Zahntechnik aus und als besonderes Vergnügen male ich mit viel Wasser, wenig Farbe und vielen Ideen, die mich mein ganzes Leben lang begleitet haben. Erlebnisse aus meinem Berufsalltag mischen sich mit leichter Ironie und Witz, aber auch Genauigkeit in meinen Aquarellen wieder. Sie sollen dem Betrachter die Normalität, farbenfroh ohne Angst zeigen. Da kann es schon mal passieren, dass der Kölner Dom zwei Prämolaren als Kirchturmspitzen bekommt. Oder, dass in einer feinen Damenhandtasche sich eine “mitgenommene” Prothese befindet, denn Frau kann ja nie wissen!
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Der tropische Norden und der touristische Osten des fünften Kontinents
Christoph Köhler
Ein Jahr mit dem Rucksack durch Australien - nur so lernt man Land und Leute wirklich kennen. In seinem vierteiligen Bericht nimmt Christoph Köhler den Leser mit auf diese faszinierende Reise. Teil 3: Nordaustralien
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Impressum
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