cosmetic dentistry

„cosmetic dentistry“ ist die interdisziplinäre Fachzeitschrift für High-End-Zahnmedizin. Seit Veröffentlichung der Erstausgabe im Jahre 2003 hat sie sich als beliebter Abo-Titel im deutschen Dentalmarkt etabliert. Neben der Wiederherstellung oder Verbesserung natürlicher funktionaler Verhältnisse im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich wird es zunehmend Nachfrage zu darüber hinausgehenden kosmetischen und optischen Verbesserungen oder Veränderungen geben. In der Kombination verschiedener Disziplinen der Zahnheilkunde eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten. Die neue Nachfragesituation stellt für den Behandler eine Herausforderung dar, bei der ihn die Fachzeitschrift „cosmetic dentistry“ informativ unterstützt. Das inhaltlich anspruchsvolle Magazin richtet sich an alle, die besonderes Interesse an hochwertigen ästhetischen Lösungen haben. Ästhetisch-kosmetisch orientierte Zahnärzte werden in Form von Fachbeiträgen, Anwenderberichten und Herstellerinformationen über neueste wissenschaftliche Ergebnisse, fachliche Standards, gesellschaftliche Trends und Produktinnovationen informiert.

Themen der aktuellen Ausgabe 02/2005

1
Titel
Redaktion
3
Editorial: Weiße Zähne und das Problem mit der Farbe
Dr. Josef Schmidseder, Chefredakteur
6
Inhalt
Redaktion
8
“Ästhetische Rehabilitation unter dem Gesichtspunkt der kontemporären kosmetischen Zahnheilkunde”
Dr. Milan Michalides
Kein Kurztext vorhanden. Bitte schauen Sie in die PDF.
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Frontzahnästhetik mit Kompositen
ZA Jörn Noetzel, Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa, Berlin
Ecken- und Schneidekantenaufbauten, Diastemaschluss, Zahnumformungen, direkte Veneers: Mithilfe adhäsiv befestigter Kompositrestaurationen sind heutzutage ästhetisch hochwertige, langlebige und vor allem die Zahnhartsubstanz schonende Reparaturen im Frontzahnbereich möglich. In der täglichen Praxis werden jedoch oftmals nach wie vor VMK-Kronen zur Behandlung der oben genannten Defekte bevorzugt, was zum einen sicherlich mit den kassenzahnärztlichen Abrechnungsverfahren begründet werden kann, die nach wie vor eine prothetische Rekonstruktion aus wirtschaftlicher Sicht günstig erscheinen lassen; andererseits spielen vermutlich aber auch Unsicherheiten und mangelnde Erfahrung des einzelnen Behandlers bezüglich der Schichtung und Ausarbeitung ausgedehnter Kompositfüllungen eine Rolle. Nicht zuletzt dürften die vermeintlich ungünstigen Abrechnungsbestimmungen gegen die zeitaufwändige direkte Rekonstruktion sprechen.
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Lächeln für mehr Selbstbewusstsein?
Manfred Kern, Prof. Dr. Karl-Heinz Kunzelmann
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CD0205_24-27_Wahlmann
Redaktion
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Veneerversorgung bei extremer Zahnfehlstellung der OK-Front (Teil 2)
Dr. Max Rosenkranz, Dr. Alexander Berstein
Im ersten Teil dieser Publikation wurde ein klinischer Fall einem Extrembeispiel der Veneerversorgung gegenübergestellt. Gleichzeitig sollten differenzialdiagnostische Erwägungen die Grenzen unterschiedlicher Therapievarianten verdeutlichen, sodass letztendlich alle Variablen und Elemente einer vorliegenden Diagnose in eine therapeutische Entscheidungsfindung einbezogen werden können. Der zweite Teil dieser Veröffentlichung schließt in dieser Hinsicht nahtlos an die bereits geschilderte Komplexität der zahnmedizinischen Fallplanung an. Beide hier vorgestellten Patientenfälle ähneln in den Komponenten Diagnostik, Konzeption und konsekutiver Therapiewahl dem schon vorgestellten Fall des ersten Teils:
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Restauration mit Artemis
Dr. Winfried Zeppenfeld
Die Anforderungen an eine Frontzahnrestauration sind heute ganz einfach: Sie sollte form- und farbbeständig sein und sich optisch von der natürlichen Zahnsubstanz nicht unterscheiden. Aber genau da wird es schwierig! Um eine unsichtbare Frontzahnrestauration zu erstellen genügt es nicht, vorhandene Defekte einfach mit zahnfarbenem Komposit zu füllen.
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Frontzahnimplantate bei dünnen Weichgewebeverhältnissen
Dr. Oliver Hanisch, M.Sc. (USA)
Mit der Anwendung von zahnärztlichen Implantaten im Frontzahnbereich hat sich auch die Erwartungshaltung der Patienten verändert. Während bei Seitenzahnimplantaten primär die Funktion im Vordergrund steht, werden bei Implantaten im sichtbaren Bereich hohe Anforderungen an ein natürliches Erscheinungsbild gestellt. Insbesondere bei hoher Lachlinie hängt das Behandlungsergebnis nicht nur von der Anpassung der Restauration an die Nachbarzähne, sondern auch von der periimplantären Weichgewebesituation ab. Die Erzielung einer naturgetreuen Weichgewebekontur und -farbe ist in vielen Fällen schwierig und stellt beim dünnen Weichgewebetyp (Biotyp) eine echte Herausforderung dar. Dies ist einerseits darauf zurückzuführen, dass - sowohl bei Zähnen als auch bei Implantaten - dünne Weichgewebe eher zu Rezessionen neigen als dicke. Andererseits das bindegewebige Attachment bei Implantaten (zirkulärer Faserverlauf) instabiler als bei Zähnen (im Zement inserierende Fasern) ist. Diese Problematik kann während einer implantologischen Versorgung (Zahnextraktion, Implantation, Restauration) zu einem unharmonischen Gingivaverlauf bzw. zu Verfärbungen der periimplantären Weichgewebe führen (Abb.
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Ästhetik ist kein Zufall - Richtige Implantatlokalisation und optimaler Zeitpunkt bei Sofortimplantationen
Dr. Orcan Yüksel
Der Anspruch vieler Patienten ist es, natürlich aussehende Zähne nach einer Behandlung mit Implantaten zu erzielen. Dieser Anspruch, den auch Zahnärzte gerne erreichen wollen, haben die Sofortimplantation zu einer praxisnahen Behandlung werden lassen. Ist das Ziel der Ästhetik jedoch immer dadurch erreichbar? Welche Parameter spielen bei der Erhaltung des Knochens und der Weichgewebe eine Rolle? Wie muss der Behandlungszeitpunkt und das chirurgische Vorgehen für einen ähnlichen Ausgangsbefund jedoch bei einem patientenabhängigen unterschiedlichen Parameter wie Zahnfleisch-Biotyp gewählt werden? In diesem Beitrag, der einen Patientenfall mit dickem Weichgewebe wiedergibt, soll auf die besonderen Schritte einer Sofortimplantation und dessen Behandlung sowohl aus chirurgischer und auch prothetischer Sicht und die dabei zu berücksichtigenden Punkte aufmerksam gemacht werden.
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Produktinformationen
Redaktion
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Fehlschläge in der ästhetischen Zahnheilkunde
Dr. Hans-Dieter John, Dr. Jörg Brachwitz
Die meisten Artikel beschäftigen sich mit den gelungenen Behandlungen. Doch im wahren Leben gibt es immer Rückschläge. An ihnen kann man oft am schnellsten lernen, wie der Ablauf in der Praxis für ein erfolgreiches Ergebnis sein sollte. Einige dieser Fehleinschätzungen lassen sich korrigieren, andere kann man nur akzeptieren. Die Ergebnisse ästhetischer Behandlungen hängen an vielen biologischen Faktoren, von denen in der Praxis einige bekannt, aber nicht alle vorher übersehbar sind. Daher ist das Ziel in der Praxis neben einer vorausschauenden Planung eben auch das Sammeln ausreichender Fähigkeiten, um mit Komplikationen umgehen zu können.
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Extraorale Ästhetik - Ergänzung zur prothetischen VersorgungAutor_ Dr. Peter K. Filzmayer
Dr. Peter K. Filzmayer
Die extraorale Ästhetik gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Behandlung von perioralen Falten und atrophischen Lippen mit sog. “Dermafillern” ist für den ästhetisch orientierten Zahnarzt ein zusätzliches Instrument zur kosmetischen Vervollständigung seiner prothetischen Arbeit.Wie eindrucksvoll die Ergebnisse einer Faltenunterspritzung und eines dezenten Lippenaufbaus sein können zeigen die Abbildungen. Eine erst 44-jährige Patientin blieb nach vollständigem Zahnverlust über mehrere Jahre unbehandelt (Abb. 1), bevor sie sich, mit mittlerweile stark atrophiertem Kiefer, zu einer prothetischen Versorgung (Abb. 2) entschließen konnte
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Kunstvolle Arbeiten mit neuem Komposit
Dr. Christopher CK Ho, BDS Hons, Sidney/Grad Dip Clin Dent, Sidney
Die neue Sorte von Kompositmaterialien mit sehr kleinen Füllstoffpartikeln ermöglicht Zahnärzten sowohl belastbare als auch lebensechte ästhetische Restaurationen herzustellen. Diese neuen Komposit-Typen mit der Bezeichnung “nanogefüllte Komposits” versprechen bessere Polierbarkeit, langlebigen Hochglanz, bessere Handhabung und hohe Festigkeit.
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Exzellente okklusale und ästhetische Ergebnissemit CEREC 3D
Dr. Rich Masek
Die CEREC¨-Technologie bietet ihren Anwendern nicht nur ein immer breiteres Spektrum an Möglichkeiten, sondern auch eine immer einfachere und komfortablere Anwendung. Das Hauptziel ist die besonders substanzschonende Versorgung in einer Sitzung, wobei eine steigende Vielfalt von Designwerkzeugen und die Weiterentwicklung der Software sowohl den Designprozess als auch das Endprodukt stetig verbessert haben. Die neue Software zeichnet sich durch einige neuartige Leistungsmerkmale aus, mit denen wichtige Schritte des Konstruktionsprozesses automatisiert werden.
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Umgang mit dem “Problempatienten”
Lea Höfel
Patienten, die sich zur ästhetischen Zahnmedizin entschließen, sind größtenteils an einer Verbesserung ihres Äußeren interessiert und erhoffen sich dadurch keine lebensverändernde Verbesserung ihrer psychischen Verfassung. In der vorangegangenen Ausgabe zum Thema des “Problempatienten” wurden jedoch einige psychische Störungen genannt, die dazu führen, dass genau dies mit einer Verbesserung des Aussehens erreicht werden soll. Wie jedoch erkennt man solche Auffälligkeiten und wie geht man im nächsten Schritt damit um? Licht ins Dunkel der Psyche zu bringen ist die Absicht dieser zweiten Ausgabe.
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News und Tipps
Redaktion
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Implantatprothetik im Fokus
Redaktion
Unter dem Thema “Aktuelle Standards der Implantatprothetik - von der prothetischen Planung bis zur funktionellen und ästhetischen Rehabilitation” widmet sich das am 9./10.September 2005 stattfindende 2. Leipziger Forum für Innovative Zahnmedizin konzentriert der prothetischen Komponente der Implantologie.
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Die wirklichen Helden sind die Patienten
Interview mit Dr. Dr. William “Bill” Dorfman
Dr. Dr. William “Bill” Dorfman ist sicher einer der erfolgreichsten, bekanntesten und schillernds ten Persönlichkeiten in der dentalen Welt der Vereinigten Staaten. Seine Praxis in den Bergen von Beverly Hills gehört zu den angesehensten im Bereich kosmetische Zahnmedizin, er hat 1993 die Firma Discus Dental gegründet, die seither Jahr für Jahr Umsatzwachstum zu verzeichnen hat und er ist durch diverse Auftritte in Fernsehsendungen (Extra, E!, CNN, The Osbourne s, The Wayne Brady Show, Oprah, Soap Talk, Sharon Osbourne, Ali & Jack, Good Morning America, Larry King Live und ABC s hit “Extreme Makeover”) ein Medienstar in den USA. Er stand unserer Redaktion freundlicherweise für ein Interview zur Verfügung.
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Zertifizierung im Bereich der Cosmetic Dentistry
Dr. jur. Thomas Ratajczak
Vor zehn Jahren habe ich mich in einem Rechtsgutachten mit den Konsequenzen der Rechtsprechung zu den anwaltlichen Tätigkeitsschwerpunkten für das zahnärztliche Berufsrecht befasst. Das Gutachten kam zu folgendem Ergebnis: “Die Angabe von sachgerecht abgegrenzten Tätigkeitsschwerpunkten durch Zahnärzte auf Praxisbriefbögen etc. verstößt nicht gegen die Berufsordnungen und kann rechtlich auch nicht verboten werden.” Zwei Jahre später begann die Durchsetzung des Tätigkeitsschwerpunktes Implantologie, die in die bekannte Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 23.07.2001 mündete. In der Folge kam es zu einer vollständigen Umwälzung der öffentlichkeitsrelevanten Teile des ärztlichen und zahnärztlichen Berufsrechts und zugleich zu einer Verschiebung des Fokus. Zielrichtung des Tätigkeitsschwerpunktes war ursprünglich die korrekte Information des Patienten über eine tatsächlich vorhandene besondere Spezialisierung des Zahnarztes und der Schutz der anderen Kollegen vor falschen Angaben. Zielrichtung vieler neuerdings anzutreffender Bemühungen scheint dagegen der Aufbau und die Unterhaltung von teuren Fortbildungsinstitutionen zu sein.
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Mund-Art
Heike Geibel
Schaut man die Bilder von Lars Höllerer an, so kann man es kaum glauben - er malt alles mit dem Mund! Ein Motorradunfall 1991 änderte sein Leben radikal. Eine Querschnittslähmung der Halswirbelsäule war die dramatische Unfallfolge und machte den bis dato agilen und sportlichen jungen Mann bewegungsunfähig. Unterhalb seines Kopfes führt sein Körper ein Eigenleben, das er nicht mehr kontrollieren kann. Der Aufenthalt in der Rehaklinik Tübingen zeigte Lars Höllerer Wege in ein neues, anderes Leben. Er beschreibt das so: “Man steckte mir einen Pinsel in den Mund und reichte mir Farben hin.”
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Bali - Wo die Götter Lächeln tragen
Olaf Tegtmeier
Bali - nur wenige Orte auf der Welt beflügelten die Wunschträume Stressgeplagter und Reisefreudiger so stark wie diese 5.600 Quadratkilometer große Insel im Indischen Ozean. Doch mit dem Attentat im Oktober 2002 hat die traumhaft schöne Fassade der Insel das erste Mal dunkle Risse bekommen. Trotzdem: An kaum einem anderen Ort Südostasiens findet der Besucher so viel des geheimnisvollen Zaubers, der Asien so einzigartig macht.
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Schöne Zähne gewinnen
Heike Geibel
Auf über 430 Seiten beschreiben Dr. Achim Sieper und Dr. Catrin Kramer alles Wissenswerte rund um das Thema “Schöne Zähne”. Dieses umfangreiche und hervorragend illustrierte Buch hat sich zur Aufgabe gestellt, den Zahnarzt in der Patientenberatung zu unterstützen. Es dient nicht in erster Linie dem Behandler als Nachschlagewerk, sondern soll im Beratungsgespräch die Aussagen des Zahnarztes, durch leicht verständliche Texte und schöne Fotos, unterstützen - ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Im Anschluss an das Beratungsgespräch hat der Patient die Möglichkeit, das Buch (leihweise) mit nach Hause zu nehmen, um die Informationen noch einmal nachzulesen und evtl. mit dem Partner anstehende Entscheidungen abzustimmen. Somit werden die Aussagen des Behandlers von unabhängiger Seite (in Form dieses Buches) unterstrichen und der Patient erhält eine zusätzliche Entscheidungshilfe.
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Mitgliedsantrag: Die DGKZ - eine neue Fachgesellschaft
Redaktion
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Impressum
Redaktion

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