cosmetic dentistry

„cosmetic dentistry“ ist die interdisziplinäre Fachzeitschrift für High-End-Zahnmedizin. Seit Veröffentlichung der Erstausgabe im Jahre 2003 hat sie sich als beliebter Abo-Titel im deutschen Dentalmarkt etabliert. Neben der Wiederherstellung oder Verbesserung natürlicher funktionaler Verhältnisse im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich wird es zunehmend Nachfrage zu darüber hinausgehenden kosmetischen und optischen Verbesserungen oder Veränderungen geben. In der Kombination verschiedener Disziplinen der Zahnheilkunde eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten. Die neue Nachfragesituation stellt für den Behandler eine Herausforderung dar, bei der ihn die Fachzeitschrift „cosmetic dentistry“ informativ unterstützt. Das inhaltlich anspruchsvolle Magazin richtet sich an alle, die besonderes Interesse an hochwertigen ästhetischen Lösungen haben. Ästhetisch-kosmetisch orientierte Zahnärzte werden in Form von Fachbeiträgen, Anwenderberichten und Herstellerinformationen über neueste wissenschaftliche Ergebnisse, fachliche Standards, gesellschaftliche Trends und Produktinnovationen informiert.

Themen der aktuellen Ausgabe 01/2010

1
Titel
Redaktion
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Editorial: Fortbildungs-Highlights 2010
Prof. Dr. Martin Jörgens, Präsident der DGKZ
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Inhalt
Redaktion
6
Schöne Zähne - Neues Leben
Milan Michalides, Dr. Eberhard Lang
Eine ansprechende Zahnästhetik hat großen Einfluss auf die Psyche und den gesellschaftlichen Status. Gleichzeitig haben individuelle persönliche Stressfaktoren enormen Einfluss auf die Zähne. Bruxismus als zahnschädigender Faktor kann zu massiven Attritionen mit eingeschränkter Ästhetik führen. Ein solches komplexes System kann man nur mit einer Gesamtsanierung für den Patienten lösen. Vom Aschenputtel zur schönen Frau in vier Wochen.
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Ästhetik als “Abfallprodukt”? - die Geschichte einer schmerzhaften Odyssee
Prof. Dr. Dr. Andreas H. Valentin, Dr. med. Helga-Hanna Horak, Klaus Förster
Patienten, die unter craniomandibulärer Dysfunktion leiden, haben oft einen hohen Leidensdruck funktioneller Art, ästhetische Fragestellungen stehen dabei meist vollständig im Hintergrund. Die Diagnos-tik und das rechtzeitige Erkennen einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD) stellt immer noch eine große Herausforderung dar, da zum einen sich die meist unspezifischen Symptome wie Kopfschmerz, HWS Symptomatik, Schwindel, Tinnitus und v.a.m. sich nicht ohne Weiteres dentalen Gegebenheiten zuordnen lassen und weil diese Patientengruppe auf ihren Behandlungswegen zunächst zu Orthopäden, HNO-Fachärzten oder Internisten gehen und nicht zum Zahnarzt. So werden kausale zahnärztliche funktionsverbessernde Therapien oft erst verspätet eingeleitet, die Schmerzmuster sind im Zentralnervensystem wie auf einer Festplatte oft nach wenigen Monaten schon eingebrannt. Ist ein solches Schmerz-gedächtnis sowie zusätzliche psychosomatische Manifestationen vorhanden, dann ist es oftmals unmöglich, nur mittels zahnärztlicher Maßnahmen dauerhaft eine Beschwerdefreiheit zu erreichen...
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Gesamtversorgung im OK über TLV zur Vollkeramik unter Berücksichtigung der Funktion - Ein Behandlungskonzept zur Umsetzung in der täglichen Praxis
Dr. Gerhard Werling
Anhand eines Patientenfalles wird die Versorgung mit CAD/CAM-gefertigten Vollkeramikkronen und Brücken nach einer temporären Langzeitversorgung mit einem Kunststoffprovisorium unter digitaler Okklusions- und Funktionskontrolle mit T-Scan vorgestellt. Die Patientin, 48 Jahre, stellte sich mit dem Wunsch nach einem “schöneren Lächeln” in der Praxis vor (Abb. 1-3). Dabei waren die Anforderungen und der Wunsch der Patientin in erster Linie: “weiße, feste Zähne im Oberkiefer”.
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Kleiner Eingriff - große Wirkung
Dr. Thomas Schwenk
Die Behandlung von ästhetischen Fällen beschränkt sich erfahrungsgemäß nicht allein auf das Wiederherstellen der weißen Ästhetik. Häufig beruhen ästhetische Disharmonien auf einer gestörten Funktion, beispielsweise bei starkem Substanzverlust wichtiger Führungsflächen. Fehlstellungen von Zähnen haben immer einen ungünstigen Einfluss auf den Arkadenverlauf der Gingiva. Manchmal werden komplexe Fälle nicht als solche erkannt und es wird lediglich die weiße Ästhetik korrigiert. Die Ergebnisse sind dann nicht langlebig, oft auch ästhetisch unbefriedigend. Um sich über die Komplexität des Einzelfalles ein Bild machen zu können, empfiehlt es sich, den Fall nach folgender Einteilung zu beurteilen, denn Perfektion in der Ästhetik kann nur durch die Anwendung funktioneller Maßstäbe und die Einbeziehung plastischer Parodontalchirurgie erreicht werden.
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Ästhetik im Wechselbad der Technik: Neue, computergestützte Verblendmethoden vereinfachen die Herstellung
Manfred Kern
Denken Sie daran, dass Personalchefs auch Ihr Äußeres bewerten, und dazu gehören auch Ihre Zähne. Schöne, gepflegte Zähne machen sympathisch und stärken ihr Selbstbewusstsein." Dieser Ratschlag eines Headhunters auf einem Bewerberseminar ist prinzipiell nicht neu, hat aber trotzdem nichts an Aktualität eingebüßt. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit besteht oftmals eine große Lücke. Eine Fahrt mit der U-Bahn durch Berlin, Frankfurt am Main, Paris oder London - sie zeigt eine andere Realität: Zahnlücken, freiliegende Kronenränder, grau-devitale Zähne, Klammern - und im besten Fall aufblitzendes Gold von Inlays oder unverblendete Seitenzahnkronen. Dass es sich hierbei nicht ausschließlich um ein soziales Problem handelt, lässt sich bei genauerem Hinsehen in Talkshows und in Interviews unserer Politiker erkennen. Auch hier wären etwas mehr Pflege und ein geringfügig höheres Maß an Zahnbewusstsein schon eine dramatische Verbesserung. Der Leiter einer regionalen Arbeitsvermittlung der Bundesanstalt für Arbeit, nach dem Einfluss des Zahnbildes auf die Vermittlungschancen befragt, bestätigte, dass stellensuchende Bewerber mit gepflegten Zähnen schneller vermittelbar sind, besonders in Berufen mit Leitungsaufgaben und Repräsentationspflichten...
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Hemisektion an einem Frontzahn? Fusion macht es nötig!
Dr. Dr. Steffen Hohl, Dr. Anne Sofie Brandt Petersen
in junges Mädchen begrüßt mich im Behandlungsraum mit einem freundlichen Lächeln. In der ersten Sekunde stört bereits optisch der merkwürdig aussehende Zahn 21. Er erscheint verdreht und zu breit. Die Mutter kommentiert dieses Lächeln ihrer Tochter mit den Worten: “Normalerweise macht sie das nicht. Ich meine das Lächeln. Sie schämt sich und vermeidet es zu lächeln.” ...
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Ein schönes Lächeln muss nicht teuer sein!
Dr. Jens Voss
In der Praxis stellte sich ein 32-jähriger Patient vor, der eine Beratung bezüglich einer Aufhellung seiner Zähne wünschte. Wie dem Ausgangsfoto (Abb. 2) zu entnehmen ist, hatte der Patient eine sehr gelbliche Zahnfarbe. Im Be-ratungsgespräch wurde schnell klar, dass der Patient unter seinem bestehenden visuellen Zahnzustand ersichtlich litt. Wie Sie der Abb. 1 entnehmen können, hatte sich der Patient bereits angewöhnt, seine Zähne beim Lächeln mit den Lippen zu verdecken. Bei weiteren Nachfragen über die Wünsche und Erwartungen des Patienten war ersichtlich, dass seine Unzufriedenheit über sein Lächeln nicht mit einem einfachen Bleaching zu beheben sein würde. Neben der Unzufriedenheit über seine Zahnfarbe und sein Lächeln insgesamt teilte der Patient mit, dass er eine latente Zahnarztangst hat und zwar seit Langem eine Verschönerung seines Lächelns wünscht, aber keinen Eingriff in seine Zahnsubstanz möchte. Mit dem Patienten wurden dann die verschiedenen Möglichkeiten der Non-prep-Veneertechnik besprochen...
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Prof. Dr. Martin Jörgens ist neuer DGKZ-Präsident
Redaktion
Prof. Dr. Martin Jörgens/Düsseldorf, Vorstandsmitglied der DGKZ, übernimmt per 1.1.2010 turnusmäßig vom bisherigen Präsidenten, Dr. Jens Voss/Leipzig, die Führung der 2003 gegründeten Deutschen Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. Prof. Dr. Martin Jörgens studierte bis 1989 Zahnmedizin an der WWU Münster, das er mit Staatsexamen und Approbation zum Zahnarzt abschloss. 1990 folgte die Promotion zum Dr. med. dent. 1992 gründet er seine Zahnarztpraxis mit dem Tätigkeitsschwerpunkt ästhetische Zahnmedizin in Düsseldorf-Kaiserswerth. Seit 1995 ist er als gefragter Referent in den Bereichen Lasermedizin, Bleaching sowie Esthetic Dentistry weltweit auf Kongressen tätig. Zudem findet man seine Artikel in zahlreichen Publikationen (“Elle”, “Prinz”, “Stern”, “Bild der Frau”) und Fachzeitschriften wie der “cosmetic dentistry” wieder...
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Marktinformation
Redaktion
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Einordnung bukkal verlagerter Eckzähne im Oberkiefer
Prof. Dr. Dr. med. dent. Nezar Watted, Dr. med. dent. Tobias Teuscher
Bei ungefähr 2% der kieferorthopädischen Patienten treten bukkale Verlagerungen der Eckzähne auf (Bass, Johnston).3,18 Das Verhältnis palatinaler zu bukkaler Impaktion variiert je nach Autor von 2:1 bis 12:1 (Fournier, Gaulis),14,15 wobei die Schwierigkeit der exakten Bestimmung dieses Verhältnisses in der Tendenz bukkal verlagerter Zähne zum ektopischen Durchbruch liegt (Jacoby).17 In einer Untersuchung von Jacoby lagen in 85% der Fälle mit palatinal impaktierten Eck-zähnen ausgeglichene Platzverhältnisse im Zahnbogen vor. Dagegen hatten lediglich 17% der bukkal verlagerten Eckzähne ausreichende Platzverhältnisse für den regelrechten Durchbruch. Dies legt die Vermutung nahe, dass bukkale Verlagerungen vowiegend durch ein Defizit der Zahnbogenlänge bedingt sind.17 Ursächlich hierfür kann der vorzeitige Verlust von Milchzähnen mit den entsprechenden Folgen für die Platzverhältnisse sein: die distal gelegenen Zähne wandern nach mesial und der Platz im Zahnbogen wird für den regelrechten Durchbruch der Eckzähne eingeengt.
46
Der interessante Patient: Kinder, die nicht wollen (Teil 1)
Dr. Lea Höfel
Der Musterpatient kommt regelmäßig und unaufgefordert zur Kontrolle. Er weiß, was er möchte, wartet geduldig und ist bei der Behandlung kooperativ und ruhig. Er ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden, Zusatzzahlungen sind eine Selbstverständlichkeit und zudem empfiehlt er die Praxis gerne weiter. Wäre die Zahnarztpraxis nur mit solchen Patienten gefüllt, gäbe es keinen Grund für Unstimmigkeiten, keine Probleme mit der Terminierung und das Team käme höchstwahrscheinlich entspannt miteinander aus. Wirtschaftlich ginge es stetig bergauf und alle wären zufrieden. Die Realität ist mit diesem Szenarium jedoch nicht zu vergleichen: das Leben ist kein Bilderbuch...
50
“Komposit versus Keramik” - 7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ)
Redaktion
Am 12. und 13. März 2010 lädt die Deutsche Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin (DGKZ) ins InterContinental Hotel an der Düsseldorfer Königsallee zu ihrer siebten Jahrestagung ein. Auch in diesem Jahr werden hochkarätige Referenten aus Wissenschaft und Praxis auf dem Podium stehen und zum Schwerpunktthema: “Komposit versus Keramik” Stellung nehmen.
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Perfect Smile - Das Konzept für die perfekte Frontzahnästhetik
Redaktion
Veneers von konventionell bis No Prep - Step-by-Step. Ein praktischer Demonstrations- und Arbeitskurs an Modellen
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Die Delegation zahnärztlicher Leistungen
Dr. Thomas Ratajczak
Die moderne Zahnmedizin ist geprägt vom arbeitsteiligen Zusammenwirken zwischen Zahnarzt und seinem nichtzahnärztlichen Mitarbeitern (Teamapproach). Der durch den wissenschaftlichen Fortschritt erhöhte Behandlungsaufwand, die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen und der ausgeprägte Wunsch vieler Patienten nach einem ästhetischen Erscheinungsbild lassen erwarten, dass diese Entwicklung sich weiter verstärken wird...
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Lifestyle: Kunst für jedermann
Redaktion
Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.” - Pablo Picasso wusste, wovon er sprach. Denn darum geht es in erster Linie, wenn wir in unserer Umgebung Bilder aufhängen. Allerdings müssen (und können) es nicht immer die Originale sein, um diesen Effekt zu genießen. Wer dekorative Kunstwerke für seine Praxis sucht, die zwar vom Künstler handsigniert, aber dennoch keine wirklichen Originale sind, für den hat die NWD Gruppe jetzt das Angebot “Kunst für jedermann” geschaffen.
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Alaska - das Land, in dessen Richtung der Ozean strömt
Dr. Hans-Dieter John
Wer an Alaska denkt, bedient sich häufig vieler Klischees: Im Winter kommt einem Jack London mit klirrender Kälte, Schnee und Eis sofort in den Sinn, wenn man nach Alaska im Sommer reist, wird man von jeder Seite her mit etwas süffisantem Lächeln “Ach, ihr macht eine Kreuzfahrt” beiseite geschoben. Beide Klischees kann man bedienen und sicherlich im Winter nach Alaska gehen und sich das berühmte Hunderennen Iditarod anschauen oder mit einem großen Kreuzfahrtschiff von Seattle über die Inside Passage bis nach Anchorage fahren. Man wird jedoch nichts anderes erleben, als man aus einschlägigen Büchern ohnedies schon kennt und den wahren Charakter Alaskas vollkommen verpassen.
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DGKZ bietet kostenlose, individualisierte Mitglieder-Homepage
Redaktion
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Impressum
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Ausgabe: 02/2017

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Ausgabe: 01/2017

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