face

„face“ thematisiert interdisziplinär alle relevanten Fachrichtungen der Ästhetischen Medizin. Mit einem Brückenschlag zwischen invasiven und nichtinvasiven Therapieverfahren sowie dem kosmetisch-pflegenden Bereich stellt die „face“ eine Plattform dar, die alle Sektoren von Ästhetischer und Plastischer Chirurgie, Dermatologie bis hin zur Kosmetik abbildet. Indem der Schönheitsbegriff als disziplinübergreifendes Gesamtkonzept verstanden wird, erzielt die Fachzeitschrift eine einzigartige Synergie aus aktuellen Forschungsergebnissen und praxisorientierten Anwendungsberichten. Dabei gehört es zu den primären Zielstellungen, das Verständnis für die jeweils anderen Fachbereiche zu vertiefen und qualitativ neue interdisziplinäre Behandlungskonzepte für ein ganzheitlich ästhetisches Ergebnis zu erschließen. Gesellschaftliche Trendmotive wie Jugend, Schönheit und Gesundheit werden auf diese Weise auf einem hohen fachlichen Niveau beleuchtet und in ästhetisch ansprechender, exklusiver Optik präsentiert.

Themen der aktuellen Ausgabe 03/2012

1
Titel
Redaktion
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3
Editorial: Ästhetik – die Zielgruppe der Zukunft
Dr. Dr. Michael Wiesend
Wer bei Stichworten wie „Ästhetik“ oder „plastisch-chirurgischer Eingriff“ immer noch spontan an ein Klientel von Frauen in jungen oder mittleren Jahren denkt, die mit ihrer Körbchengröße unzufrieden sind, ihren Nasenhöcker korrigieren lassen wollen oder sich über die ersten Falten aufregen, der ist schon lange nicht mehr up to date...
4
Inhalt
Redaktion
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6
BTX State of the Art unteres Gesichtsdrittel und Hals: Was macht Sinn? Wo sind Grenzen?
Dr. med. S. Hilton, A. Mokosch
Seit der Erstzulassung 1989 wird Botulinumtoxin A (BTX) international erfolgreich zur Behandlung von neurologischen Erkrankungen und Muskeldystonien eingesetzt.1–4 Kurze Zeit später entdeckte das Ärzteehepaar Carruthers die positive Wirkung der intramuskulären Botulinum-Injektionen auf die mimischen Falten.5 Seither kann man sich ästhetische Behandlungen ohne die minimalinvasive, selektive Abschwächung der Muskelaktivität und der dadurch resultierenden Faltenglättung durch BTX kaum mehr vorstellen. 2006 folgte dann in Deutschland die Erstzulassung von Botulinumtoxin A in der ästhetischen Medizin für die Behandlung der Zornesfalte.
12
Erkrankungen der Speicheldrüsen: Chirurgie des gelähmten Gesichtes (Teil III)
Prof. Dr. med. Hans Behrbohm
Mimik und Gesichtsausdruck werden von 43 Muskeln in einer nur ca. 1cm tiefen Schicht unterhalb der Haut des Gesichtes vermittelt. Das Gesicht sei der Spiegel der Seele, sagt eine alte Redensart. Tatsächlich führen gleiche Gefühle auch in allen Kulturkreisen zu gleichen mimischen Aktivitäten. Natürlich können Gefühle gezeigt und verborgen werden. Allerdings mit Einschränkungen: ...
16
Therapie der endokrinen Orbitopathie
Dr. med. Alexander Stoff, Dr. med. Dirk F. Richter
Morbus Basedow ist eine chronische und multisystemische Erkrankung, ausgelöst durch einen autoimmunen Prozess und geprägt durch eine Hyperthyreose mit Struma, einer Tachykardie, einer Orbitopathie und in seltenen Fällen einer Dermopathie. Die dabei variierende endokrine Orbito- oder Ophthalmopathie (EO) kann mit den folgenden klinischen Symptomen in Verbindung gebracht werden: (1) Diplopie, verursacht durch eine Ophthalmoplegie, welche auf einer Hypertrophie und/oder einer Fibrose der äußeren Augenmuskeln basiert; (2) Exophthalmus durch die intraorbitale Gewebshypertrophie mit oder ohne Augenlidödemen; (3) prominente Glabellafalten; (4) weitere Begleitsymptome wie Konjunktivitis, Photophobie, Chemosis, Lagophthalmus, Keratitis, Kopfschmerzen, retrobulbäre Schmerzen, Glaukom sowie (5) eine Retraktion der oberen und/oder unteren -Augenlider, welche zu ausgeprägten Hornhautulzerationen führen können. Die endokrine Ophthalmopathie führt neben visuellen Einschränkungen zu -einer teils erheblichen Minderung an Lebensqualität mit Limitierungen bei alltäglichen Aufgaben. Zahlreiche Publikationen haben die psychische Belastung aufgrund der progressiven Entstellung behandelt und dargestellt...
20
Möglichkeiten der operativen Behandlung von Form- und Altersveränderungen des Gesichtes unter Berücksichtigung von Schönheitsidealen
Prof. Dr. Dr. med. Johannes Franz Hönig
In der BRD unterziehen sich jährlich etwa 400.000 Personen ästhetisch-chirurgischen Behandlungen. Anlass ist der Wunsch nach Schönheit und jugendlichem Aussehen...
24
Extraktion, Implantation oder Parodontologie & Kieferorthopädie Orthodontische Therapie bei den Erwachsenen mit parodontalen Destruktionen
Dr. med. dent. Shadi Gera, Dr. med. dent. Tobias Teuscher, Prof. Dr. med. dent. Nezar Watted
Der Anstieg an Erwachsenenbehandlungen konfrontiert den Kieferorthopäden mit Fragestellungen, die orthodontische Zahnbewegungen in parodontal geschädigte Bereiche betreffen...
28
Regionale ästhetische Einheiten des Gesichts: Die Bedeutung in der Lippenrekonstruktion
Priv.-Doz. Dr. Dr. med. J. Camilo Roldán
Das Werk „Die Literatur und Geschichte der Plastischen Chirurgie“ von Eduard Zeis von 1863 gilt als das wichtigste Werk über die Geschichte der plastischen Chirurgie im 19. Jahrhundert. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die moderne plastische Chirurgie begründet. Der Stirnlappen zur Rekonstruktion der Nase, beschrieben in Indien 400–600 Jahre v. Chr., wurde in Europa Anfang des 19. Jahrhunderts erneut beschrieben und eingeführt; eine Technik, die die gestielte Lappenplastik vom Oberarm von Tagliacozzi (1597) zügig ersetzte. In diesen Jahren wurde die Geometrie der kleinen Lappenplastiken im Gesicht im Detail beschrieben (Burrow 1856, von Szymanowski 1870). Victor von Bruns veröffentlichte den ersten Atlas der rekons-truktiven Gesichtschirurgie im Jahr 1857. Die aufwendige Darstellung der Lippenrekonstruktion deutete auf die Komplexität dieser Region im Gesicht hin. Sowohl Zeis als auch von Bruns berichteten über die unbefriedigenden Ergebnisse der Lippenchirurgie; die Lippenplastiken waren so individuell wie die Defekte. Bis Ende des 20. Jahrhunderts wurden über 200 Operationstechniken zur Lippenrekonstruktion beschrieben (Brusati 1979)...
31
Die chirurgische Differenzierung der Brauenptosis
Dr. med. Christian Kreutzer, Prof. Dr. Wolfgang Gubisch
Die chirurgische Korrektur der Brauenptosis ist wesentlicher Bestandteil der operativen frontotemporalen Verjüngungsmaßnahmen...
36
Anwendungsbeobachtung zweier hyaluronhaltiger Mesotherapieprodukte: Redensity I (Teoxane) vs. NCTF HA 135 (Filorga)
Dr. med. Britta Knoll
Die Mesotherapie als lokal gezieltes, minimalinvasives Multiinjektionsverfahren mit indikationsbezogener, niedrigdosierter Wirkstoffselektion kommt seit über 50 Jahren in vielen Ländern der Welt in der Allgemeinmedizin und der Schmerztherapie zum Einsatz. Das zunehmende Interesse an der Mesotherapie im Bereich der medizinischen Ästhetik beruht auf ihrer ausgezeichneten Wirksamkeit in Bezug auf das Hautorgan selbst und seine Anhangsgebilde (Mesotherapie gegen Haarausfall)...
40
Herstellerinformationen
Redaktion
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42
Die Einflussnahme ästhetisch-chirurgischen Denkens auf das allgemein-chirurgische Handeln
Prof. Dr. Dr. med. Rainer B. Drommer
Nahezu unbemerkt sind Evolutionen in der Medizin eingetreten, die teilweise revolutionären Cha-rakter haben. Wesentliche und grundlegende Gedankengänge in allen chirurgischen Fachbereichen waren und sind, die operativen Zugangswege so unauffällig als irgend möglich zu gestalten und somit extrem gewebeschonend zum Ort der Erkrankungen vorzudringen. Der Slogan „Große Chirurgen, große Messer!“ ist obsolet. Die postoperativen Lebensqualitätssituationen der Patienten werden somit in Bezug auf das Krankheitsbefinden als auch auf ästhetisch nachteilige Belastungen deutlich verbessert...
46
Die Büste des Jacques Joseph
Prof. Dr. Walter Briedigkeit, Prof. Dr. med. Hans Behrbohm
Große Chirurgen hinterlassen neben zahlreichen zufriedenen Patienten meist auch ein Werk, ein Porträt oder eine Büste und ein chirurgisches Instrument, welches ihren Namen trägt (Abb. 1 und 2)...
48
Rundumerneuerung im Fernsehen: eine Gratwanderung zwischen physischem Segenund psychischem Fluch
Dr. Lea Höfel
Der Trend, das Leben von anderen Menschen am Bildschirm hautnah mitzuverfolgen, ist klar erkennbar. Anfangs wurde Bewohnern im Haus zugeschaut, wie sie ihr tägliches Miteinander meistern. Inzwischen sind Dokus auf dem Vormarsch, in denen Lebensveränderungen von Einzelpersonen im Vordergrund stehen: Bewerbungen, Hochzeiten oder Auswanderungen zeigen Einschnitte, die einen Unterschied zwischen dem Leben davor und danach bewirken können. In diesen Rahmen passen Sendungen wie „The Swan“ oder „Extrem schön“, die über einen Zeitraum von wenigen Wochen dokumentieren, wie eine Person ihr Aussehen verändert oder verändern lässt. Die Maßnahmen gehen über eine Stil- und Typberatung hinaus, da sie mehrere operative Eingriffe am ganzen Körper beinhalten. Die Einschaltquoten profitieren sicherlich von einem solchen Format – die psychologischen Auswirkungen für die Teilnehmer können positiv bis verheerend sein...
52
News
Redaktion
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54
20 Jahre Schönheitschirurgie Lindau - 4. Internationaler Kongress für Ästhetische Chirurgie und Kosmetische Zahnmedizin
Redaktion
Lindau stand vom 14. bis 16. Juni wieder voll und ganz im Zeichen von Schönheit und Ästhetik. Im Hotel Bad Schachen, direkt am Bodensee, fand sich einmal mehr das „Who’s who“ der Experten ein, die sich der Medizin rund um (Oral-)Chirurgie/Plastische Chirurgie, HNO/Kieferchirurgie, Dermatologie und der Kosmetischen Zahnmedizin verschrieben haben. Kongresspräsident Prof. Dr. Dr. Werner L. Mang eröffnete am 15. Juni den alle zwei Jahre stattfindenden Internationalen Kongress für Ästhetische Chirurgie und Kosmetische Zahnmedizin...
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Reconstructive Surgery: Anatomy, Technique and Clinical Applications
Prof. Dr. Dr. med. Johannes Franz Hönig, Georg-August-Universität Göttingen
Herausgegeben von Michael Zenn und Glyn Jones 2012Quality Medical Publishing, ISBN: 978-1-57626-324-2; 2012
56
15 Jahre LKG – Chirurgie im Sushma Koirala Memorial Hospital for Plastic and Reconstructive Surgery
Prof. Dr. Dr. Hans-Dieter Pape, Priv.-Doz. Dr. Dr. J. Camilo Roldán
In Nepal, einem der ärmsten Länder der Welt, konnte 1997 Prof. Dr. Gottfried Lemperle, der damalige Chairman der Hilfsorganisation Interplast Germany, in Zusammenarbeit mit dem Sushma Koirala Memorial Trust in einem alten Gebäude, 16km entfernt von Kathmandu, die Voraussetzungen schaffen für die Eröffnung eines bescheidenen Hospitals (Abb.1a). Das SKM-Hospital ist von Beginn an speziell für die Behandlung von angeborenen Fehlbildungen im Gesicht und an den Extremitäten und der Wiederherstellung der im Lande typischen verbrennungsgeschädigten Patienten vorgesehen. 1998 konnte dann der klinische Betrieb durch den Erstautor zusammen mit dem pensionierten Flugzeugingenieur Hein Stahl und der deutschen Oberschwester Christa Drigalla sowie zwei nepalesischen Krankenschwestern gestartet werden. Die Zahl der Patientenzugänge aus dem ganzen Land überstieg schnell die Kapazität von 12 Betten, in denen nicht nur der operierte Patient schlief, sondern auch der ihn begleitende Familienangehörige...
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Transsexualismus – Anspruch auf deutliche anatomische Annäherung an das andere Geschlecht durch operativen Brustaufbau im System der gesetzlichen Krankenversicherung?
Rechtsanwalt Dennis Hampe, LL.M.
Der Transsexualismus stellt nach der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme 10. Revision, German Modification, Version 2012 eine Persönlichkeits- und Verhaltensstörung in Form der Störung der Geschlechtsidentität dar (vgl. hierzu auch das Urteil des LSG Baden-Württemberg vom 25.01.2012 – L 5 KR 375/10). Transsexualismus beschreibt dabei den Wunsch, als Angehöriger des anderen Geschlechts zu leben und anerkannt zu werden. Um den eigenen Körper dem bevorzugten Geschlecht so weit wie möglich anzugleichen, besteht vielfach der Wunsch nach chirurgischer und hormoneller Behandlung...
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Rajalta Rajalle hiihto – ein Wintermärchen für sportlich Ambitionierte
Petra Heine
Rajalta Rajalle hiihto ist wohl einer der längs-ten und anspruchsvollsten klassischen Skimarathons der Welt – ohne Wettkampfcha-rakter. Jährlich reisen ca. 70 Teilnehmer in drei Durchgängen nach Kuusamo, um an der Durchquerung Finnlands von der russischen zur schwedischen Grenze teilzunehmen. In sieben Tagesetappen gilt es 444 km im klassischen Stil zu bewältigen. Zeit, den Alltag hinter sich zu lassen und gemeinsam mit Freunden oder allein in die finnischen winterlichen Weiten einzutauchen – Tagesetappen zwischen 48 und 84 km lassen genügend Raum!
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Impressum
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