face

„face“ thematisiert interdisziplinär alle relevanten Fachrichtungen der Ästhetischen Medizin. Mit einem Brückenschlag zwischen invasiven und nichtinvasiven Therapieverfahren sowie dem kosmetisch-pflegenden Bereich stellt die „face“ eine Plattform dar, die alle Sektoren von Ästhetischer und Plastischer Chirurgie, Dermatologie bis hin zur Kosmetik abbildet. Indem der Schönheitsbegriff als disziplinübergreifendes Gesamtkonzept verstanden wird, erzielt die Fachzeitschrift eine einzigartige Synergie aus aktuellen Forschungsergebnissen und praxisorientierten Anwendungsberichten. Dabei gehört es zu den primären Zielstellungen, das Verständnis für die jeweils anderen Fachbereiche zu vertiefen und qualitativ neue interdisziplinäre Behandlungskonzepte für ein ganzheitlich ästhetisches Ergebnis zu erschließen. Gesellschaftliche Trendmotive wie Jugend, Schönheit und Gesundheit werden auf diese Weise auf einem hohen fachlichen Niveau beleuchtet und in ästhetisch ansprechender, exklusiver Optik präsentiert.

Themen der aktuellen Ausgabe 03/2010

1
Titel
Redaktion
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3
Editorial: Ästhetische Chirurgie = „Lifestyle-Chirurgie“
Prof. Dr. Günter GermannProf. Dr. Günter Germann
Keine Disziplin der Plastischen Chirurgie wird, gerade von Außenstehenden, so kritisch beleuchtet wie die Ästhetisch-Plastische Chirurgie. Nicht zu selten wird in Medien, die für sich einen gewissen intellektuellen Anspruch formulieren, Ästhetische Chirurgie gleichgesetzt mit Lifestyle-Medizin. Liest man sorgfältig, findet man Begriffe wie „Erfüllungsgehilfe der Modeindustrie, neue Trends werden am Körper umgesetzt“, „Heute dicke Lippen, morgen betontes Gesäß“ oder „Plastische Medizin als Auftragsmedizin“.
4
Inhalt
Redaktion
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6
Rhinochirurgie: … Cyrano kommt, die Nase ist schon da …
Prof. Dr. Hans Behrbohm, Berlin
Die ästhetisch-funktionelle Reduktionsplastik bei überprojizierten und funktionellen Spannungsnasen – Teil 1. Klinische Anatomie und Indikationen...
10
Nasendeformitäten bei Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten und ihre chirurgische Korrektur
Priv.-Doz. Dr. Dr. Niels Christian Pausch, Prof. Dr. Dr. Alexander Hemprich, Priv.-Doz. Dr. Dr. Thomas Hierl, Leipzig
Unter den angeborenen Fehlbildungen des Gesichts stehen die Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten aufgrund ihrer Häufigkeit an erster Stelle. Weltweit wird die Prävalenz dieser Anomalie unter Erfassung der verschiedenen Expressionen (Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten, Lippen-Kiefer-Spalte, Lippen- und Gaumen-Spalte) auf ca. 1 auf 500 bis 1 auf 700 Lebendgeburten geschätzt.2,7 Allein für Deutschland ist eine Zahl von circa 135.000 betroffenen Patienten anzunehmen. Die operative Rehabilitation der spaltbedingten Dysplasien soll die reguläre Anatomie wiederherstellen, um sowohl funktionell als auch -ästhetisch gute Resultate zu erzielen. Durch den heute üblichen frühzeitigen Spaltverschluss, die Möglichkeiten der Kieferorthopädie einschließlich der kieferchirurgischen Maßnahmen wie Knochenverpflanzungen bzw. kieferverlagernde Operationen sowie die prothetischen Versorgungsmöglichkeiten durch Implantate ist dieses Ziel in vielen Fällen auch erreichbar.8,9,24...
16
Grundsätzliche Erwägungen bei der operativen Therapie von kleineren und mittleren Tumoren der Haut im Gesichtsbereich - Die spezielle Problematik der Gesichtshaut
Dr. Dr. Michael Wiesend, Dr. Bettina Hübinger-Wiesend, Montabaur
Die Entfernung von Tumoren im Gesichtsbereich ist aus mehreren Gründen als besonders heikel einzustufen.Während man am Rumpf oder an den Extremitäten problemlos auch größere Sicherheitsabstände einhalten kann und sich keine größeren Sorgen um die Defektdeckung machen muss, steht man im Gesicht selbst bei kleinen Tumoren aufgrund ihrer ungünstigen Lokalisation oft vor der Frage: Wie bekomme ich das bloß hinterher wieder zu ? Die Haut im Gesicht ist zart und dünn, teilweise nahezu ohne Subcutis, wodurch die Gefahr des Einreißens während der Operation besteht und die Gefahr späterer Wundheilungsstörungen verschärft wird. Das Vorhandensein von Augen, Nase und Mund grenzt die „Flächen“ sehr ein, aus denen man Reservehaut holen kann.
20
PE-Implantate zur Herstellung der Gesichtsharmonie
Dr. Dr. Manfred Nilius, Juliana-Theresa Schell, Dr. Sandra Liesen, Dr. Jochen Arentz, Dr. Fred Buschmann, ZTM Rainhard Goeken, Dr. Nader Amirfallah, Dr. Peter Degano, Dr. Mirela-Oana Nilius
Die Verwendung implantierbarer Biomaterialien zur Gesichtsharmonisierung und Rekonstruktion ist seit Jahren integraler Bestandteil der ästhetischen Chirurgie. Metallische und zunehmend auch keramische Implantate werden neben der dental-prothetischen Fixation und Frakturversorgung auch zur Defektrekonstruktion verwendet. Zur Substitution von Knochen- und Weichgewebsdefiziten mit primär ästhetischer Indikation kommen Polymere wie Polyethylen zum Einsatz. Der Artikel beschreibt die Verwendung von konfektionierten, individualisierten und titanverstärkten fazialen Implantaten aus Polyethylen im klinischen Einsatz der Gesichtschirurgie exemplarisch für Stirn, Mittelgesicht sowie Untergesicht.
26
Prinzip, Technik und Ergebnisse der endonasalen Septorhinoplastik zur Nasenspitzen- und Nasenrückenformung
Prof. Dr. Dr. med. Johannes Franz Hönig, Dr. Antonio de Lafuente, Dr. Frank Michael Hasse, Hannover
Die erste endonasale Nasenverkleinerung wurde von dem amerikanischen Arzt John Orlando-Roe (Abb. 1) in New York 1889 inauguriert, der als Vater der amerikanischen ästhetischen Rhinoplastik gilt. Während in Berlin der Rabiner Jakob Joseph, der sich später als Jaques Joseph umbenannte, unabhängig von Roe die gleiche Operation durchführte, nachdem er seine Ausbildung zum Orthopäden abbrechen musste und sich in eigener Praxis niederließ. Er gilt heute als herausragender Pionier, der die Grundlagen der modernen Nasenplastik schuf, die heute noch –- wenn auch in geringer Abwandlung – ihre Gültigkeit besitzen...
34
Komplikationen durch permanente Filler im Gesicht – Alternativen
Dr. Michaela Montanari, Dr. Andreas Arens, Prof. Dr. Jutta Liebau, Düsseldorf
Komplikationen im Gesichtsbereich, ausgelöst durch Injektion von permanenten Fillern, sind für den Patienten oft mit entstellenden Auswirkungen verbunden und für die behandelnden Ärzte eine therapeutische Herausforderung.
38
1 x 1 der Präparier- & Instrumentenkunde für die Plastische Gesichts- und Halschirurgie
Prof. Dr. Hans Behrbohm, Berlin
Schneidende Instrumente, Teil 2: Scheren
42
Radiowellen & Weihrauch – ein neues Verfahren zur Faltenglättung und Hautverjüngung
Autor_Dr. med. Hans-Ulrich Jabs, Nottuln
Die äußere Hautschicht, die Epidermis, stellt ein dynamisches System der fortwährenden Proliferation und Differenzierung dar. Sie besteht hauptsächlich aus Keratinozyten, Melanozyten und immunkompetenten Zellen. Struktur und Metabolismus der Epidermis haben zwei Hauptaufgaben: Die Haut vor äußeren Einflüssen zu schützen und die Hydratation und das osmotische Gleichgewicht innerer Gewebe aufrechtzuerhalten. Beide Funktionen werden vom St. corneum wahrgenommen, die äußerste der fünf Schichten der Epidermis. Die Barrierefunktion des St. corneum ist von der spezifischen Lipidzusammensetzung abhängig. Bei Barrierestörungen kommt es zu Hauterkrankungen wie beispielsweise atopische Dermatitis, Psoriasis, Rosacea, Akne, trockene und empfindliche Haut oder auch zu einer vorzeitigen Hautalterung.
44
Änderung der sagittalen Relation durch kieferorthopädisch-chirurgische Therapie
Prof. Dr. med. dent. Nezar Watted, Bad Mergentheim, Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Josip Bill, Würzburg
Die kieferorthopädische Behandlung verfolgt in der Regel ästhetische, funktionelle und prophylaktische Ziele, wobei den einzelnen Aspekten im Einzelfall unterschiedliches Gewicht zukommt. Wachsende ästhetische Ansprüche und eine durch die Massenmedien vermittelte Kenntnis von modernen zahnärztlichen Behandlungsmöglichkeiten haben zu einem zunehmenden Interesse und einer höheren Bereitschaft Erwachsener für eine kieferorthopädische Behandlung geführt. Ästhetische Kieferorthopädie ist somit in erster Linie Erwachsenenkieferorthopädie. Als Besonderheit der kieferorthopädischen Erwachsenenbehandlung im Vergleich zur Therapie von Kindern und Jugendlichen führt die Altersinvolution beim Bindegewebe zur Abnahme der Zelldichte, zu einer Verdickung der Faserbündel, einer verzögerten Fibroblastenproliferation und einer geringeren Vaskularisierung. Dies sind die Ursachen für langsamere Zahnbewegungen und verzögerte Gewebe- und Knochenreaktionen...
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Teoxane: Augmentation des subkutanen Gewebes mittels stumpfer Kanülen
Intensivkurse „Professional & Masterclass“ zeigen neuste Techniken & Trends in der Ästhetik
Die Workshop-Reihe „Sanftes Lifting und Volumenaufbau“ des Schweizer Herstellers TEOXANE wurde speziell für Ärzte konzipiert, die bereits erfolgreich mit Hyaluron-Fillern arbeiten.
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Soziologische Betrachtun: Ästhetische Chirurgie – Lifestyle-Operationen oder mehr
Prof. Dr. med. Günter Germann, Heidelberg
Kaum ein chirurgisches Fachgebiet findet so breites Medieninteresse wie die Plastische Chirurgie. Der Spannungsbogen in den Medien reicht von Begeisterung bis schärfster Ablehnung dieses Teils der Plastischen Chirurgie, zwar oft sachlich wenig begründet, aber immer emotionell betont. Häufig wird die Frage gestellt, sei es in Artikeln oder im TV, warum hat die Plastisch-Ästhetische Chirurgie einen solchen Aufschwung erlebt und damit das öffentliche Interesse in dieser Form geweckt? Dies einer soziologisch-wissenschaftlichen Betrachtung zu unterziehen würde sicher den Rahmen dieses Artikels sprengen, aber die Mehrzahl der Gründe ist sicherlich im Umfeld der Entwicklung unserer Gesellschaft hin zur sogenannten Informationsgesellschaft zu suchen...
54
M.E.Tardy jr. bei „Nose, Sinus & Implants“ – eine Legende in Berlin
Prof. Dr. Hans Behrbohm, Berlin
Am 29. und 30. September 2010 wird Prof. M. E. Tardy jr. anlässlich der Kongressveranstaltung „Nose, Sinus & Implants“ wieder in Berlin weilen. Als Teacher of Honor wird er über seinen reichen Schatz klinischer Erfahrungen auf dem Gebiet der Revisionschirurgie der Nase berichten...
55
Buchvorstellung: Bostwick’s plastic & reconstructive Breast Surgery, 3rd Edition
Redaktion
Glyn E. Jones, Quality Medical Publishing, Inc. St. Louis, Missouri 2010: Nach dem Tod von John Bostwick ist nun die dritte, völlig überarbeitete Auflage unter der Aegide von Glyn E. Jones mit einer Anzahl von international anerkannten und renommierten Autoren erschienen, die in den einzelnen Kapiteln ihre klinischen Erfahrungen und Techniken beschreiben. Bereits nach der 2. Auflage wurde deutlich, dass das zweibändige Werk zum Standardwerk der Brustchirurgie erhoben wurde und in der Folge viele Auszeichnungen gewann. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass es schließlich zur „Bibel“ der Brustchirurgie ernannt wurde. Die 3. Auflage des zweibändigen Werks ist erstmals mit vier DVDs ausgestattet, auf denen 25 verschiedene Operationen dargestellt werden. Die neue Auflage, die durch viele neue Farbabbildungen ergänzt wurde – die mittlerweile 5.000 farbigen Abbildungen summieren sich auf insgesammt 1.700 Seiten –, besticht durch die kunstvollen Zeichnungen, die die Brustanatomie und Operationstechniken verdeutlichen und dadurch den Leser schrittweise, leicht zu verstehen, an die ein-zelnen Operationstechniken heranführt.
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Wenn schon kündigen, dann richtig! Fallstricke bei der Kündigung eines Arbeitsvertrages durch die GbR
Rechtsanwalt Dr. Ralf Großbölting, Rechtsanwalt Dennis Hampe, LL.M., Berlin
(LAG Niedersachsen, Urt. v. 11.12.2009 – 10 SA 594/09). Im Rahmen der Beschäftigung von Arbeitskräften, sei es von Helferinnen oder von angestellten Ärzten, befindet sich der Arzt in der Position eines Arbeitgebers, was für ihn gleichzeitig die Übernahme einer Fülle von Rechten und Pflichten bedeutet. Insbesondere im Rahmen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses sind grundlegende Besonderheiten zu beachten. Die wichtigsten Grundstrukturen sollten daher jedem Arzt geläufig sein.
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Hilfsprojekte: Ärzte der Welt: „Aktion Lächeln“
Priv.-Doz. Dr. Dr. Katja Schwenzer-Zimmerer, Basel
Ein Lächeln ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen – und die international verständliche vorbabylonische Sprache. Das Lächeln zurückzugeben, kann die Welt nachhaltig verändern.
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Impressum
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