face

„face“ thematisiert interdisziplinär alle relevanten Fachrichtungen der Ästhetischen Medizin. Mit einem Brückenschlag zwischen invasiven und nichtinvasiven Therapieverfahren sowie dem kosmetisch-pflegenden Bereich stellt die „face“ eine Plattform dar, die alle Sektoren von Ästhetischer und Plastischer Chirurgie, Dermatologie bis hin zur Kosmetik abbildet. Indem der Schönheitsbegriff als disziplinübergreifendes Gesamtkonzept verstanden wird, erzielt die Fachzeitschrift eine einzigartige Synergie aus aktuellen Forschungsergebnissen und praxisorientierten Anwendungsberichten. Dabei gehört es zu den primären Zielstellungen, das Verständnis für die jeweils anderen Fachbereiche zu vertiefen und qualitativ neue interdisziplinäre Behandlungskonzepte für ein ganzheitlich ästhetisches Ergebnis zu erschließen. Gesellschaftliche Trendmotive wie Jugend, Schönheit und Gesundheit werden auf diese Weise auf einem hohen fachlichen Niveau beleuchtet und in ästhetisch ansprechender, exklusiver Optik präsentiert.

Themen der aktuellen Ausgabe 03/2007

1
Titel
Redaktion
3
Editorial: Der Wunsch, das Spiegelbild der gefühlten Identität anzugleichen
Prof. Dr. Dr. Dr. Helmut H. Lindorf
4
Inhalt
Redaktion
6
Vertikales videoassistiertes fiberendoskopisches frontotemporales Mittelgesichts-Lifting
Prof. Dr. Dr. med. Johannes Franz Hönig, Dr. med. Frank Michael Hasse, Dr. med. Antonio de la Fuente, Dr. med. Daniel Knutti, Hannover
In den letzten 20 Jahren hat die Rhytidektomie einen erheblichen Wandel in der plastisch-ästhetischen Gesichtschirurgie erfahren (Hönig 1993 und 2007). Während noch bis Anfang der 80er-Jahre vielfach die ausschließliche subkutane Rhytidektomie Anwendung fand, etablierte sich zunächst die durch Skoog 1974 inaugurierte Deep-Plane-Suspension-Technique, die auch unter dem Namen SMAS (superficiales musculo-aponeurotisches System)-Technik bekannt wurde (Mitz und Peyronie 1976). Der Vorteil dieser Methode lag in der höheren Zugbeanspruchung des SMAS gegenüber der alleinigen Kutisverankerung. Ende der 80er-Jahre stand das Mittelgesicht, hier im Besonderen die Nasolabialfalte, vermehrt im Interesse der Rhytidektomie und führte zum Teil zu isolierten oder auch in Verbindung mit besonderen extendierten Dissektionen des SMAS-Gewebes zur Reposition und Suspension des ptotischen Wangenfettkörpers in schräg lateraler Richtung. Zur angestrebten Nivellierung der Nasolabialfalte wurden mannigfaltige verschiedene Verfahren angegeben, wobei letztlich die unter dem Namen Deep-Plane-Rhytidektomie (Hamra 1990, Owsley 1983, Lemmon 1983, Mc Kinney und Tresley 1984) und später composite Rhytidektomie (Hamra 1993) nach Einbeziehung des Musculus orbicularis oculi bekannten Verfahren an Bedeutung erlangten und in der Literatur Eingang fanden, aber dennoch nicht das Problem der Mittelgesichtsptose vollständig zu lösen vermochten.
10
AugenBLICK mal: Korrigierende Maßnahmen für die Augenpartie
Dr. Andreas Meiß, Ina M. Lütkemeyer-Meiß, Ravensburg
Offene und große Augen lassen uns freundlich und sympathisch wirken. Diesen Effekt beschrieb bereits Conrad Lorenz 1943 in seinen Studien zum Kindchenschema, der damit einen wichtigen Schlüsselreiz für das Fürsorgeverhalten der Eltern gegenüber ihren Kindern nachwies. Auch eine erwachsene Person, die dem Kindchenschema entspricht, wird mit positiven Merkmalen assoziiert: Freundlichkeit, Unschuld, Arglosigkeit, Anschein von Jugendlichkeit und Gesundheit, Erwartung von Fruchtbarkeit (Symons 1979)...
16
Das Zunakochi- Syndrom (Teil II): Komplikationen der Unterlidblepharoplastik
Dr. med. Uwe P. Press, Trier
Nachdem im I. Teil des Artikels (Face, Ausg. 1/2007, Seite 16-20) das Zunakochi-Syndrom vorgestellt und auf die Komplikationen der Oberlidblepharoplastik eingegangen wurde, werden nun in Teil II die Gründe der Komplikationen der Unterlidblepharoplastik analysiert und diskutiert.
20
“Narbenlose Lidkorrektur” - transkonjunktivale Unterlidblepharoplastik mit Fettkörperumverteilung
Dr. med. Holger Bannasch, Univ.-Prof. Dr. G. Björn Stark, Freiburg im Breisgau
Zwischenmenschliche Kommunikation verläuft unter anderem über die Augenregion. Nonverbal werden Emotionen und Stimmungen vermittelt. Bewusst oder unbewusst drücken wir unsere Gefühle mit den Augen aus. Bei unserem Gegenüber suchen wir zuerst den Augenkontakt. Doch die Augen verraten nicht nur die Stimmung unseres Gesprächspartners, sondern auch dessen Alter...
24
Aqualift - Einsatz von Wasserstrahltechnologie zur Hydrodissektion
Dr. Thomas Tork, Ahlen
Die gleichermaßen charakteristischen wie ästhetisch unbefriedigenden Konsequenzen der Alterung auf das menschliche Gesicht werden von Karikaturisten als prägende Merkmale in ihren Zeichnungen und Figuren verwendet, die keinen Zweifel darüber aufkommen lassen, dass es sich um ältere Personen handelt. Jeder kennt die “Hängebäckchen” der beiden älteren Herrn der Muppets Show ebenso wie die im Profil typische Ausprägung der submentalen Querfalte, die in Karikaturen im Profil als sogenanntes “Hexenkinn” kennzeichnend für Alter und Unattraktivität der dargestellten Figur stehen. Diese Hängebäckchen, der schlaffe Hals oder auch das Doppelkinn sind die aus Sicht der Patienten besonders unliebsamen Folgen des Alterns, die sie bewegen, den Chirurgen aufzusuchen.
28
Die Therapie großer Basalzellkarzinome im Gesicht
Prof. Dr. Hans Behrbohm, Prof. Dr. Manfred Dietel, Prof. Dr. med. Ulrich Schultz-Ehrenburg, Berlin
Die Inzidenz von Basalzellkarzinomen, insbeson-dere größerer Tumoren im Gesicht, steigt. Wichtigs-ter pathogenetischer Faktor für die Entstehung von Basalzell- und Plattenepithelkarzinomen ist intensive Sonneneinstrahlung (Abb. 1, 4). Abhängig von ihrer Wellenlänge penetrieren die einzelnen UV-Anteile unterschiedlich in die Haut. Dabei hat der UV-B-Anteil (280-320 nm) und in geringerem Maße der UV-A-Anteil (320-400 nm) die größte Bedeutung. Die Photokarzinogenese von UV-Strahlung entsteht durch verschiedene Mechanismen: Es werden vermehrt immunsup-pressive Zytokine freigesetzt und regulatorische T-Lymphozyten aktiviert. Die Strahlung führt zudem direkt zu DNA-Schäden. Indirekt kommt es über die Generation von reaktiven Sauerstoffradikalen zu DNS-Veränderungen...
36
Biomechanische Aspekte der Ohranlegung
Thomas Hildebrandt, Birkenwerder
Immer wieder stellt sich die Frage: Welches ist die richtige Operationstechnik für die Ohranlegung? Keinesfalls gibt es darauf eine pauschale Antwort. Es existiert eine ganze Palette unterschiedlicher Methoden, die alle prinzipiell ihre Berechtigung haben. In vielen Fällen kann man mit ganz verschiedenen Herangehensweisen ähnlich gute Ergebnisse erzielen. Dabei ist die Erfahrung des Operateurs mit dem jeweiligen Verfahren eine wichtige Voraussetzung für das Erreichen des gewünschten Resultates.
39
Marktinformationen
Redaktion
42
Monophasischer Hyaluronsäurefiller zur Faltenaugmentation
Dr. med. Sabine Zenker, München
Der Trend zu minimalinvasiven Eingriffen ist auch in der Ästhetischen Dermatologie ungebrochen: Hyaluronsäurepräparate zur Faltenbehandlung sind aufgrund ihrer hohen Biokompatibilität zur Injektionsbehandlung besonders geeignet. Jetzt steht eine neue Generation von Fillern auf Hyaluronsäurebasis zur Verfügung, mittels derer eine Augmentation mit weichen Übergängen zwischen behandeltem und nicht behandeltem Areal erzielt werden kann: Dank eines innovativen Herstellungsprozesses (CPM-Technologie¨) wird ein monophasisches Gel gewonnen, welches sich aufgrund der durch diese Herstellung erreichbaren Konsistenz besonders gut an das zu augmentierende Gewebe anpasst und somit ein sehr natürliches kosmetisches Ergebnis gewährt...
45
Erste Ergebnisse zum Einsatz von Ananasenzymen nach standardisiertem Facelift
Prof. Dr. Dr. Werner L. Mang, Dr. med. Indra Mertz, Lindau, Dr. med. Rudolf Inderst, Saarbrückenaktion
Ästhetisch chirurgischen Eingriffen werden gute Zukunftschancen eingeräumt. Gleichwohl besteht für alle Ärzte die Pflicht, ökonomische Aspekte nicht vor der regelrechten Indikationsstellung und der bestmöglichen Therapie zu stellen (Pallua und Vedecnik). Die entsprechenden Eingriffe müssen standardisiert und entsprechend den Weiterbildungsmaßnahmen der Fachgremien von spezifisch ausgebildeten Ärzten durchgeführt werden. Bei richtiger Indikation lassen sich dann typische operative Komplikationen mit dem Patienten eingehend präoperativ besprechen, aber letztlich nie gänzlich vermeiden (Mang).
50
Botulinumtoxin fürs Kiefergelenk: Faltenglätter erspart Kiefergelenk-OP
Prof. Dr. Dr. Elmar Esser, Osnabrück, Dr. Michael Wiesend, Montabaur
Im Gesicht von Frauen ist der Wirkstoff Botuli-numtoxin A weit über Hollywood hinaus nicht nur bei den Reichen und Schönen populär geworden, weil er Muskeln lähmt und Falten glättet. Jüngste Studien belegen jetzt auch die Wirksamkeit bei Kiefergelenkbeschwerden. Fakten und Ergebnisse wurden erstmals auf dem 57. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG) im Juni 2007 in Rostock vorgestellt...
52
Mundkrebsfrüherkennung - Eine Herausforderung
Prof. Dr. Torsten W. Remmerbach, Southport (AU)
Die Plattenepithelkarzinome der Mundhöhle gehören weltweit zu den sechs häufigsten Tumoren des Menschen und machen nach dem Surveillance, Epidemiology and End Result Program of the National Cancer Institute of the United States Public Health Service etwa 95 Prozent aller bösartigen Erkrankungen des Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereichs aus. Trotz Einführung neuer chirurgischer strahlen- sowie chemotherapeutischer Behandlungsmethoden ist es in den letzten vier Jahrzehnten weltweit nicht gelungen, die Fünfjahresüberlebensrate deutlich zu verbessern. So stirbt innerhalb dieses Beobachtungszeitraumes immer noch durchschnittlich die Hälfte der erkrankten Patienten. Mehr als drei Viertel der Patienten, deren Tumor kleiner als 2 cm ist, haben eine Überlebenschance in den ersten fünf Jahren von über 80 Prozent, wohingegen diese auf unter 20 Prozent absinkt, wenn bereits bei Erstdiagnose lokale Metastasen gefunden werden. So weist bereits die Hälfte aller Patienten, bei denen ein Karzinom der Mundhöhle diagnostiziert wird, befallene lokoregionäre Lymphknoten sowie Fernmetastasen auf.
56
Schönheit im Wandel der Zeit? Psychologie der Ästhetik (Teil 3)
Lea Höfel, Leipzig
Die Frage nach Schönheit und Attraktivität beschäftigt die Menschheit schon, so lange man denken kann. Die Suche nach einem universellen Schönheitsideal ist sowohl im Alltag als auch in der Wissenschaft Thema. Evolutionäre und kognitive Theorien versuchen Antworten darauf zu geben, was als schön empfunden wird und warum dies so ist. Im sozialpsychologischen Bereich wird weiterführend untersucht, welche Auswirkungen ein attraktives Erscheinen auf das Zusammenleben in der Gemeinschaft hat. In der zweiten Ausgabe zur “Psychologie der Ästhetik” wurden vorwiegend kognitive Theorien beleuchtet, die auf neurologischer Basis erklären können, warum der Mensch z.B. symmetrische Gesichter bevorzugt. Diese Ausgabe befasst sich einleitend mit evolutionären Theorien, welche in aktuellen wissenschaftlichen Studien wenig einbezogen werden.
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Dentale Entwicklungshilfe am Yacuambi-Fluss
ZA Marcel Zöllner, Nürnberg
Der kleine Andenstaat Ecuador gehört zu den ärmsten Ländern Südamerikas. Arbeitslosigkeit, Inflation, Kriminalität, Naturkatastrophen, Korruption, Verschuldung prägen das alltägliche Bild dieses südamerikanischen Entwicklungslandes. Die akute Armut ist beim ersten Schritt aus dem Flugzeug sofort spürbar. Fast 80 Prozent der Bevölkerung lebt heute bereits am Rande der sogenannten Armutsgrenze. Nach Angaben der Weltbank leben fast 45 Prozent der Bevölkerung in äußerster Armut. Das Gesundheitssystem in Ecuador lässt vieles zu wünschen übrig, oft ist die medizinische Versorgung außerhalb der größeren Städte sehr lückenhaft. Die meisten Menschen haben überhaupt nicht die finanzielle Möglichkeit, eine Krankenversicherung abzuschließen. Für die Ecuadorianer gilt überwiegend das Dogma: “Krankwerden können sich bei uns nur die wenigsten leisten!” Die Mentalität der Menschen ist geprägt durch Fatalismus, fehlenden Zeitbegriff und Unwissenheit über die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Erkrankung.
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Ärztliche Pauschalhonorare für kosmetische Eingriffe als Regressfalle
RA Dr. iur. Th. Alexander Peters, Düsseldorf
Inzwischen hat es sich auch bei den örtlichen Gerichten herumgesprochen: der Bundesgerichtshof (BGH) hat vor gut einem Jahr entschieden, dass Ärzte die für ihre Patienten erbrachten beruflichen Leistungen ausnahmslos nach den Vorschriften der GOÄ abrechnen müssen...
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Fortbildung: Esthetics follows Function
Redaktion
Die von der Österreichische Gesellschaft für Implantologie und Gewebeintegrierte Prothetik am Wochenende 15. und 16. Juni 2007 in Kooperation mit zahlreichen deutschen und europäischen Fachgesellschaften auf dem Gebiet der ästhetischen Medizin erstmals veranstaltete “International Conference of Facial Esthetics” brillierte mit einem hochkarätigen wissenschaftlichen Programm.
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Exotisch, abenteuerlich und exklusiv - ein Traum wird wahr in Südafrika!
Mandy Nickel
Südafrika ist eines der vielseitigsten, zauberhaftesten Länder dieser Erde. Die exotische Mischung aus atemberaubender Landschaft, unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen, Geschichte und Kultur machen das Land zu einem einmaligen und unvergesslichen Erlebnis...
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Impressum
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